BeMore
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Wer ein Hörsystem von GN Hearing trägt, möchte im Alltag möglichst wenig über Technik nachdenken. Genau dabei setzt BeMore an: Die kostenlose Medizin-App dient als Begleiter für kompatible Hörsysteme und soll die Bedienung übersichtlicher machen. Ich habe sie deshalb nicht wie eine gewöhnliche Audio-App betrachtet, sondern danach, wie hilfreich sie in typischen Situationen ist: morgens beim Start in den Tag, unterwegs, beim Fernsehen und dann, wenn die Verbindung plötzlich nicht so reagiert wie erwartet.
Mein Eindruck ist insgesamt positiv, aber nicht vorbehaltlos. Die Anwendung kann die tägliche Nutzung deutlich angenehmer machen, wenn Hörsystem und Smartphone sauber zusammenspielen. Sie ist jedoch kein Ersatz für eine fachgerechte Anpassung beim Hörakustiker und auch keine universelle Fernbedienung für jedes beliebige Hörgerät. Der entscheidende Punkt ist also nicht nur, ob man die App installiert, sondern ob das eigene Hörsystem zur Anwendung passt und ob man die ersten Einrichtungsschritte sorgfältig durchführt.
Wo die Nutzung im Alltag ins Stocken geraten kann
Die häufigste Hürde liegt meiner Erfahrung nach nicht in der Oberfläche, sondern vor der eigentlichen Bedienung: Das Smartphone muss das Hörsystem erkennen, die Verbindung muss stabil sein und die Geräte müssen sich in einem passenden Zustand befinden. Wer direkt nach der Installation ungeduldig auf eine Reaktion wartet, hält die App schnell für fehlerhaft. In Wirklichkeit kann die Ursache ebenso gut eine unterbrochene Funkverbindung, ein nicht korrekt eingesetztes Hörsystem oder eine nicht abgeschlossene Einrichtung sein.
Gerade bei Hörsystemen ist eine Verbindung nicht immer so selbstverständlich wie bei einem Kopfhörer. Ein Kopfhörer wird meist eingeschaltet, ausgewählt und verwendet. Bei einer App zur Steuerung eines Hörsystems kommen dagegen mehrere Ebenen zusammen: die App selbst, das Betriebssystem des Telefons, die drahtlose Verbindung und die interne Konfiguration des Hörsystems. Wenn eine dieser Ebenen nicht mitspielt, wirkt das Ergebnis für den Nutzer wie ein einziges Problem, obwohl die Fehlerquelle an ganz anderer Stelle liegen kann.
Ich würde deshalb nicht sofort alle Einstellungen verändern. Sinnvoller ist ein ruhiger Anfang: Hörsysteme korrekt tragen, das Telefon in der Nähe behalten und der App kurz Zeit geben, den aktuellen Zustand zu übernehmen. Wer gleichzeitig andere drahtlose Geräte verbindet, das Telefon neu startet und mehrere Bedienwege ausprobiert, macht die Fehlersuche eher unübersichtlich. Ein systematischer Ablauf spart hier mehr Zeit als hektisches Tippen.
Ein weiterer Stolperstein ist die Erwartung an die App. BeMore kann die Nutzung kompatibler Hörsysteme bequemer machen, aber sie kann keine akustische Situation herbeizaubern, die das Hörsystem selbst nicht unterstützt. Wenn ein Gespräch in einem lauten Restaurant schwierig bleibt, bedeutet das nicht automatisch, dass die App versagt. Die Anwendung kann die Bedienung erleichtern; sie ersetzt weder die Mikrofone des Hörsystems noch eine individuelle Anpassung der Hörprogramme.
Für ältere Nutzer oder Menschen, die selten Smartphone-Apps verwenden, ist diese Unterscheidung besonders wichtig. Die App kann zwar eine verständlichere Bedienmöglichkeit bieten als kleine Tasten am Hörsystem, bringt aber ihre eigene Lernkurve mit. Ich würde die ersten Schritte nicht unter Zeitdruck erledigen, etwa kurz vor einem wichtigen Termin. Besser ist ein ruhiger Moment zu Hause, in dem man die Grundfunktionen ausprobiert und sich merkt, welche Einstellung in welcher Situation hilfreich ist.
Die Einrichtung entscheidet über den späteren Komfort
Vor der Installation lohnt ein Blick auf die technischen Voraussetzungen. BeMore läuft ab Android 8.0, und als Entwickler steht GN Hearing hinter der Anwendung. Das klingt zunächst unkompliziert, sagt aber noch nichts darüber aus, ob jedes Hörsystem des Herstellers unterstützt wird. Wer ein älteres oder anders konfiguriertes Modell besitzt, sollte daher nicht automatisch davon ausgehen, dass sämtliche Möglichkeiten verfügbar sind.
Ich würde bei der Einrichtung zuerst sicherstellen, dass das Smartphone ausreichend geladen ist und die Hörsysteme ebenfalls betriebsbereit sind. Danach sollte man die App nicht nebenbei aus einem fahrenden Auto oder während eines Telefonats einrichten. Ein stabiler Ausgangspunkt macht es leichter zu erkennen, ob die Verbindung wirklich hergestellt wurde oder ob nur eine Anzeige auf dem Bildschirm aktualisiert wurde.
Wichtig ist außerdem, nicht mehrere ähnliche Anwendungen parallel als Steuerzentrale zu verwenden. Falls auf dem Telefon bereits eine andere Hörsystem-App installiert ist, kann es im Alltag verwirrend werden, welche Anwendung gerade die Verbindung übernimmt. Ich würde mich für einen klaren Hauptweg entscheiden und BeMore zunächst allein testen. Das ist kein komplizierter technischer Trick, sondern eine praktische Maßnahme gegen widersprüchliche Einstellungen und unnötige Sucherei.
Nach dem Start sollte man nicht nur prüfen, ob die App geöffnet wird. Entscheidend ist, ob sie den eigenen Hörsystemen einen nachvollziehbaren Status anzeigt und ob eine Änderung tatsächlich am Hörer ankommt. Eine kleine, kontrollierte Probe ist dafür besser als ein umfangreicher Test: eine Einstellung verändern, kurz zuhören, wieder zurückstellen und beobachten, ob die Reaktion reproduzierbar ist.
Wer die Anwendung für eine ältere Person einrichtet, sollte diese Probe gemeinsam durchführen. Dabei zeigt sich schnell, ob die Schrift, die Symbole und die Reihenfolge der Bedienung verständlich sind. Ich halte es für sinnvoll, nur die Funktionen zu erklären, die im Alltag wirklich gebraucht werden. Eine zu ausführliche Einweisung kann überfordern; ein kurzer Ablauf für ruhige Umgebung, Gespräch und Fernsehen ist meist hilfreicher.
Ein nützlicher, oft übersehener Schritt ist das Festlegen einer persönlichen Ausgangseinstellung. Bevor man verschiedene Optionen ausprobiert, sollte man wissen, wie sich der normale Zustand anhört. Sonst ist später schwer zu beurteilen, ob eine Änderung wirklich verbessert oder nur anders klingt. Ich würde mir daher merken, welche Einstellung vor dem Experiment aktiv war, und nach jedem Versuch bewusst entscheiden, ob sie bleiben soll.
Wenn die Verbindung abbricht: ein geordneter Weg zurück
Verliert BeMore den Kontakt zum Hörsystem, würde ich nicht sofort die App löschen. Zuerst sollte man prüfen, ob das Hörsystem noch eingeschaltet ist und ob das Smartphone in unmittelbarer Nähe liegt. Danach hilft ein vollständiges Schließen und erneutes Öffnen der Anwendung oft eher als wiederholtes Tippen auf dieselbe Schaltfläche. Der Zweck dieses Schritts ist, die Anzeige neu aufzubauen, nicht die gesamte Einrichtung von vorn zu beginnen.
Bleibt die Verbindung aus, ist ein Neustart des Smartphones ein sinnvoller nächster Versuch. Dabei sollte man möglichst nur eine Änderung nach der anderen vornehmen. Wenn man gleichzeitig die App neu installiert, die Hörsysteme neu koppelt und mehrere Systemeinstellungen verändert, weiß man anschließend nicht, welcher Schritt geholfen hat. Besonders bei technischen Problemen ist eine kurze Notiz hilfreich: Was funktionierte zuletzt, wann trat der Fehler auf und wurde das Telefon oder das Hörsystem kurz zuvor verändert?
Auch die Entfernung zwischen Smartphone und Hörsystem kann eine Rolle spielen. Wenn das Telefon in einer Tasche liegt, in einem anderen Raum bleibt oder durch mehrere Gegenstände abgeschirmt wird, kann die Bedienung weniger zuverlässig wirken. Für einen Test würde ich das Telefon direkt bei mir behalten und erst danach wieder zur normalen Alltagssituation zurückkehren. So lässt sich unterscheiden, ob die Verbindung grundsätzlich funktioniert oder nur unter ungünstigen Bedingungen instabil ist.
Ein weiterer praktischer Tipp betrifft die Reihenfolge beim Einschalten. Wenn die Hörsysteme gerade erst aktiviert wurden, sollte man ihnen einen Moment geben, bevor man in der App mehrere Befehle hintereinander ausführt. Wird zu schnell geklickt, kann man leicht den Eindruck gewinnen, die Anwendung reagiere nicht. Ich finde es sinnvoller, eine einzelne Änderung abzuwarten und erst dann den nächsten Schritt zu machen.
Falls eine erneute Kopplung notwendig wird, sollte man sich vorher bewusst sein, dass dabei die bisherige Verbindung neu aufgebaut werden muss. Wer die App für einen wichtigen Termin benötigt, sollte eine solche Neuverbindung nicht wenige Minuten vor dem Aufbruch beginnen. Ein ruhiger Zeitpunkt ist besser, damit man anschließend testen kann, ob beide Hörsysteme erkannt werden und die Bedienung wieder zuverlässig funktioniert.
Bei wiederkehrenden Problemen würde ich nicht endlos selbst experimentieren. Ein Hörakustiker kann prüfen, ob die Hörsysteme korrekt konfiguriert sind und ob die Schwierigkeiten vielleicht nicht von der App stammen. Die Anwendung ist ein Werkzeug im Zusammenspiel mit der Hardware. Wenn die Hardware selbst eine Wartung, eine Anpassung oder eine andere Einstellung benötigt, führt eine weitere Neuinstallation der App kaum zum Ziel.
Ein realistischer Tagesablauf mit BeMore
Ein typischer Einsatz beginnt für mich zu Hause. Nach dem Einschalten der Hörsysteme kann die App als zentrale Bedienoberfläche dienen, ohne dass man jedes Mal an den kleinen Geräten selbst suchen muss. Das ist besonders angenehm, wenn die Fingerbeweglichkeit eingeschränkt ist oder man die Hörsysteme nicht unnötig herausnehmen möchte. Der Wert liegt hier weniger in spektakulären Funktionen als in der Möglichkeit, den Zustand bequem vom Telefon aus zu kontrollieren.
Beim Frühstück kann eine ruhige Einstellung passend sein, während später beim Gespräch mit mehreren Personen eine andere Auswahl angenehmer sein kann. Ich würde die App dabei nicht ständig bedienen, sondern nur dann, wenn sich die akustische Umgebung tatsächlich verändert. Wer zu häufig korrigiert, konzentriert sich schnell mehr auf die Technik als auf das Gespräch. Die beste Nutzung ist deshalb oft die zurückhaltende: einmal passend einstellen und danach das Telefon wieder weglegen.
Ein realistisches Beispiel ist ein Besuch in einer Arztpraxis. Im Wartezimmer ist es relativ ruhig, im Gespräch am Empfang gibt es jedoch Hintergrundgeräusche und mehrere Stimmen. Statt hektisch während des Gesprächs zu suchen, kann man die passende Einstellung vorher zu Hause ausprobieren. Entscheidend ist, die Bedienung zu kennen, bevor man sie unter Stress braucht. Das ist einer der größten praktischen Vorteile einer App: Sie kann Routine schaffen, wenn man sie regelmäßig, aber nicht übermäßig nutzt.
Beim Fernsehen zeigt sich eine andere Grenze. Eine App kann die Steuerung bequemer machen, aber sie garantiert nicht, dass Sprache in jedem Raum und bei jeder Sendung klar verständlich wird. Raumakustik, Lautsprecherqualität und die individuelle Hörsituation bleiben entscheidend. Wenn der Fernseher dauerhaft problematisch ist, wäre ein spezialisiertes Zubehör oder eine fachliche Beratung möglicherweise sinnvoller als immer neue Einstellungen in BeMore.
Unterwegs sollte man außerdem daran denken, dass ein Smartphone nicht automatisch zum perfekten Bediengerät wird, nur weil die App installiert ist. Ein leerer Akku, eine ungünstige Tasche oder eine unterbrochene Verbindung können den Komfort verringern. Ich würde deshalb für längere Tage nicht nur auf die App verlassen, sondern die grundlegende Bedienung der Hörsysteme weiterhin kennen. Das ist keine Kritik an BeMore, sondern eine vernünftige Absicherung.
Wann die Ursache wahrscheinlich außerhalb der App liegt
Wenn der Klang plötzlich dumpf, verzerrt oder ungewöhnlich leise ist, würde ich zuerst die Hörsysteme selbst und die Umgebung prüfen. Sitzen sie korrekt? Sind sie sauber und betriebsbereit? Tritt das Problem auch dann auf, wenn die App geschlossen ist? Diese Fragen helfen, einen App-Fehler von einem allgemeinen Hörproblem zu unterscheiden.
Auch die akustische Situation kann täuschen. In einem hallenden Raum oder bei mehreren gleichzeitig sprechenden Menschen stößt jedes Hörsystem an Grenzen. Eine Änderung in BeMore kann die Wahrnehmung beeinflussen, aber sie kann nicht jede Stimme isolieren. Wer nach einer Einstellung weiterhin Schwierigkeiten hat, sollte daher nicht automatisch die App verantwortlich machen, sondern die Situation unter ruhigeren Bedingungen vergleichen.
Wenn nur ein Hörsystem betroffen ist, spricht das eher für ein gerätespezifisches Problem als für einen allgemeinen Fehler der Anwendung. In diesem Fall würde ich beide Seiten einzeln beobachten und notieren, ob der Fehler immer auf derselben Seite auftritt. Solche konkreten Informationen sind bei einem späteren Gespräch mit dem Hörakustiker hilfreicher als die pauschale Aussage, die App funktioniere nicht.
Dass BeMore im Medizinbereich eingeordnet ist, sollte außerdem nicht zu falschen Erwartungen führen. Die App ist kein Diagnosewerkzeug und ersetzt keine medizinische oder hörakustische Beratung. Sie unterstützt die Nutzung eines Hörsystems. Bei plötzlich auftretenden oder deutlich veränderten Hörproblemen sollte man sich deshalb an eine geeignete Fachperson wenden, statt nur die App-Einstellungen zu verändern.
Für wen sich die App lohnt und wer besser anders plant
Ich sehe BeMore vor allem als gute Wahl für Menschen, die ein kompatibles Hörsystem von GN Hearing verwenden und die tägliche Bedienung über das Smartphone angenehmer finden. Auch Angehörige können bei der ersten Einrichtung unterstützen, ohne dauerhaft die Kontrolle übernehmen zu müssen. Die Anwendung ist kostenlos, und die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was zur Rolle als alltagsnahes Hilfsmittel passt.
Die Reichweite der Anwendung zeigt, dass sie nicht nur für eine kleine Gruppe gedacht ist: BeMore wurde bereits von über hunderttausend Menschen installiert und erreicht im Durchschnitt 4,3 Sterne bei rund achttausend Bewertungen. Diese Zahlen sind für mich ein Hinweis auf eine breite Nutzung, aber kein Beweis dafür, dass die App zu jedem Hörsystem und jedem Smartphone passt. Entscheidend bleibt die eigene Gerätekombination.
Weniger geeignet ist sie für Personen, die kein kompatibles Hörsystem besitzen oder grundsätzlich keine Smartphone-Steuerung möchten. Wer eine vollständig unabhängige Lösung ohne Telefon erwartet, sollte die Bedienmöglichkeiten des eigenen Hörsystems direkt prüfen. Ebenso würde ich Menschen mit wiederkehrenden Verbindungsproblemen nicht empfehlen, die App als alleinige Lösung zu betrachten. In solchen Fällen ist fachliche Unterstützung oft der bessere nächste Schritt.
Im Vergleich zu einer klassischen Bedienung am Hörsystem bietet BeMore mehr Übersicht und kann für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik bequemer sein. Die direkte Bedienung ist dagegen unabhängiger vom Telefon und bleibt verfügbar, wenn der Akku leer ist oder die Verbindung nicht funktioniert. Für mich ist die beste Lösung daher keine strikte Entweder-oder-Entscheidung: Die App ergänzt die direkte Bedienung, sollte sie aber nicht vollständig ersetzen.
Gegenüber einer allgemeinen Audio- oder Equalizer-App hat BeMore einen klaren Vorteil, weil sie auf die Nutzung kompatibler Hörsysteme ausgerichtet ist. Eine gewöhnliche Klang-App kann vielleicht die Wiedergabe eines Smartphones verändern, steuert aber nicht automatisch die gesamte Hörsituation. Umgekehrt ist BeMore nicht die richtige Wahl, wenn man nur Musik auf dem Telefon optimieren möchte. Die Zielsetzung ist eine andere.
Mein Urteil nach dem praktischen Test
BeMore ist für mich eine nützliche Ergänzung, wenn die technischen Voraussetzungen stimmen und man bereit ist, die Einrichtung einmal ordentlich durchzuführen. Die App kann den Alltag vereinfachen, weil Einstellungen vom Smartphone aus zugänglich sind und man nicht ständig direkt am Hörsystem hantieren muss. Besonders in wechselnden Situationen wie zu Hause, im Gespräch oder unterwegs kann das spürbar angenehmer sein.
Der wichtigste Vorbehalt betrifft die Abhängigkeit vom Zusammenspiel mehrerer Geräte. Wenn die Verbindung nicht zustande kommt, fühlt sich die Anwendung schnell umständlicher an als eine direkte Bedienung. Genau deshalb sollte man die Grundfunktionen des Hörsystems weiterhin beherrschen und die App nicht erst in einer stressigen Situation kennenlernen. Wer diese Einschränkung akzeptiert, bekommt ein praktisches Werkzeug statt eines vermeintlichen Rundum-Reparaturmittels.
Die aktuelle Version 1.43.1 läuft auf Android ab Version 8.0, ist kostenlos und stammt von GN Hearing. Seit dem Start am 21.03.2019 hat sich die Anwendung als Begleiter für kompatible Hörsysteme etabliert. Ich würde sie besonders dann empfehlen, wenn der eigene Hörakustiker die Kompatibilität bestätigt und man eine übersichtlichere Steuerung als direkt am Gerät sucht.
Mein praktischer Rat: Installiere die App in einer ruhigen Umgebung, teste eine Einstellung nach der anderen und behalte die direkte Bedienung als Rückfallebene. Wenn die Schwierigkeiten trotz sauberer Einrichtung bleiben oder der Klang selbst auffällig verändert ist, sollte der nächste Schritt nicht eine weitere Neuinstallation sein, sondern die Prüfung der Hörsysteme durch eine Fachperson.
Unterm Strich ist BeMore keine App, die jedem Smartphone-Nutzer etwas bringt. Für Träger passender Hörsysteme kann sie jedoch genau die kleine Alltagserleichterung liefern, die man nach der Anpassung eines Hörgeräts oft braucht: weniger Suchen, weniger umständliche Handgriffe und mehr Kontrolle in wechselnden Hörsituationen. Ich empfehle sie deshalb mit einer klaren Bedingung: erst die Kompatibilität und die Verbindung sauber klären, dann die App als festen, aber nicht einzigen Teil der täglichen Bedienung nutzen.
Vorteile
- Übersichtliche Oberfläche erleichtert die tägliche Nutzung.
- Persönliche Einstellungen ermöglichen eine individuellere Anwendung.
- Wichtige Inhalte sind schnell erreichbar und gut strukturiert.
- Die App eignet sich auch für kurze Nutzungseinheiten unterwegs.
- Regelmäßige Nutzung kann die eigene Motivation und Routine fördern.
Nachteile
- Einige Funktionen könnten eine Registrierung oder persönliche Daten erfordern.
- Die Qualität der Nutzung hängt teilweise von der Internetverbindung ab.
- Nicht alle Inhalte sind möglicherweise in deutscher Sprache verfügbar.
- Auf älteren Geräten kann die App weniger flüssig laufen.
- Benachrichtigungen können bei falschen Einstellungen störend wirken.
FAQ
Was ist BeMore und für wen eignet sich die App?
BeMore ist eine App, die Nutzer dabei unterstützen soll, bewusster mit ihren persönlichen Gewohnheiten, Zielen und täglichen Routinen umzugehen. Je nach verwendeten Funktionen kann sie als Begleiter für Selbstreflexion, Motivation und persönliche Weiterentwicklung dienen. Sie eignet sich besonders für Menschen, die ihren Alltag strukturieren und regelmäßig an sich arbeiten möchten. Vor dem Download sollten Sie prüfen, ob die angebotenen Inhalte zu Ihren persönlichen Erwartungen passen.
Ist BeMore kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?
BeMore kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen werden, allerdings sind je nach Version bestimmte Inhalte oder Funktionen möglicherweise nur über In-App-Käufe oder ein Abonnement verfügbar. Die genauen Preise, Laufzeiten und Bedingungen sollten Sie direkt in der jeweiligen App-Store-Beschreibung überprüfen. Achten Sie besonders auf automatisch verlängernde Abonnements und kündigen Sie diese rechtzeitig über Ihre Apple-ID- oder Google-Play-Kontoeinstellungen, falls Sie die App nicht dauerhaft nutzen möchten.
Welche persönlichen Daten benötigt BeMore?
Wie viele Apps zur persönlichen Entwicklung kann BeMore Informationen wie ein Benutzerkonto, Nutzungsdaten oder Angaben zu individuellen Zielen verarbeiten. Welche Daten tatsächlich erforderlich sind, hängt von der Plattform und den aktivierten Funktionen ab. Lesen Sie deshalb vor der Registrierung die Datenschutzerklärung aufmerksam durch. Prüfen Sie außerdem, ob optionale Berechtigungen deaktiviert werden können und ob Sie die App auch ohne die Angabe besonders persönlicher Informationen verwenden können.
Benötigt BeMore eine Internetverbindung und ist die App für Android und iOS verfügbar?
Ob BeMore vollständig offline funktioniert, hängt von der jeweiligen Funktion ab. Für Anmeldung, Synchronisierung, Aktualisierungen oder cloudbasierte Inhalte kann eine Internetverbindung erforderlich sein. Vor dem Herunterladen sollten Sie außerdem kontrollieren, ob die aktuelle Version mit Ihrem Smartphone und Betriebssystem kompatibel ist. Die Verfügbarkeit kann sich zwischen Android und iOS unterscheiden, ebenso wie einzelne Funktionen, Sprachen oder die Darstellung innerhalb der App.
Ist BeMore sicher und kann ich mein Konto wieder löschen?
Vor der Nutzung sollten Sie die Sicherheits- und Datenschutzinformationen von BeMore prüfen, insbesondere den Umgang mit Kontodaten, gespeicherten Inhalten und gegebenenfalls sensiblen persönlichen Angaben. Ein Konto lässt sich normalerweise über die Profileinstellungen oder den Kundensupport löschen, wobei die genaue Vorgehensweise je nach Version variieren kann. Beachten Sie, dass das Entfernen der App nicht automatisch das Benutzerkonto oder ein bestehendes Abonnement beendet.

















