Fleetcor: Tanken & Laden
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Wenn mehrere Menschen ein Auto nutzen, wird das Tanken schnell zu einer kleinen Organisationsaufgabe: Wer hat den Tank bezahlt, wo liegt die nächste Station, und lässt sich unterwegs auch eine Ladestation finden? Genau in diesem Alltag setzt Fleetcor: Tanken & Laden an. Ich habe die App als Begleiter für Tankstellen und Ladestationen in Europa betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie gut sie sich in einem Haushalt oder bei gemeinsam genutzten Fahrzeugen einfügt.
Mein erster Eindruck ist zweigeteilt. Die App verbindet die Suche nach Anlaufstellen mit der Möglichkeit, den Tank- oder Ladevorgang direkt über die Anwendung zu bezahlen. Das kann unterwegs angenehm sein, weil man nicht zwischen einer Karten-App, einer Tankstellen-App und einer separaten Ladeanwendung wechseln muss. Gleichzeitig ist sie kein vollständiger Ersatz für jede lokale Lösung. Gerade beim Laden hängt der praktische Nutzen davon ab, ob die gewünschte Station und die jeweilige Zahlungsabwicklung in der konkreten Situation unterstützt werden.
So funktioniert die Nutzung im gemeinsamen Alltag
Ein realistischer Ablauf mit mehreren Fahrern
Stell dir einen Haushalt vor, in dem ein Fahrzeug morgens für den Arbeitsweg, nachmittags für Einkäufe und am Wochenende für längere Fahrten genutzt wird. Eine Person fährt los und stellt fest, dass der Tank fast leer ist. Statt erst eine passende Tankstelle zu suchen und dort nach einer weiteren Zahlungsmöglichkeit zu greifen, kann sie die App öffnen, eine Station in Europa auswählen und die Zahlung über denselben Dienst anstoßen. Für den nächsten Fahrer bleibt damit nachvollziehbarer, dass der Tankvorgang bereits erledigt wurde.
Bei einem Elektroauto ist der Ablauf ähnlich gedacht, aber die Erwartungen sollten realistischer sein. Die App ist hilfreich, wenn eine passende Ladestation in der Umgebung angezeigt wird und der Zugang über die angebotene Zahlungsfunktion klappt. Sie ersetzt nicht automatisch die Planung der gesamten Route, die Kontrolle der Fahrzeugreichweite oder die Prüfung, ob ein Ladepunkt gerade frei ist. Für eine spontane Suche ist sie praktischer als eine rein stationseigene Anwendung; für eine lange Reise würde ich sie eher als einen Baustein neben der Navigations-App verwenden.
Der Vorteil im Haushalt liegt deshalb weniger in einer spektakulären Zusatzfunktion als in einem gemeinsamen Anlaufpunkt. Wer das Auto übernimmt, muss nicht jedes Mal überlegen, welche App für die nächste Tankstelle zuständig ist. Das funktioniert besonders gut, wenn alle Beteiligten vorher wissen, wer das Konto verwendet und wie die Zahlung organisiert wird. Genau diese Absprache ist wichtiger, als es die kurze Beschreibung im App-Store vermuten lässt.
Was die App bei der Übergabe eines Fahrzeugs leistet
Bei einem geteilten Auto würde ich die Anwendung nicht einfach auf jedem Gerät installieren und danach alles sich selbst überlassen. Besser ist ein klarer Ablauf: Eine Person richtet den Zugang ein, die anderen wissen, ob sie denselben Zugang nutzen oder ihren eigenen verwenden sollen, und nach jeder Fahrt wird kurz mitgeteilt, ob getankt oder geladen wurde. So verhindert man, dass mehrere Nutzer denselben Vorgang für erledigt halten oder sich gegenseitig bei der Bezahlung in die Quere kommen.
Ein praktischer Tipp ist, den Zahlungsablauf nicht erst an einer unbekannten Station zum ersten Mal auszuprobieren. Ich würde die App zunächst zu Hause öffnen, die Suche testen und nachvollziehen, welche Schritte vor dem Bezahlen angezeigt werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn ein anderes Haushaltsmitglied das Fahrzeug später allein nutzt. Wer in einer stressigen Situation erst Kontodaten, Station und Zahlungsbestätigung zusammensuchen muss, erlebt den eigentlichen Vorteil der App kaum.
Meine wichtigste Empfehlung für gemeinsam genutzte Fahrzeuge: Vor der ersten alleinigen Fahrt sollte jeder Nutzer wissen, ob er nur nach Stationen suchen oder auch Zahlungen auslösen darf. Die App kann die technische Seite vereinfachen, aber sie ersetzt keine klare Vereinbarung über Kosten und Verantwortung.
Einrichtung: bequem, aber nicht beliebig teilbar
Die Anwendung stammt von Travelcard und ist kostenlos erhältlich. Das macht den Einstieg leicht, doch kostenlos bedeutet hier nicht, dass ein gemeinsames Konto automatisch die beste Lösung für jede Familie ist. Sobald eine Zahlungsfunktion beteiligt ist, sollte man sich bewusst entscheiden, wer Zugriff auf den Account hat und auf welchem Gerät er verwendet wird. Ein gemeinsam genutztes Tablet im Haushalt ist etwas anderes als das private Smartphone eines Jugendlichen oder eines gelegentlichen Fahrers.
Ich würde die Einrichtung in drei Schritte aufteilen. Zuerst sollte der Hauptnutzer die App installieren und die Suche nach Tankstellen und Ladestationen ausprobieren. Danach wird geklärt, welche Personen die Anwendung tatsächlich brauchen. Erst im letzten Schritt sollte man die Zahlungsnutzung besprechen. Diese Reihenfolge verhindert, dass jemand den Account nur wegen der Stationssuche erhält, obwohl dadurch möglicherweise auch ein Zahlungszugang auf seinem Gerät verfügbar ist.
Die App ist ab einem Alter von null Jahren freigegeben. Diese Einstufung beschreibt die Altersverträglichkeit der Anwendung, sagt aber nichts darüber aus, ob ein Kind mit einer hinterlegten Zahlungsfunktion umgehen sollte. Für Eltern ist das ein wichtiger Unterschied. Ein Kind kann die App vielleicht zur Orientierung sehen, während die eigentliche Zahlung bei einem Erwachsenen bleibt. Ich würde die Anwendung daher nicht als Kinder-App betrachten, sondern als ein Werkzeug für die Mobilität des Haushalts, dessen Zahlungsseite von Erwachsenen kontrolliert werden sollte.
Account-Grenzen bei Familie und Wohngemeinschaft
Bei einem Familienauto ist ein zentraler Zugang zunächst bequem. Alle sehen dieselbe Umgebung, und niemand muss erklären, welche Anwendung die Tankstelle findet. Der Nachteil ist die fehlende Trennung der Nutzung: Wenn mehrere Personen denselben Zugang verwenden, muss die Familie selbst festlegen, wie Ausgaben zugeordnet werden. Für eine private Haushaltskasse kann das ausreichen. In einer Wohngemeinschaft oder bei mehreren beruflich und privat genutzten Fahrzeugen wird es schnell unübersichtlich.
Hier würde ich vor jeder gemeinsamen Nutzung klären, ob die App eher als persönliches Konto oder als gemeinsames Fahrzeugkonto gedacht ist. Ein gemeinsames Konto passt zu einem Auto, das tatsächlich allen gehört. Wenn aber jeder Fahrer seine eigenen Fahrten abrechnen muss, ist eine getrennte Organisation außerhalb der App wahrscheinlich übersichtlicher. Die Anwendung kann die Suche und das Bezahlen bündeln; sie ist nicht automatisch eine vollständige Haushaltsbuch- oder Fuhrparkverwaltung.
Auch bei einem Gerätewechsel sollte man nicht spontan handeln. Wenn ein altes Smartphone weitergegeben wird, sollte der bisherige Nutzer den Zugang nicht einfach offen lassen. Besonders bei einem gemeinsam genutzten Gerät ist es sinnvoll, vor der Übergabe zu prüfen, ob die App noch angemeldet ist und ob Zahlungsinformationen sichtbar oder verwendbar sind. Das ist kein spezielles Problem dieser Anwendung, aber bei einer App, die Tank- und Ladevorgänge bezahlen kann, hat diese Vorsicht einen direkten praktischen Wert.
Koordination zwischen Tankern und Elektrofahrern
Die Stärke von Fleetcor: Tanken & Laden liegt für mich in der Verbindung zweier Mobilitätsarten. In einem Haushalt kann ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor unterwegs sein, während ein anderes elektrisch fährt. Statt zwei völlig getrennte Suchroutinen zu pflegen, bietet die App einen gemeinsamen Einstieg für Tankstellen und Ladestationen. Das ist vor allem dann nützlich, wenn man gelegentlich ein anderes Auto übernimmt oder eine gemeinsame Reise mit verschiedenen Fahrzeugtypen plant.
Die Suche sollte man jedoch passend zum Fahrzeug verwenden. Wer mit einem kleinen Elektroauto unterwegs ist, braucht nicht nur irgendeinen Ladepunkt, sondern einen, der zur Reichweite, zum Stecker und zur geplanten Pause passt. Wer einen Verbrenner fährt, achtet eher auf Lage, Öffnungszeiten und den eigenen Tankbedarf. Die App kann den Ort der Versorgung näherbringen, aber die Entscheidung bleibt fahrzeugabhängig. Ich würde deshalb nicht einfach den erstbesten Treffer wählen, sondern vor dem Losfahren prüfen, ob er wirklich zur Fahrt passt.
Ein weiterer nützlicher Ablauf ist die Übergabe nach einer längeren Fahrt. Der erste Fahrer kann die nächste Tank- oder Ladegelegenheit über die App suchen und dem zweiten Fahrer direkt sagen, wo die Versorgung geplant ist. Dadurch wird die Anwendung zu einem Koordinationswerkzeug: nicht, weil sie automatisch den ganzen Haushalt steuert, sondern weil alle dieselbe Ausgangsbasis für die Suche verwenden.
Für spontane Stadtfahrten gefällt mir dieser Ansatz besser als das Öffnen mehrerer Anbieter-Apps. Wenn ich nur schnell wissen möchte, wo ich tanken oder laden kann, ist eine kombinierte Oberfläche angenehm. Für eine grenzüberschreitende Reise würde ich trotzdem zusätzlich eine Navigationslösung und, beim Elektroauto, eine zweite Informationsquelle bereithalten. Eine einzelne App sollte bei langen Fahrten nicht die einzige Absicherung sein.
Bezahlen unterwegs: der eigentliche Mehrwert
Die Bezahlmöglichkeit ist der Teil, der diese Anwendung von einer simplen Stationskarte abhebt. In einem guten Ablauf suche ich die passende Tankstelle oder Ladestation, entscheide mich für den Standort und nutze anschließend die angebotene Zahlungsfunktion. Das kann Zeit sparen, weil der Wechsel zu einer weiteren App entfällt. Für Menschen, die regelmäßig mit demselben Fahrzeug unterwegs sind, ist dieser direkte Weg wahrscheinlich der überzeugendste Grund, die App dauerhaft zu behalten.
Gleichzeitig sollte man nicht annehmen, dass digitale Zahlung jede Situation automatisch reibungslos macht. An einer unbekannten Station würde ich immer darauf achten, ob die App den konkreten Standort eindeutig erkennt und welcher Schritt als Nächstes verlangt wird. Bei schlechtem Empfang, einer unklaren Stationsauswahl oder einer unerwarteten Anzeige ist es besser, kurz innezuhalten, statt mehrfach zu bestätigen. Gerade wenn mehrere Personen denselben Account nutzen, kann ein vorschneller Vorgang später schwer zuzuordnen sein.
Für Haushalte empfehle ich deshalb eine einfache Regel: Die Person, die den Vorgang startet, teilt danach kurz mit, dass bezahlt wurde und für welches Fahrzeug. Das klingt banal, verhindert aber Missverständnisse bei zwei Autos oder mehreren Fahrten am selben Tag. Wer Ausgaben exakt nach Fahrer, Fahrzeug oder Projekt trennen muss, sollte zusätzlich eine eigene Notiz- oder Abrechnungsmethode verwenden. Die App erleichtert den Bezahlvorgang, nimmt aber nicht die gesamte Kostenverwaltung ab.
Alterskontext und Vertrauen
Die Freigabe ab null Jahren kann bei der Auswahl für ein Familiengerät beruhigend wirken, sollte aber nicht mit einer Empfehlung für unbeaufsichtigte Zahlungsnutzung verwechselt werden. Ein Grundschulkind kann vielleicht gemeinsam mit einem Erwachsenen eine Station suchen. Das eigentliche Bezahlen ist eine andere Angelegenheit, weil damit eine finanzielle Entscheidung verbunden ist. Für Jugendliche kann die App als Teil einer begleiteten Nutzung sinnvoll sein, wenn die Familie vorher klare Grenzen setzt.
Ich würde bei einem Minderjährigen vor allem drei Dinge besprechen: Darf die Person nur suchen, darf sie einen Tank- oder Ladevorgang starten, und wer prüft anschließend die Ausgabe? Diese Grenzen lassen sich nicht durch eine pauschale Alterseinstufung ersetzen. Wenn die App auf einem Familiengerät liegt, sollte außerdem jeder wissen, dass ein offener Zugang nicht nur Karteninformationen, sondern auch die Möglichkeit zu einer Zahlung bedeuten kann.
Vertrauen entsteht hier weniger durch die Oberfläche als durch Gewohnheiten. Ein erwachsener Hauptnutzer sollte den Zugang verwalten, die Nutzung bei Bedarf kontrollieren und Kindern oder gelegentlichen Fahrern nicht mehr Rechte geben, als sie für ihre Aufgabe brauchen. Für einen Haushalt mit klarer Kommunikation ist das machbar. Wer eine App mit ausgefeilten Familienkonten, individuellen Limits oder detaillierter Nutzertrennung sucht, sollte seine Erwartungen an diese Anwendung entsprechend zurücknehmen und gegebenenfalls nach einer stärker auf Familienverwaltung ausgerichteten Lösung suchen.
Version, Geräte und Alltagstauglichkeit
Die aktuelle Version ist 4.9.1 und läuft ab iOS beziehungsweise Android 8.0. Damit richtet sich die App nicht nur an Besitzer ganz neuer Geräte. Für einen Haushalt mit einem älteren Zweittelefon ist das praktisch, sofern das Gerät das erforderliche Betriebssystem unterstützt. Gerade bei einem gemeinsam genutzten Auto kann ein älteres Smartphone als Navigations- oder Notfallgerät dienen, wobei ich die App vor einer Fahrt auf diesem Gerät testen würde.
Die App wurde am 03.11.2021 veröffentlicht und hat sich mit über 10.000 Installationen eine erkennbare Nutzerbasis aufgebaut. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 aus 116 Bewertungen; das wirkt auf mich eher wie ein Hinweis auf gemischte Alltagserfahrungen als wie ein eindeutiges Qualitätsurteil. Ich würde die Anwendung deshalb nicht allein anhand der Sterne auswählen, sondern prüfen, ob ihr konkreter Zweck zu meinem Fahrprofil passt: Stationssuche und bequeme Zahlung auf der einen Seite, zusätzliche Planung und Kontrolle auf der anderen.
Wer ein sehr altes Gerät verwendet, sollte außerdem bedenken, dass eine App für unterwegs nicht nur installiert sein muss, sondern auch zuverlässig geöffnet werden sollte. Vor einer längeren Fahrt würde ich Updates erledigen, den Akku prüfen und die App einmal bei bestehender Verbindung starten. Das sind einfache Schritte, aber bei einer Zahlungsanwendung besonders sinnvoll. Ein gemeinsames Gerät, das nur selten geladen wird, ist als dauerhafte Lösung weniger geeignet als das Smartphone der Person, die das Fahrzeug tatsächlich fährt.
Wo die üblichen Alternativen besser passen
Im Vergleich zu einer reinen Navigations-App bietet Fleetcor: Tanken & Laden den Vorteil, dass Tankstellen und Ladestationen mit einer Zahlungsoption verbunden werden. Eine Karten-App ist oft stärker bei allgemeiner Routenplanung, Verkehrslage und der Suche nach vielen verschiedenen Orten. Eine einzelne Tankstellen-App kann wiederum genauer auf ihre eigene Marke zugeschnitten sein. Für mich ist die Travelcard-Anwendung daher besonders interessant, wenn ich die Versorgung finden und möglichst direkt bezahlen möchte, ohne für jeden Anbieter eine eigene Lösung zu öffnen.
Für ein Elektroauto würde ich sie nicht automatisch als einzige Lade-App verwenden. Wer regelmäßig lädt, kennt möglicherweise bevorzugte Betreiber, spezielle Tarife oder Funktionen zur Ladeplanung, die in einer spezialisierten Anwendung besser aufgehoben sind. Wer dagegen nur gelegentlich ein Elektrofahrzeug fährt und schnell einen passenden Ladepunkt finden möchte, kann vom gemeinsamen Zugang für Tanken und Laden profitieren.
Auch für einen großen beruflichen Fuhrpark wäre meine Einschätzung vorsichtig. Die App kann einzelne Fahrer unterwegs unterstützen, aber ein Unternehmen braucht oft zusätzliche Abläufe für Belege, Kostenstellen und Fahrerzuordnung. Für einen privaten Haushalt mit einem oder wenigen Fahrzeugen ist diese Komplexität geringer. Genau dort spielt die App ihre Stärke aus: Sie reduziert die Zahl der Werkzeuge, ohne vorzugeben, eine komplette Fuhrparkverwaltung zu sein.
Meine Grenzen bei der Empfehlung
Ich würde die Anwendung nicht jedem vorbehaltlos empfehlen. Wer ausschließlich eine möglichst detaillierte Navigation sucht, ist mit einer etablierten Kartenlösung wahrscheinlich besser bedient. Wer nur bei einer bestimmten Tankstellenkette kauft, könnte mit deren eigener App einen passenderen Ablauf finden. Und wer beim Laden regelmäßig auf spezielle Betreiberfunktionen angewiesen ist, sollte eine dedizierte Lade-App als Ergänzung oder Alternative einplanen.
Auch Nutzer, die ihre Ausgaben strikt trennen müssen, sollten den Kontozugang nicht unüberlegt teilen. Ein gemeinsamer Account ist bequem, kann aber bei mehreren Fahrern die Nachverfolgung erschweren. Für ein Paar mit einem gemeinsamen Auto ist das meist weniger problematisch als für eine Wohngemeinschaft, einen Verein oder ein kleines Unternehmen. Der entscheidende Trade-off lautet für mich: weniger Wechsel zwischen Apps gegen weniger individuelle Trennung, wenn alle denselben Zugang verwenden.
Die Bewertung von 3,4 zeigt außerdem, dass die Erfahrung nicht für alle gleichermaßen überzeugend ist. Ich lese das nicht als Grund, die App grundsätzlich abzulehnen, aber als Anlass, sie vor einer wichtigen Reise in Ruhe auszuprobieren. Ein kurzer Test mit der Stationssuche und dem eigenen Zahlungsablauf kann mehr sagen als eine allgemeine Erwartung. Wenn dieser Test verständlich und stabil wirkt, ist die App für den eigenen Alltag wahrscheinlich geeignet; wenn schon die Einrichtung unklar ist, würde ich lieber bei einer vertrauten Alternative bleiben.
Haushaltsfazit: sinnvoll mit klaren Regeln
Für mich ist Fleetcor: Tanken & Laden eine brauchbare kostenlose App für Menschen, die Tankstellen und Ladestationen in Europa über einen gemeinsamen Zugang suchen und unterwegs bezahlen möchten. Besonders gut passt sie zu Haushalten, in denen ein Fahrzeug von mehreren Personen genutzt wird und alle eine einfache, gemeinsame Routine brauchen. Die Kombination aus Suche und Zahlung ist praktischer als eine reine Übersichtskarte, solange man die App nicht mit einer vollständigen Navigations-, Abrechnungs- oder Familienverwaltung verwechselt.
Im gemeinsamen Haushalt würde ich sie so einsetzen: Ein erwachsener Nutzer richtet den Zugang ein, die Zahlungsgrenzen werden vorher besprochen, und jeder Fahrer meldet Tank- oder Ladevorgänge kurz zurück. Für Kinder oder gelegentliche Nutzer bleibt die Suche eine mögliche gemeinsame Aufgabe, während die Zahlung bei einer verantwortlichen Person liegt. Diese Organisation macht den Unterschied zwischen einer hilfreichen Alltagshilfe und einem unnötig verwirrenden Gemeinschaftskonto.
Mein Urteil fällt deshalb positiv, aber nicht blind begeistert aus. Die App lohnt sich, wenn du eine unkomplizierte Verbindung von Tankstellensuche, Ladestationssuche und mobiler Zahlung suchst und bereit bist, die Kontonutzung selbst sauber zu koordinieren. Sie ist weniger passend, wenn du hochpräzise Routenplanung, getrennte Familienprofile oder eine umfassende berufliche Abrechnung erwartest. Für ein privates Fahrzeug oder einen überschaubaren Haushalt ist sie dennoch einen Versuch wert, besonders wenn mehrere Fahrer dieselbe Versorgungslösung nutzen sollen.
Vorteile
- Tank- und Ladestationen lassen sich unterwegs schnell in der Nähe finden.
- Filter erleichtern die Suche nach Kraftstoffart
- Ladeleistung und Öffnungszeiten.
- Digitale Belege helfen
- Tank- und Ladevorgänge übersichtlich nachzuverfolgen.
- Die App unterstützt eine bessere Planung von Fahrten mit mehreren Stopps.
- Praktisch für Dienstwagenfahrer mit zentraler Verwaltung von Mobilitätsausgaben.
Nachteile
- Die verfügbaren Funktionen können je nach Land und Anbieter unterschiedlich ausfallen.
- Für manche Angebote ist eine Registrierung mit persönlichen Daten erforderlich.
- Nicht jede Station zeigt Preise oder Verfügbarkeit in Echtzeit an.
- Bei schlechtem Empfang können Suche und Aktualisierung deutlich langsamer sein.
- Einige Lade- oder Tankvorgänge erfordern zusätzliche Freischaltungen oder Verträge.
FAQ
Was ist Fleetcor: Tanken & Laden und für wen eignet sich die App?
Fleetcor: Tanken & Laden richtet sich vor allem an Unternehmen, Fuhrparks und Dienstwagenfahrer, die Tank- und Ladevorgänge zentral verwalten möchten. Die App kann dabei helfen, geeignete Akzeptanzstellen zu finden, Tank- oder Ladeaktivitäten übersichtlicher zu dokumentieren und geschäftliche Mobilitätskosten besser nachzuvollziehen. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt vom verwendeten Fleetcor-Produkt, Vertrag und Benutzerkonto ab.
Kann ich mit Fleetcor: Tanken & Laden an Tankstellen bezahlen und auch Elektrofahrzeuge laden?
Die Anwendung ist grundsätzlich auf klassische Tankvorgänge und das Laden von Elektrofahrzeugen ausgerichtet. Ob eine bestimmte Tankstelle oder Ladestation unterstützt wird, hängt vom jeweiligen Fleetcor-Netzwerk, der Karte beziehungsweise dem Vertrag und der lokalen Akzeptanz ab. Vor der Nutzung sollten Sie in der App prüfen, ob der gewünschte Standort angezeigt wird und welche Zahlungs- oder Freigabemethode dort gilt.
Benötige ich ein Fleetcor-Konto oder eine Tankkarte, um die App zu verwenden?
In vielen Fällen ist Fleetcor: Tanken & Laden keine frei nutzbare Tankstellen-App, sondern Bestandteil eines geschäftlichen Mobilitäts- oder Flottenprogramms. Für bestimmte Funktionen benötigen Sie daher vermutlich ein registriertes Konto, eine zugewiesene Tankkarte oder eine Freischaltung durch Ihren Arbeitgeber beziehungsweise Fuhrparkverwalter. Prüfen Sie vor dem Download, welche Zugangsdaten Ihr Vertrag voraussetzt und ob private Nutzer zugelassen sind.
Welche Informationen und Berechtigungen benötigt Fleetcor: Tanken & Laden?
Je nach Ausstattung kann die App Zugriff auf Standortdaten benötigen, damit Tankstellen und Ladestationen in der Nähe angezeigt werden. Zusätzlich können Konto-, Fahrzeug-, Karten- oder Transaktionsdaten verarbeitet werden, um Zahlungen und Abrechnungen zu ermöglichen. Lesen Sie die Datenschutzinformationen und die im App-Store aufgeführten Berechtigungen aufmerksam. Standortzugriff sollte nur dann dauerhaft aktiviert werden, wenn Sie diese Funktion regelmäßig verwenden.
Ist Fleetcor: Tanken & Laden kostenlos und welche Kosten können entstehen?
Der Download einer geschäftlichen Mobilitäts-App ist häufig kostenlos, daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass sämtliche Leistungen kostenfrei sind. Mögliche Gebühren können vom Fleetcor-Vertrag, der Tank- oder Ladekarte, dem Arbeitgeber, dem Mobilitätsanbieter oder einzelnen Transaktionen abhängen. Auch Kraftstoff- und Ladekosten werden natürlich separat berechnet. Informieren Sie sich deshalb vor der Nutzung über Preislisten, Vertragsbedingungen und mögliche Servicegebühren.

















