
Harry's LapTimer Rookie
Nur für Android8,99 €·Nutzerbewertung
Analyse von ViaAPK
Wer sein Auto nicht nur von A nach B bewegen, sondern Rundenzeiten, Fahrten und Fortschritte auf der Strecke nachvollziehen möchte, findet in Harry's LapTimer Rookie einen deutlich spezielleren Begleiter als in einer gewöhnlichen Sport-App. Ich habe die Anwendung als Werkzeug für Track-Day-Fahrten betrachtet und dabei schnell gemerkt: Sie richtet sich nicht an Menschen, die gelegentlich joggen oder eine einfache Stoppuhr suchen, sondern an Auto-Enthusiasten, die ihre Fahrten strukturierter auswerten wollen.
Die App gehört zur Sport-Kategorie und wird von Harald Schlangmann entwickelt. Im Alltag wirkt sie weniger wie eine verspielte Smartphone-Anwendung und mehr wie ein digitales Cockpit für die Rennstrecke. Genau das ist ihre größte Stärke, aber auch ihre erste Hürde. Wer bereit ist, sich mit einer spezialisierten Oberfläche und den eigenen Messabläufen zu beschäftigen, bekommt ein nützliches Werkzeug. Wer nur schnell eine Zeit stoppen möchte, dürfte mit einer simpleren Lösung glücklicher werden.
Wie sich Harry's LapTimer Rookie heute anfühlt
Die aktuelle Version 25.1.0 zeigt, dass das Produkt über viele Jahre weitergeführt wurde. Veröffentlicht wurde die App am 03.08.2013, und diese lange Entwicklung ist spürbar: Sie versucht nicht, alle Nutzer mit einer minimalistischen Oberfläche abzuholen, sondern bringt viele Möglichkeiten in einem vergleichsweise konzentrierten Paket zusammen. Mein Eindruck ist deshalb zweigeteilt. Die App wirkt ausgereift und ernsthaft, verlangt aber Aufmerksamkeit, bevor sie während einer Fahrt wirklich bequem nutzbar wird.
Für die eigentliche Nutzung ist entscheidend, dass man nicht erst während der Fahrt experimentiert. Ich würde vor einem Track-Day eine ruhige Vorbereitung einplanen: die App öffnen, die gewünschten Anzeigen prüfen, das Smartphone sicher befestigen und eine kurze Testaufzeichnung durchführen. Das klingt banal, verhindert aber die typische Enttäuschung, wenn man nach einer Session feststellt, dass die falsche Ansicht aktiv war oder man die Bedienung während der Fahrt nicht sicher beherrscht.
Die Bezeichnung Rookie macht die Anwendung zwar zugänglicher, sollte aber nicht mit „ohne Einarbeitung“ verwechselt werden. Ein Anfänger im Motorsport kann damit anfangen, doch die App bleibt ein Werkzeug für ein anspruchsvolles Hobby. Besonders hilfreich ist, wenn man bereits weiß, welche Informationen man auf einer Runde beobachten möchte. Ohne dieses Ziel kann die Vielzahl an Möglichkeiten eher ablenken als helfen.
Die technische Grundlage ist für viele ältere Geräte interessant, denn Harry's LapTimer Rookie setzt Android ab Version 5.0 voraus. Das macht die Anwendung grundsätzlich auch für Nutzer relevant, die kein aktuelles Smartphone verwenden. Trotzdem würde ich bei einem Track-Day nicht allein auf das Mindestbetriebssystem schauen. Ein älteres Gerät kann zwar kompatibel sein, aber eine sichere Halterung, ein gut ablesbarer Bildschirm und eine stabile Stromversorgung sind für die praktische Verwendung wichtiger als ein möglichst niedriger Systembedarf.
Ein sinnvoller Ablauf vor der ersten Ausfahrt
Mein bevorzugter Ablauf wäre klar getrennt: zuerst die App in Ruhe kennenlernen, danach die Aufzeichnung testen und erst anschließend auf der Strecke verwenden. Während einer schnellen Runde sollte man nicht nach Menüs suchen. Die beste Nutzung besteht darin, die Anzeige vorher so einzurichten, dass man nur die Informationen sieht, die man tatsächlich braucht. Weniger Elemente können hier mehr bringen, weil die Aufmerksamkeit auf der Strecke bleiben muss.
Neuigkeiten, die deine Zeit wert sind

Google Play Bücher: Vom digitalen Regal zum Leseraum

Opera News: Nachrichten werden erst durch ihre Leser lebendig

B612 AI im Alltagstest: Was nach einem Fehler mit deinen Bildern passiert

Beschleunigungsdynamik in Car Race: Das Herzstück des Spielerlebnisses

Warum Plants vs. Zombies™ das perfekte Spiel für stressige Zeiten ist

Kreativität und Abenteuer: Warum House Designer: Fix & Flip fesselt

Indeed Jobs: Die App, die Ihre Karriere revolutioniert

Words of Wonders: Das Wortspiel, das die Rätselwelt erobert

Extreme Car Driving Simulator: Meistere Die Verborgenen Möglichkeiten

Google Meet: Die verborgene Kraft im digitalen Ökosystem

Alight Motion: Kreativität und Plattformmacht im Einklang

Warum Clash Royale die Strategie-Szene revolutioniert
Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Ansatz ist die Trennung von Fahren und Auswerten. Ich würde nicht versuchen, jede mögliche Information live zu verfolgen. Stattdessen sollte man während der Session nur die wichtigsten Werte im Blick behalten und die genauere Betrachtung auf die Pause danach verschieben. So wird das Smartphone nicht zum zusätzlichen Stressfaktor, sondern zu einem Protokoll für die spätere Reflexion.
Auch die Befestigung des Geräts verdient mehr Beachtung, als viele Nutzer zunächst erwarten. Eine Anzeige ist nur dann wertvoll, wenn sie während der Fahrt lesbar bleibt und das Telefon nicht verrutscht. Bei einer normalen Sport-App kann man eine unpraktische Position leicht verzeihen. Auf der Rennstrecke führt sie dagegen schnell dazu, dass man die Anwendung ignoriert oder unnötig lange hinsieht. Das ist kein Fehler der Software allein, sondern ein Zusammenspiel aus App, Hardware und Vorbereitung.
Was die lange Produktentwicklung bedeutet
Die Entwicklung seit 2013 ist ein wichtiger Teil der Einordnung. Harry's LapTimer Rookie ist kein kurzfristiges Experiment, sondern ein lang gepflegtes Spezialwerkzeug. Die aktuelle Versionsnummer 25.1.0 deutet auf eine fortlaufende Produktpflege hin, ohne dass daraus automatisch folgt, dass jede Funktion für jeden Nutzer perfekt modern wirkt. Bei älteren, über Jahre gewachsenen Apps trifft man häufig auf eine Oberfläche, die mehr Wert auf Funktionsumfang als auf sofortige Selbsterklärung legt.
Für mich ist das eher ein Hinweis auf die Zielgruppe als ein pauschaler Nachteil. Ein Fahrer, der seine Abläufe wiederholt und seine Ergebnisse vergleichen möchte, kann von dieser Beständigkeit profitieren. Ein Gelegenheitsnutzer, der nur einmal im Urlaub eine Runde aufzeichnen will, wird die Lernkurve dagegen wahrscheinlich stärker spüren. Die Weiterentwicklung macht die App interessant, ersetzt aber nicht die persönliche Prüfung, ob der eigene Fahrstil und die eigenen Erwartungen dazu passen.
Bei der Bewertung fällt außerdem auf, dass die Anwendung im Play-Store auf einen Durchschnitt von 4,5 kommt. Diese Zahl passt zu meinem Gesamteindruck: Das Produkt scheint bei seiner Zielgruppe gut anzukommen, ist aber kein universelles Massenwerkzeug. Die rund 251 Bewertungen und 30 Rezensionen zeigen zugleich, dass man aus dem Durchschnitt keine vollständige Aussage über jede mögliche Fahrzeug- oder Streckensituation ableiten sollte. Für eine Kaufentscheidung zählt daher stärker der konkrete Einsatzzweck als die Zahl allein.
Wie bestehende Nutzer von der aktuellen Version profitieren
Wer bereits mit einer früheren Ausgabe arbeitet, dürfte die aktuelle Version vor allem als Fortsetzung eines bekannten Systems betrachten. Der größte Vorteil liegt vermutlich darin, dass man nicht ständig die gesamte Arbeitsweise wechseln muss. Bei einer App für Track-Days ist Kontinuität besonders wertvoll: Wenn man seine Sessions über längere Zeit dokumentiert, wird ein vertrauter Ablauf wichtiger als ein spektakuläres neues Design.
Ich würde bestehenden Nutzern empfehlen, nach einem Update nicht sofort am Veranstaltungstag neue Einstellungen auszuprobieren. Besser ist eine kurze Kontrolle zu Hause oder auf einem Parkplatz. Dabei sollte man prüfen, ob die bevorzugte Anzeige noch aktiv ist, ob die Aufzeichnung wie erwartet startet und ob das Gerät während einer simulierten Fahrt gut erreichbar bleibt. Dieser kleine Test schützt vor einer häufigen Falle: Man nimmt an, dass ein Update die eigene Konfiguration unverändert lässt, und bemerkt eine Abweichung erst unter Zeitdruck.
Ein weiterer praktischer Vorteil für regelmäßige Fahrer ist die Möglichkeit, aus einzelnen Fahrten einen persönlichen Lernprozess zu machen. Die App ist nicht nur dann sinnvoll, wenn man einen offiziellen Wettbewerb fährt. Auch bei freien Track-Days kann sie helfen, die eigene Entwicklung weniger subjektiv zu beurteilen. Statt sich ausschließlich an das Gefühl „Diese Runde war schneller“ zu erinnern, hat man ein strukturierteres Protokoll, an dem man die eigene Wahrnehmung ausrichten kann.
Gerade hier liegt ein wichtiger Trade-off: Messwerte können die Fahranalyse verbessern, aber sie ersetzen keine sichere Fahrweise und keine Erfahrung auf der Strecke. Wer während der Fahrt ständig auf die Anzeige schaut, nutzt die App falsch. Ich sehe sie eher als Unterstützung für einen wiederholbaren Ablauf: fahren, aufzeichnen, anhalten, betrachten, eine Änderung planen und erst dann erneut fahren.
Ein realistischer Einsatz am Track-Day
Stell dir einen typischen Samstag vor: Du kommst früh an, montierst das Smartphone, prüfst die App und fährst zunächst eine ruhige Session. Danach schaust du nicht nur auf die schnellste Runde, sondern überlegst, ob sich die Bedingungen, dein Verkehrsaufkommen und dein eigener Rhythmus verändert haben. In dieser Situation spielt Harry's LapTimer Rookie seine Stärke aus. Sie gibt dem Tag eine Struktur, ohne dass du jedes Detail handschriftlich festhalten musst.
In der nächsten Pause würde ich mir bewusst nur eine oder zwei Fragen stellen. War die Runde tatsächlich schneller oder hat sie sich nur schneller angefühlt? Bin ich eine Änderung an der Fahrweise konstant gefahren oder war es eine einzelne gute Runde? Diese Art der Nutzung ist produktiver, als sich in jeder verfügbaren Anzeige zu verlieren. Der konkrete Wert der App entsteht nicht durch möglichst viel Information, sondern durch bessere Entscheidungen zwischen den Sessions.
Für einen Anfänger ist außerdem hilfreich, zunächst mit einem einfachen persönlichen Ziel zu arbeiten. Zum Beispiel kann man sich darauf konzentrieren, die Aufzeichnung zuverlässig zu starten und nach jeder Session eine kurze Notiz zu machen. Erst wenn dieser Ablauf sitzt, lohnt es sich, weitere Auswertungen in die eigene Routine einzubauen. So bleibt die Anwendung ein Lernwerkzeug und wird nicht zu einem zweiten Hobby neben dem Fahren.
Wo die App gegenüber einfachen Alternativen gewinnt
Eine gewöhnliche Stoppuhr ist schneller verstanden und kostet meist weniger Aufwand. Sie kann ausreichen, wenn du nur eine grobe Zeitmessung möchtest und keine regelmäßige Auswertung planst. Auch eine allgemeine GPS- oder Fitness-App kann für gelegentliche Aufzeichnungen bequemer wirken, weil sie für ein breiteres Publikum gestaltet ist. Im direkten Vergleich liegt der Vorteil von Harry's LapTimer Rookie in der klaren Ausrichtung auf Auto-Enthusiasten und Track-Day-Besuche.
Diese Spezialisierung macht einen Unterschied, sobald du wiederholt fährst. Eine allgemeine App behandelt die Fahrt oft wie irgendeine Aktivität. Hier steht dagegen der Motorsport-Kontext im Mittelpunkt. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du nicht nur eine Strecke aufzeichnen, sondern deine Fahrten als zusammenhängende Entwicklung betrachten möchtest. Die Anwendung passt damit besser zu einem Fahrer, der regelmäßig nach Verbesserungen sucht, als zu jemandem, der einmalig eine Erinnerung an eine Ausfahrt speichern will.
Der Preis ist allerdings ein wichtiger Teil des Vergleichs. Harry's LapTimer Rookie kostet 8,99 €. Zusätzlich werden In-App-Käufe zwischen 9,99 € und 11,99 € bei Abrechnung über Google Play genannt. Deshalb sollte man vor dem Kauf überlegen, ob man den spezialisierten Charakter wirklich nutzen wird. Für regelmäßige Track-Day-Fahrer kann der Einstieg nachvollziehbar sein. Für eine einzige gelegentliche Nutzung wirkt eine kostenlose oder deutlich einfachere Stoppuhr wahrscheinlich vernünftiger.
Ich würde auch nicht automatisch annehmen, dass eine teurere oder umfangreichere Lösung immer bessere Ergebnisse liefert. Mehr Funktionen bedeuten mehr Vorbereitung und mehr Möglichkeiten, sich während der Auswertung zu verzetteln. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob du ein langfristiges Protokoll deiner Fahrten aufbauen möchtest. Wenn ja, ist die Spezialisierung ein echter Vorteil. Wenn nein, bezahlst du womöglich für Tiefe, die du nicht brauchst.
Die Grenzen, die im Alltag auffallen
Die größte Reibung entsteht für mich durch die notwendige Einarbeitung. Harry's LapTimer Rookie ist nicht die Art App, die man fünf Minuten vor dem Start installiert und dann blind verwendet. Gerade bei einer schnellen Fahrt ist eine komplizierte Bedienung problematisch. Wer keine Geduld für Vorbereitung hat, sollte das ernst nehmen und lieber eine einfachere Lösung wählen.
Hinzu kommt die Abhängigkeit vom Smartphone als Gerät. Die App kann nur so zuverlässig sein wie die Positionierung, Stromversorgung und Lesbarkeit des Telefons. Ein leerer Akku, eine schlechte Halterung oder ein ungünstiger Blickwinkel machen selbst eine gute Aufzeichnung unpraktisch. Ich würde deshalb immer eine kurze Testfahrt oder zumindest einen vollständigen Funktionstest einplanen und mich nicht darauf verlassen, dass die App allein alle Bedingungen ausgleicht.
Auch die Datenmenge kann ein Nachteil sein. Wer sich nach jeder Session sofort durch zahlreiche Informationen arbeitet, verliert leicht den Blick für die wenigen Punkte, die wirklich zur Verbesserung beitragen. Meine Empfehlung ist, die Auswertung bewusst zu begrenzen und ein kleines Fahrtenbuch daneben zu führen. Ein Satz zur Strecke, zum eigenen Gefühl und zu einer geplanten Änderung kann oft mehr bringen als eine lange Analyse ohne konkrete Konsequenz.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren sagt wenig über die Komplexität des Produkts aus. Kinder können eine App mit dieser Einstufung grundsätzlich sehen, aber der eigentliche Anwendungsfall richtet sich klar an Erwachsene oder erfahrene Jugendliche im Umfeld von Autos und Rennstrecken. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der verantwortungsvolle Umgang mit der Anzeige. Auf öffentlichen Straßen sollte eine solche Anwendung niemals dazu verleiten, während des Fahrens am Telefon zu bedienen.
Für wen sich die Anschaffung lohnt
Ich würde Harry's LapTimer Rookie vor allem Fahrern empfehlen, die mehrmals auf einer Rennstrecke unterwegs sind oder ihre Fortschritte bewusst dokumentieren möchten. Auch jemand, der gerade beginnt, Track-Days ernster zu nehmen, kann profitieren, wenn er bereit ist, die Anwendung Schritt für Schritt zu lernen. Der Nutzen wächst mit der Regelmäßigkeit: Je öfter du fährst und vergleichst, desto sinnvoller wird ein spezialisiertes Werkzeug.
Weniger passend ist sie für Menschen, die nur eine sehr einfache Oberfläche erwarten. Wenn du keine Lust auf Vorbereitung hast, keine Fahrten vergleichen möchtest oder lediglich eine einzelne Zeit messen willst, reicht eine einfache Stoppuhr wahrscheinlich aus. Ebenso würde ich sie nicht als Hauptgrund für riskanteres Fahren betrachten. Die App soll dir helfen, deine Sessions zu verstehen, nicht dich zu einer aggressiveren Fahrweise zu bewegen.
Vor dem Kauf solltest du außerdem prüfen, ob dein Android-Gerät die Mindestanforderung erfüllt und ob du es im Fahrzeug sicher befestigen kannst. Das Betriebssystem ab Version 5.0 ist eine niedrige technische Schwelle, aber ein kompatibles Gerät ist nicht automatisch ein ideales Track-Day-Gerät. Bildschirm, Akku, Stabilität und Bedienbarkeit sind in der Praxis mindestens genauso wichtig.
Was ich bei der weiteren Entwicklung beobachten würde
Bei einem Produkt mit einer langen Geschichte interessiert mich weniger ein einzelnes Versionsetikett als die Frage, wie gut die App ihre Balance hält. Die aktuelle Version 25.1.0 zeigt eine fortlaufende Entwicklung, und für bestehende Nutzer ist wichtig, dass neue Änderungen die vertrauten Abläufe nicht unnötig erschweren. Ich würde bei künftigen Aktualisierungen besonders darauf achten, ob die Einrichtung verständlicher wird, ohne den spezialisierten Funktionsumfang zu verwässern.
Für neue Nutzer bleibt die Einstiegshürde der entscheidende Punkt. Eine gute Weiterentwicklung müsste meiner Meinung nach nicht einfach noch mehr Möglichkeiten hinzufügen, sondern die ersten Schritte besser führen: eine klare Vorbereitung, eine sichere Start-Routine und eine verständliche Auswertung. Das wäre für mich wertvoller als zusätzliche Anzeigen, die Anfänger zunächst überfordern.
Bestehende Fahrer sollten nach jeder Aktualisierung ihre persönliche Routine kurz überprüfen. Nicht, weil ein Update automatisch Probleme verursacht, sondern weil ein Track-Day kein guter Ort für Überraschungen ist. Wer die App regelmäßig nutzt, kann sich eine kleine Checkliste anlegen: Gerät befestigt, Aufzeichnung getestet, gewünschte Ansicht gewählt, Akku vorbereitet und Bedienung während der Fahrt vermieden. Diese Routine ist unspektakulär, macht aber den Unterschied zwischen einer hilfreichen Dokumentation und einer frustrierenden Session.
Unterm Strich sehe ich Harry's LapTimer Rookie als ernst zu nehmende Sport-App für eine klar umrissene Zielgruppe. Die rund 10.000 Installationen passen zu diesem spezialisierten Charakter: Sie ist kein Massenprodukt für jeden Autofahrer, sondern ein Werkzeug für Menschen, die ihre Zeit auf der Strecke bewusster analysieren möchten. Der Entwickler Harald Schlangmann hat hier ein Produkt geschaffen, dessen Stärke in der Ausrichtung liegt, nicht in maximaler Einfachheit.
Meine Empfehlung fällt deshalb positiv, aber gezielt aus. Wenn du regelmäßig Track-Days besuchst, dich mit deinen Runden beschäftigen möchtest und bereit bist, die Anwendung vor dem ersten Einsatz gründlich einzurichten, kann sich der Kauf lohnen. Wenn du nur gelegentlich eine Zeit stoppen willst, würde ich das Geld eher sparen und eine unkompliziertere Alternative wählen. Die wichtigste Entscheidung ist nicht, ob die App viele Möglichkeiten bietet, sondern ob du diese Möglichkeiten in eine sichere und regelmäßige Fahrpraxis übersetzen wirst.
Vorteile
- Einfache Bedienung für erste Erfahrungen mit GPS-Zeitmessung
- Unterstützt die Analyse von Rundenzeiten und Geschwindigkeiten
- Für gelegentliche Trackday-Nutzer meist völlig ausreichend
- Funktioniert ohne teure zusätzliche Zeitmess-Hardware
- Bietet eine unterhaltsame Möglichkeit
- Fahrten zu dokumentieren
Nachteile
- GPS-Genauigkeit kann je nach Smartphone und Empfang schwanken
- Akkunutzung steigt bei längeren Aufzeichnungen deutlich an
- Für professionelle Rennfahrer fehlen umfangreiche Telemetrieoptionen
- Während der Fahrt ist die Bedienung auf kleinen Displays unpraktisch
- Kompatibilität und Funktionsumfang können sich je nach iOS- oder Android-Version unterscheiden
FAQs zu Harry's LapTimer Rookie
Was ist Harry’s LapTimer Rookie und für wen eignet sich die App?
Harry’s LapTimer Rookie ist eine GPS-basierte Motorsport-App, die ein Smartphone in einen einfachen Rundenzeitmesser und Fahrdatenrekorder verwandelt. Sie richtet sich vor allem an Einsteiger, Hobbyfahrer und Nutzer von Trackdays, die Rundenzeiten, Geschwindigkeit und Streckenverläufe erfassen möchten, ohne sofort in professionelle Rennsport-Hardware zu investieren. Vor dem Download sollte man jedoch prüfen, ob das eigene Gerät, die gewünschte Strecke und die verfügbaren Funktionen den persönlichen Anforderungen entsprechen.
Welche Daten kann Harry’s LapTimer Rookie während einer Fahrt aufzeichnen?
Die App kann abhängig von Smartphone, GPS-Empfang und gewählten Einstellungen verschiedene Fahrdaten erfassen. Dazu gehören typischerweise Rundenzeiten, Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung sowie die gefahrene Strecke. Auf kompatiblen Geräten können zusätzliche Sensor- oder Videofunktionen verfügbar sein. Die Genauigkeit hängt stark von der Qualität des GPS-Signals, der Befestigung des Smartphones und äußeren Bedingungen ab. Für professionelle Messungen ist spezielle Rennsport-Hardware meist präziser.
Funktioniert Harry’s LapTimer Rookie auf jeder Rennstrecke und ohne Internetverbindung?
Die App kann grundsätzlich auf vielen Rennstrecken und auch auf frei definierten Streckenabschnitten verwendet werden. Für eine zuverlässige automatische Rundenmessung müssen Start-Ziel-Linie oder Streckeninformationen jedoch korrekt eingerichtet beziehungsweise erkannt werden. Eine aktive Internetverbindung ist nicht während jeder Fahrt zwingend erforderlich, kann aber für Karten, Streckendaten, Synchronisierung oder bestimmte Zusatzfunktionen benötigt werden. Es empfiehlt sich, die Strecke und Einstellungen vor dem Trackday zu testen.
Ist Harry’s LapTimer Rookie für den Straßenverkehr geeignet?
Harry’s LapTimer Rookie sollte in erster Linie verantwortungsvoll und nur unter sicheren, rechtlich zulässigen Bedingungen verwendet werden, beispielsweise auf abgesperrten Rennstrecken. Während der Fahrt sollte das Smartphone niemals in der Hand bedient werden. Auf öffentlichen Straßen können Ablenkung, Geschwindigkeitsmessungen oder Videoaufnahmen rechtliche Probleme verursachen. Nutzer sollten die lokalen Verkehrsregeln beachten, das Gerät sicher befestigen und sämtliche Funktionen vor Fahrtbeginn konfigurieren.
Welche Einschränkungen und Kosten sollten vor dem Download beachtet werden?
Die Rookie-Version ist als Einstiegslösung gedacht und kann gegenüber umfangreicheren Ausgaben oder professionellen Datenloggern einen reduzierten Funktionsumfang besitzen. Je nach Plattform, Version und Anbieter können bestimmte Funktionen, Erweiterungen oder zusätzliche Inhalte kostenpflichtig sein. Außerdem verbrauchen GPS-Aufzeichnung, Bildschirm und Video den Akku deutlich schneller. Vor der Nutzung sind daher ausreichend Akkuladung, eine stabile Smartphone-Halterung und genügend Speicherplatz wichtig, besonders bei längeren Fahrten oder Videoaufnahmen.


























