VLC Remote
Nur für Android3,19 €· Nutzerbewertung
Wer VLC Media Player am Mac, PC oder unter Linux regelmäßig nutzt, kennt das kleine Problem: Der Film läuft bereits, aber für Pause, Lautstärke oder den nächsten Titel muss man wieder zum Rechner gehen. Genau hier setzt VLC Remote an. Die App verwandelt das iPhone oder Android-Gerät in eine Fernbedienung für den VLC Media Player. Ich finde das besonders praktisch, wenn der Computer am Fernseher hängt, im Wohnzimmer steht oder während einer Präsentation nicht direkt neben mir erreichbar ist.
VLC Remote stammt von Hobbyist Software Ltd und gehört damit nicht zu einer allgemeinen Streaming-Plattform, sondern zu den spezialisierten Werkzeugen rund um den bekannten VLC-Player. Die Anwendung kostet 3,19 Euro und richtet sich an Menschen, die VLC bereits als zentrale Wiedergabequelle verwenden. Wer nur gelegentlich ein Video am Smartphone schaut, braucht sie kaum. Wer dagegen seine lokale Medienbibliothek am Rechner abspielt, bekommt eine angenehm direkte Steuerung ohne den Umweg über Maus und Tastatur.
So funktioniert der normale Ablauf im Alltag
Der wichtigste Punkt ist schnell erklärt: VLC Remote steuert den VLC Media Player auf einem Mac, PC oder Linux-Rechner. Die Wiedergabe selbst findet also weiterhin am Computer statt. Das Smartphone dient als Bedienoberfläche für typische Aufgaben wie Starten, Pausieren, Springen, Lautstärkeänderung und das Wechseln innerhalb der Wiedergabe.
In meinem Alltagsszenario steht ein Laptop am Fernseher, während ich auf dem Sofa sitze. Ich starte die gewünschte Datei am Rechner und kann danach das Smartphone in der Hand behalten. Muss ich eine Szene kurz anhalten, die Lautstärke reduzieren oder zu einem anderen Titel wechseln, reicht ein Tippen. Das klingt unspektakulär, beseitigt aber genau die Unterbrechung, die eine normale Tastatur oder ein improvisierter Funkcontroller verursacht.
Die App ist besonders sinnvoll, wenn der Computer nicht als klassischer Schreibtischrechner verwendet wird. Ein Gerät hinter dem Fernseher, ein Rechner im Arbeitszimmer oder ein Linux-System ohne bequeme Fernbedienung profitieren stärker als ein Laptop, der ohnehin direkt vor mir steht. Auch bei Musik oder langen Videodateien ist die Distanzbedienung angenehmer, weil ich nicht jedes Mal zum Rechner laufen muss.
Vor der ersten Nutzung sollte man die Verbindung zwischen App und VLC sauber einrichten. Dabei ist wichtig, dass der VLC Media Player auf dem Zielgerät erreichbar und für die Fernsteuerung vorbereitet ist. Die App ersetzt keine fehlerhafte Netzwerkkonfiguration. Wenn Rechner und Smartphone einander nicht erreichen, liegt die Ursache meist nicht an der Wiedergabeoberfläche, sondern an der Einrichtung von VLC oder am Netzwerk.
Ich würde deshalb nicht einfach sofort auf eine Verbindung hoffen, sondern zuerst den gewünschten Rechner auswählen und anschließend mit einer kurzen Datei testen. Ein kurzer Testclip ist besser als ein zweistündiger Film, bei dem man erst später merkt, dass die Steuerung nicht reagiert. Sobald Pause und Lautstärke funktionieren, lohnt sich ein Test mit dem Wechsel zwischen mehreren Medien.
Die App passt zu einem klaren VLC-Arbeitsplatz
VLC Remote ist keine eigenständige Videoplattform und kein Ersatz für eine Medienverwaltung. Sie macht VLC bequemer, aber sie baut keine neue Bibliothek aus Streamingdiensten auf. Das ist gleichzeitig ihre Stärke und ihre Grenze. Nutzer, die ihre Inhalte lokal am Computer abspielen und VLC wegen seiner breiten Formatunterstützung bevorzugen, erhalten eine passende Ergänzung. Wer alle Medien ausschließlich über Netflix, YouTube oder eine andere Fernseher-App konsumiert, wird hier keinen großen Mehrwert finden.
Auch für Präsentationen kann die App nützlich sein. Ich kann einen vorbereiteten Clip starten, anhalten oder zurücksetzen, ohne während des Vortrags sichtbar am Rechner zu hantieren. Für diesen Einsatz ist ein vorheriger Probelauf entscheidend: Die Netzwerkverbindung, der richtige Rechner und die Reihenfolge der Medien sollten vor Beginn feststehen. Eine Fernbedienung ist nur dann hilfreich, wenn sie nicht erst im entscheidenden Moment eingerichtet werden muss.
Welche Einstellungen und Gewohnheiten wirklich helfen
Die meisten Nutzer müssen nicht jede Option verändern. Wichtiger ist, die Umgebung so einzurichten, dass die App im Alltag zuverlässig bleibt. Ich empfehle, den häufig verwendeten VLC-Rechner eindeutig zu benennen oder zumindest bewusst auszuwählen. Wenn mehrere Computer im selben Netzwerk laufen, verhindert eine klare Zuordnung, dass versehentlich der falsche VLC-Player gesteuert wird.
Ebenso sinnvoll ist ein fester Test nach Änderungen am Netzwerk. Ein Wechsel vom Heimnetz zu einem Gastnetz, ein neuer Router oder eine geänderte Firewall kann die Verbindung beeinflussen. Die App ist für die Fernsteuerung gedacht, nicht für das Überbrücken beliebiger Netzwerke. Deshalb sollte man nicht davon ausgehen, dass der Zugriff außerhalb des eigenen lokalen Umfelds automatisch funktioniert.
Bei der Lautstärke lohnt sich eine einfache Gewohnheit: Ich stelle die Grundlautstärke am Ausgabegerät und in VLC so ein, dass die Fernbedienung nur noch fein korrigieren muss. Wer ständig zwischen sehr unterschiedlichen Lautstärken wechseln muss, verliert sonst Zeit mit vielen kleinen Anpassungen. Für den Filmabend ist eine moderate Ausgangseinstellung angenehmer als eine vollständig heruntergeregelte Wiedergabe, die erst mühsam angehoben werden muss.
Auch die Reihenfolge der Medien sollte man nicht unterschätzen. Wenn mehrere Dateien nacheinander laufen sollen, ist es effizienter, die Wiedergabeliste am Rechner vorzubereiten, statt jeden Titel einzeln über das Smartphone zu suchen. Die App ist dann die Steuerung für Start, Pause und Auswahl, nicht der Ersatz für eine sorgfältig vorbereitete Playlist. Diese Trennung macht den Ablauf deutlich ruhiger.
Ein weiterer praktischer Tipp betrifft lange Videos. Bei einem Vortrag, einer Aufzeichnung oder einem Film ist die Suchfunktion nützlicher, wenn ich vorher ungefähr weiß, an welcher Stelle ich weitermachen möchte. Für grobe Sprünge ist die Fernbedienung bequem; für eine sekundengenaue Bearbeitung bleibt die Maus am Rechner meist präziser. Das ist kein Fehler der App, sondern eine typische Grenze kompakter Touch-Steuerung.
Die Version und die Gerätebasis
Die aktuelle Version ist 5.60 (5138), und als Mindestvoraussetzung wird Android 7.0 genannt. Das macht die App für viele noch verwendete Android-Geräte zugänglich, trotzdem sollte man vor der Installation prüfen, ob das eigene Smartphone diese Grundlage erfüllt. Die Altersfreigabe lautet USK ab 0 Jahren, was zur einfachen Fernbedienungsfunktion passt.
Die Anwendung ist seit dem 10.05.2010 erhältlich und hat sich damit lange im Umfeld von VLC behauptet. Im Store steht sie bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 aus rund 2.100 Bewertungen; außerdem wurden über 50.000 Installationen verzeichnet. Diese Zahlen sind für mich kein Beweis für eine perfekte Erfahrung, zeigen aber, dass es sich nicht um ein völlig unbekanntes Spezialwerkzeug handelt.
Die Zahl der Bewertungen und die Zahl der ausführlichen Rezensionen sollte man gedanklich auseinanderhalten. Für die Entscheidung ist wichtiger, ob das eigene Szenario zu der App passt: lokaler VLC-Player, erreichbarer Rechner und der Wunsch nach einer einfachen Fernsteuerung. Eine hohe Bewertung hilft wenig, wenn man eigentlich eine Streaming-Fernbedienung oder eine komplette Medienzentrale sucht.
Schnellere Muster für wiederkehrende Abläufe
Erfahrene Nutzer behandeln VLC Remote nicht wie eine App, die man jedes Mal neu entdecken muss, sondern wie einen festen Teil ihres Medienablaufs. Ich öffne sie möglichst früh, wähle den bekannten Rechner und lasse sie während des gesamten Filmabends griffbereit. Dadurch entfällt das wiederholte Suchen nach dem Computer, wenn nur kurz pausiert oder die Wiedergabe fortgesetzt werden soll.
Für Serien oder mehrere kurze Clips ist ein vorbereiteter Ablauf besonders effektiv. Zuerst lege ich die Wiedergabeliste in VLC an, danach nutze ich das Smartphone nur für die Entscheidungen, die während der Wiedergabe entstehen. Dieser Ansatz reduziert Tipparbeit und verhindert, dass man während des Schauens lange durch Dateien navigiert. Die App glänzt weniger beim Organisieren einer großen Sammlung als beim schnellen Steuern einer bereits vorbereiteten Auswahl.
Bei einem gemeinsamen Filmabend kann die Fernbedienung auch sozial angenehmer sein. Nicht jeder muss zum Rechner gehen, und die Bedienung lässt sich unkompliziert weitergeben. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass das Smartphone dann nicht nur Kommunikationsgerät, sondern auch Steuergerät ist. Ein niedriger Akkustand oder ein versehentlich geschlossenes Bedienfenster kann den Komfort wieder schmälern.
Für Präsentationen nutze ich ein anderes Muster: Ich teste zuerst den Startpunkt, die Lautstärke und den nächsten Clip. Während des Vortrags verwende ich die App dann nur für wenige, klar geplante Aktionen. Das ist zuverlässiger, als spontan durch eine große Liste zu blättern. Der konkrete Vorteil liegt nicht in einer spektakulären Funktion, sondern darin, dass die wichtigsten Befehle aus einiger Entfernung verfügbar sind.
Wenn mehrere Personen den gleichen Rechner bedienen, ist eine gemeinsame Routine hilfreich. Eine Person kann die Wiedergabe vorbereiten, während eine andere später nur Pause oder Lautstärke übernimmt. Je weniger gleichzeitig am VLC-Player verändert wird, desto leichter lässt sich nachvollziehen, ob ein Problem von der Datei, dem Player oder der Verbindung kommt.
Wo die üblichen Alternativen besser sein können
Die naheliegendste Alternative ist die normale VLC-Bedienung mit Maus und Tastatur. Sie bleibt überlegen, wenn ich Dateien umbenennen, umfangreiche Wiedergabelisten verwalten oder Einstellungen am Player verändern möchte. Für präzises Schneiden, detailliertes Suchen oder komplexe Fensterarbeit ist ein großer Bildschirm deutlich besser als eine mobile Fernbedienung.
Eine Bluetooth-Tastatur oder eine universelle Medienfernbedienung kann ebenfalls sinnvoller sein, wenn mehrere Programme am Computer gesteuert werden sollen. VLC Remote konzentriert sich auf VLC. Diese Spezialisierung sorgt für einen klaren Zweck, bedeutet aber auch, dass sie nicht automatisch zur vollständigen Fernbedienung für das Betriebssystem, den Fernseher und alle anderen Anwendungen wird.
Wer einen Smart-TV mit eigener Medien-App besitzt, sollte vergleichen, wo die Dateien tatsächlich liegen. Befinden sich die Inhalte bereits auf einem Netzwerkspeicher, kann die TV-Oberfläche bequemer sein. Liegen sie dagegen auf dem Rechner und werden dort mit VLC abgespielt, vermeidet die App einen zusätzlichen Übertragungs- oder Importweg. Der bessere Ansatz hängt also weniger vom Smartphone als vom Ort der Medien ab.
Fortgeschrittene Grenzen, die man vorher kennen sollte
Die wichtigste Einschränkung ist die Abhängigkeit vom VLC Media Player auf einem erreichbaren Rechner. VLC Remote kann nur so zuverlässig sein wie die Verbindung zwischen beiden Geräten und die laufende VLC-Instanz. Wenn der Computer schläft, VLC geschlossen ist oder die Netzwerkumgebung den Zugriff blockiert, hilft auch die übersichtliche Bedienoberfläche nicht weiter.
Außerdem sollte man die App nicht mit einer Fernbedienung für jede Form von Medienwiedergabe verwechseln. Sie ist auf den VLC-Workflow zugeschnitten. Wer eine zentrale Oberfläche für mehrere Player, Streamingkonten und Smart-Home-Geräte sucht, braucht wahrscheinlich eine umfassendere Lösung. Diese wäre dann vielseitiger, aber oft auch komplizierter als das bewusst eng gefasste Werkzeug.
Bei der Auswahl zwischen mehreren Rechnern ist Aufmerksamkeit nötig. In einem Haushalt mit mehreren VLC-Installationen kann eine unklare Benennung zu Fehlbedienungen führen. Ich würde deshalb für jeden häufig genutzten Rechner eine feste Bezeichnung verwenden und nach der Verbindung sofort prüfen, ob der richtige Titel oder die richtige Wiedergabe sichtbar ist. Dieser kurze Kontrollschritt spart später deutlich mehr Zeit.
Auch aus Sicherheits- und Komfortsicht ist Zurückhaltung sinnvoll. Eine Fernsteuerung sollte nur in der Umgebung eingesetzt werden, in der sie benötigt wird. Ich würde nicht versuchen, die App durch komplizierte Umwege für entfernte Netzwerke zu verwenden, wenn der Zweck lediglich darin besteht, vom Sofa aus zu steuern. Für den lokalen Einsatz bleibt der Ablauf verständlicher und leichter zu kontrollieren.
Die Bedienung über einen kleinen Touchscreen hat schließlich natürliche Grenzen. Ein großer Sprung innerhalb eines Films ist bequem, aber das exakte Auffinden einer bestimmten Sekunde kann umständlich sein. Ebenso ist die Verwaltung einer umfangreichen Sammlung am Computer übersichtlicher. Wer diese Rollen akzeptiert, erlebt die App als Ergänzung; wer alles auf dem Smartphone erledigen möchte, könnte enttäuscht sein.
Für wen sich der Kauf lohnt
Ich würde VLC Remote vor allem Menschen empfehlen, die VLC regelmäßig auf einem Rechner am Fernseher oder in einem anderen Raum verwenden. Der Preis von 3,19 Euro ist in diesem Fall leicht zu rechtfertigen, wenn dadurch viele kleine Unterbrechungen wegfallen. Besonders gut passt sie zu lokalen Filmdateien, Musiklisten, Präsentationsclips und langen Aufnahmen, bei denen man nicht ständig am Computer sitzen möchte.
Weniger passend ist sie für Nutzer, die fast ausschließlich am Smartphone schauen, bereits eine komfortable TV-Fernbedienung besitzen oder eine All-in-one-Lösung für verschiedene Player erwarten. Auch wer selten VLC verwendet, wird den Nutzen vermutlich nicht oft genug spüren. Die App ist kein allgemeiner Medienmanager, sondern ein gezieltes Werkzeug für eine bestimmte Verbindung.
Vor dem Kauf würde ich drei Fragen beantworten: Läuft VLC auf dem Gerät, das ich aus der Entfernung steuern möchte? Befinden sich Smartphone und Rechner normalerweise in einer erreichbaren gemeinsamen Umgebung? Und brauche ich tatsächlich nur Wiedergabesteuerung statt Dateiverwaltung oder Streaming? Wenn die Antworten klar ausfallen, ist die Entscheidung unkompliziert.
Mein Urteil nach dem praktischen Einsatz
VLC Remote überzeugt mich nicht durch eine große Funktionssammlung, sondern durch den sauber abgegrenzten Zweck. Die App nimmt VLC nicht die Arbeit ab und verwandelt den Rechner nicht in eine neue Medienzentrale. Sie sorgt dafür, dass die wichtigsten Wiedergabebefehle dort verfügbar sind, wo ich sitze. Gerade diese Konzentration macht sie im passenden Umfeld angenehm.
Der größte Gewinn entsteht durch wiederholbare Gewohnheiten: den richtigen Rechner eindeutig auswählen, VLC vorab vorbereiten, Wiedergabelisten am großen Bildschirm anlegen und das Smartphone anschließend nur für die laufende Steuerung verwenden. Wer so arbeitet, bekommt einen deutlich flüssigeren Ablauf als jemand, der jedes Mal spontan nach Dateien und Geräten sucht.
Meine Einschränkung bleibt die Abhängigkeit von Netzwerk, Rechner und VLC-Konfiguration. Wer eine Lösung ohne diesen Aufbau sucht, sollte eher eine TV- oder universelle Medienfernbedienung prüfen. Für einen lokalen VLC-Arbeitsplatz ist diese Abhängigkeit jedoch kein überraschender Nachteil, sondern der Preis für die direkte Steuerung des vorhandenen Players.
Unterm Strich ist VLC Remote eine empfehlenswerte Spezial-App für Android-Nutzer, die ihren VLC Media Player regelmäßig aus der Entfernung bedienen möchten. Sie ist nicht für jeden Haushalt notwendig, aber im richtigen Szenario spart sie spürbar Wege, Unterbrechungen und unnötige Tastaturarbeit. Wenn der Rechner am Fernseher steht und VLC den Mittelpunkt der eigenen Wiedergabe bildet, gehört sie für mich zu den kleinen Werkzeugen, die man nach der Einrichtung schnell vermisst, sobald sie nicht mehr da sind.
Vorteile
- Steuert VLC bequem aus der Entfernung
- ohne den Computer bedienen zu müssen.
- Unterstützt grundlegende Funktionen wie Play
- Pause
- Lautstärke und Titelauswahl.
- Praktisch für Medienwiedergabe am Fernseher oder über angeschlossene Lautsprecher.
- Die Verbindung im lokalen WLAN funktioniert meist schnell und zuverlässig.
- Übersichtliche Bedienung erleichtert die Nutzung auch auf kleineren Smartphone-Displays.
Nachteile
- VLC muss auf dem Computer installiert und für die Fernsteuerung eingerichtet sein.
- Funktioniert nicht ohne Weiteres außerhalb des eigenen WLAN-Netzwerks.
- Einige erweiterte VLC-Funktionen lassen sich über die App nicht steuern.
- Die Einrichtung kann für unerfahrene Nutzer zunächst etwas kompliziert wirken.
- Je nach Version können Werbung oder In-App-Käufe das Nutzungserlebnis beeinträchtigen.
FAQ
Was ist VLC Remote und wofür kann ich die App verwenden?
VLC Remote ist eine Fernbedienungs-App, mit der du den VLC Media Player auf einem Computer bequem von einem Android- oder iOS-Gerät aus steuern kannst. Nach der Einrichtung kannst du unter anderem die Wiedergabe starten und pausieren, Titel wechseln, die Lautstärke regeln, Dateien durchsuchen und die Wiedergabeposition verändern, ohne direkt am Rechner sitzen zu müssen.
Wie wird VLC Remote mit dem VLC Media Player verbunden?
Für die Verbindung müssen sich dein Smartphone oder Tablet und der Computer normalerweise im selben WLAN befinden. Zusätzlich muss im VLC Media Player die Fernsteuerung beziehungsweise die benötigte Schnittstelle aktiviert und gegebenenfalls ein Passwort eingerichtet werden. Die App führt meist durch die grundlegende Konfiguration, dennoch können Firewall-Einstellungen oder ein falsch konfigurierter Port die Verbindung verhindern.
Funktioniert VLC Remote auch außerhalb des eigenen WLANs?
VLC Remote ist in erster Linie für die Nutzung im lokalen Netzwerk gedacht. Eine Steuerung über das Internet kann zwar mit einer entsprechend eingerichteten VPN-Verbindung oder einer sicheren Weiterleitung möglich sein, ist für unerfahrene Nutzer jedoch nicht unbedingt empfehlenswert. Direkte Portfreigaben können ein Sicherheitsrisiko darstellen. Für die normale Verwendung solltest du beide Geräte im gleichen privaten WLAN betreiben.
Welche Funktionen bietet VLC Remote im Alltag?
Die App konzentriert sich auf die wichtigsten Steuerungsfunktionen für VLC. Dazu gehören Wiedergabe, Pause, Vor- und Zurückspulen, Lautstärkeregelung, Stummschaltung sowie das Wechseln zwischen Medien. Je nach Version können außerdem Wiedergabelisten, Untertitel, Audiospuren und die Medienbibliothek zugänglich sein. Der genaue Funktionsumfang kann sich zwischen Android, iOS und verschiedenen App-Versionen unterscheiden.
Ist VLC Remote kostenlos und welche Voraussetzungen gibt es?
Vor dem Download solltest du prüfen, ob die angebotene Version kostenlos ist oder optionale Käufe beziehungsweise Werbung enthält, da sich dies je nach Plattform und Anbieter ändern kann. Außerdem benötigst du einen Computer mit installiertem VLC Media Player, ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät und ein funktionierendes Netzwerk. Die App ersetzt VLC nicht, sondern dient als zusätzliche Fernsteuerung.

















