Dreamina AI: Image&Video Maker
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Wer aus einer vagen Idee schnell ein Bild oder ein kurzes Video machen möchte, findet in Dreamina AI: Image&Video Maker einen ungewöhnlichen Zugang zu kreativer Arbeit. Ich habe die App nicht wie ein klassisches Zeichenprogramm benutzt, sondern als Ideengeber: Text eingeben, eine visuelle Richtung festlegen, Varianten vergleichen und anschließend entscheiden, ob das Ergebnis schon brauchbar ist oder noch einmal überarbeitet werden muss. Genau darin liegt der Reiz, aber auch die wichtigste Einschränkung.
Die kostenlose App gehört in den Bereich Kunst und Design und stammt von Bytedance Pte. Ltd. Sie richtet sich an Menschen, die ohne lange Einarbeitung Motive, Stimmungen und visuelle Entwürfe ausprobieren möchten. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,1 bei etwa 7.800 Bewertungen ist das Bild allerdings gemischt. Das passt zu meinem Eindruck: Der Einstieg ist leicht, doch die Qualität der Ergebnisse hängt stark davon ab, wie präzise ich meine Idee formuliere und wie viel Nacharbeit ich akzeptiere.
Woran ich die App messen würde
Der eigentliche Zweck ist schneller Ideenfluss
Für mich ist die entscheidende Frage nicht, ob Dreamina AI professionelle Bildbearbeitung ersetzt. Das tut sie nicht. Interessanter ist, ob sie aus einem Gedanken schnell einen sichtbaren Entwurf macht. Wenn ich beispielsweise eine Farbwelt für ein Poster, eine Szene für ein persönliches Projekt oder ein Motiv für einen Social-Media-Beitrag suche, kann die App den leeren Bildschirm in kurzer Zeit mit konkreten Vorschlägen füllen.
Das ist ein anderer Arbeitsablauf als bei einer üblichen Zeichen-App. Dort beginne ich mit einer leeren Fläche und muss Formen, Ebenen und Farben selbst anlegen. Bei Dreamina AI starte ich mit Sprache. Ich beschreibe, was ich sehen möchte, und bewerte danach, welche Richtung am ehesten zu meiner Absicht passt. Wer diesen Wechsel von manueller Gestaltung zu beschreibender Gestaltung mag, wird sich schnell zurechtfinden.
Wichtiger als spektakuläre Einzelbilder ist die Steuerbarkeit
Beim Ausprobieren würde ich deshalb nicht nur auf das schönste Ergebnis achten. Entscheidend ist, ob sich ein Entwurf sinnvoll weiterentwickeln lässt. Ein Bild kann auf den ersten Blick beeindruckend wirken und trotzdem unbrauchbar sein, wenn die gewünschte Person, Haltung, Perspektive oder Stimmung nicht zuverlässig getroffen wird. Für eine spontane Inspiration reicht das oft aus. Für ein festgelegtes Layout oder ein wiederkehrendes Motiv brauche ich dagegen mehr Kontrolle.
Mein praktischer Tipp: Ich formuliere nicht sofort einen langen, komplizierten Text. Zuerst beschreibe ich Motiv, Umgebung, Licht und Stil in klar getrennten Gedanken. Danach ändere ich nur einen Punkt. So erkenne ich besser, welcher Teil der Eingabe das Resultat beeinflusst. Wer bei jedem Versuch zehn Dinge gleichzeitig verändert, weiß später kaum, warum eine Variante besser oder schlechter geworden ist.
Bild und Video verlangen unterschiedliche Erwartungen
Die Kombination aus Bild- und Videoerstellung klingt zunächst nach einem Rundumwerkzeug. In der Praxis sollte man beide Bereiche getrennt beurteilen. Ein einzelnes Bild lässt sich schnell auf Komposition, Farbwirkung und Lesbarkeit prüfen. Bei einem Video kommen Bewegung, Übergänge, Tempo und die Wirkung über mehrere Momente hinweg hinzu. Ein überzeugendes Standbild ist daher nicht automatisch eine überzeugende bewegte Szene.
Für mich ist Dreamina AI besonders dann interessant, wenn ich zunächst eine visuelle Idee entwickeln möchte und noch nicht sicher bin, ob daraus ein Bild, eine Animation oder eine kleine Sequenz werden soll. Wer bereits exakt weiß, wie ein Video geschnitten, vertont oder zeitlich aufgebaut werden muss, wird wahrscheinlich weiterhin ein spezialisiertes Videoprogramm bevorzugen.
Ein realistischer Alltagstest
Stell dir vor, du möchtest für einen Vereinsabend eine Einladung gestalten. Du hast den Text, aber noch kein passendes Bild. Statt lange nach einem geeigneten Motiv zu suchen, könntest du eine warme, freundliche Szene mit den gewünschten Farben und einer klaren freien Fläche für die Veranstaltungsdaten beschreiben. Die erzeugten Bilder helfen dir dann, die Richtung festzulegen. Wichtig ist, dass du die eigentlichen Informationen anschließend in einem geeigneten Layout-Programm einsetzt, statt darauf zu vertrauen, dass generierter Text im Bild fehlerfrei erscheint.
Genau solche Zwischenstufen sind meiner Meinung nach die Stärke der App. Sie liefert nicht zwingend das fertige Endprodukt, aber sie kann die Entscheidung erleichtern, welche Bildsprache überhaupt funktionieren könnte. Für eine schnelle Einladungsidee, einen Entwurf für ein persönliches Projekt oder ein Moodboard ist das nützlicher als eine leere Zeichenfläche.
Wo Dreamina AI besonders überzeugt
Niedrige Einstiegshürde für Nichtdesigner
Ich muss keine Erfahrung mit Pinseln, Masken oder komplizierten Werkzeugleisten mitbringen, um loszulegen. Die sprachliche Eingabe fühlt sich für viele Nutzer natürlicher an als das manuelle Zusammensetzen eines Motivs. Das macht die App für Schülerinnen und Schüler ab dem angegebenen Alter, Hobbyprojekte, erste Konzeptideen und spontane kreative Experimente zugänglich.
Auch Menschen, die sich selbst nicht als kreativ bezeichnen, können mit einer konkreten Alltagssituation beginnen. Statt „Mach etwas Schönes“ funktioniert eine Beschreibung wie „ruhige Küstenlandschaft bei frühem Morgenlicht, gedämpfte Farben, viel leerer Raum auf der linken Seite“ meist besser. Das ist kein Geheimtrick, sondern eine Arbeitsweise, die ich für deutlich verlässlicher halte als zufälliges Ausprobieren.
Varianten helfen bei Entscheidungen
Ein unterschätzter Vorteil generativer Gestaltung ist nicht nur die Erstellung, sondern der Vergleich. Wenn ich zwischen einer dunklen, dramatischen und einer hellen, freundlichen Bildstimmung schwanke, kann ich beide Richtungen als Entwurf betrachten. Dadurch wird eine abstrakte Geschmacksfrage konkreter. Ich sehe schneller, welche Atmosphäre zu meinem Zweck passt.
Hier zeigt sich ein praktischer Einsatz für kleine Unternehmen, Vereine oder private Projekte: Die App kann als visuelles Brainstorming dienen, bevor Zeit in ein endgültiges Design fließt. Ich würde die Ergebnisse dabei als Entwürfe behandeln, nicht automatisch als fertige Markenmotive. Gerade bei wiederkehrenden Veröffentlichungen sind einheitliche Farben, Schriften und Formen oft wichtiger als ein einzelnes spektakuläres Bild.
Die App eignet sich gut für kreative Sackgassen
Wenn ich feststecke, hilft mir ein generierter Entwurf manchmal mehr als eine weitere Stunde Nachdenken. Selbst ein unvollkommenes Ergebnis kann zeigen, was ich nicht möchte: zu kalte Farben, eine falsche Perspektive oder eine überladene Komposition. Diese negative Klarheit ist wertvoll. Ich kann anschließend präziser formulieren und den nächsten Versuch gezielter anlegen.
Ein konkreter, weniger offensichtlicher Workflow ist deshalb: Erst mehrere grobe Richtungen erzeugen, dann nur die Komposition auswählen, die am ehesten passt, und anschließend den Stil verfeinern. Ich würde nicht versuchen, im ersten Text gleichzeitig Motiv, Kamerawinkel, Material, Emotion, Hintergrund und fertige Werbewirkung perfekt festzulegen. Schrittweise Entscheidungen sparen Zeit und machen die Ergebnisse vergleichbarer.
Die kostenlose Nutzung senkt das Risiko beim Ausprobieren
Dreamina AI ist kostenlos erhältlich. Das macht den ersten Test unkompliziert, besonders wenn ich zunächst herausfinden möchte, ob mir die Arbeitsweise mit generierten Bildern und Videos überhaupt liegt. Gleichzeitig sollte ich die möglichen Kosten im Blick behalten: Über Google Play reichen die In-App-Käufe von 10,00 € bis 779,00 €. Für mich ist das ein klarer Grund, vor intensiver Nutzung die jeweils angezeigten Bedingungen und den eigenen Bedarf sorgfältig zu prüfen.
Ich würde nicht direkt Geld investieren, nur weil die ersten Ergebnisse beeindruckend aussehen. Zuerst sollte ich testen, ob die App meinen tatsächlichen Zweck erfüllt: Kann ich brauchbare Entwürfe für meine Projekte erstellen? Lässt sich eine misslungene Idee schnell korrigieren? Reicht die Kontrolle für meinen Anspruch? Erst wenn diese Fragen positiv beantwortet sind, ergibt ein kostenpflichtiger Schritt überhaupt Sinn.
Die technische Einstiegsschwelle bleibt überschaubar
Die aktuelle Version ist 2.0.5 und läuft ab Android 5.0. Damit ist die App grundsätzlich auch für ältere Android-Geräte interessant. Trotzdem würde ich die praktische Erfahrung nicht allein vom Mindestbetriebssystem abhängig machen. Generative Bild- und Videoaufgaben können sich auf schwächeren Geräten weniger angenehm anfühlen, besonders wenn ich viele Varianten hintereinander prüfen möchte.
Die App ist ab zwölf Jahren freigegeben. Für jüngere Kinder würde ich sie daher nicht einfach als Spielzeug einordnen. Bei Jugendlichen und Familienprojekten ist es sinnvoll, gemeinsam darüber zu sprechen, welche Bilder erstellt werden, wie realistisch sie wirken können und warum ein überzeugendes Ergebnis nicht automatisch eine echte Aufnahme darstellt.
Wo andere Kategorien besser passen können
Für präzise Layouts bleibt klassische Gestaltung überlegen
Wenn ich ein Poster mit exakten Abständen, lesbarer Typografie und wiederverwendbaren Gestaltungselementen bauen muss, würde ich Dreamina AI nur für die Bildidee verwenden. Ein klassisches Layoutprogramm ist für Raster, Textfelder, Logos und druckfähige Anordnung besser geeignet. Die generative App kann den Hintergrund oder das Hauptmotiv liefern, aber sie ersetzt nicht automatisch die Kontrolle über das gesamte Dokument.
Das gilt besonders für Einladungen, Speisekarten, Präsentationen und geschäftliche Unterlagen. Dort zählt nicht nur die Atmosphäre des Bildes. Jede Zahl, jede Überschrift und jedes Logo muss an der richtigen Stelle stehen. Ich würde die kreative Stärke von Dreamina AI mit einem Werkzeug für saubere Endgestaltung kombinieren, statt beide Aufgaben in eine einzige App zu pressen.
Für Fotoretusche ist ein anderes Werkzeug sinnvoller
Wer ein eigenes Foto aufhellen, störende Objekte entfernen, Hauttöne korrigieren oder Farben exakt abstimmen möchte, sucht wahrscheinlich keine generative Ideenschmiede. In diesem Fall ist eine klassische Fotobearbeitung die passendere Kategorie. Dreamina AI kann neue Bildrichtungen anregen, aber das ist etwas anderes, als ein vorhandenes Foto kontrolliert zu verbessern.
Auch bei persönlichen Erinnerungsfotos wäre ich vorsichtig. Wenn mir die Authentizität wichtig ist, möchte ich Veränderungen nachvollziehen können. Ein generiertes Ergebnis kann zwar ästhetisch reizvoll sein, aber es erzählt möglicherweise nicht mehr exakt die Geschichte des ursprünglichen Bildes.
Für professionellen Videoschnitt fehlt der andere Schwerpunkt
Wenn mein Ziel ein fertiger Film mit präzisem Timing, mehreren Tonspuren, Untertiteln und sauberem Schnitt ist, würde ich ein spezialisiertes Videoprogramm wählen. Dreamina AI ist für die visuelle Ideenphase und kurze kreative Experimente interessanter als für einen vollständigen Produktionsablauf. Das ist keine Schwäche im engeren Sinn, sondern eine Frage des Werkzeugs.
Ich würde die App beispielsweise nutzen, um eine Szene oder eine Stimmung zu skizzieren, bevor ich das eigentliche Video plane. Für ein längeres Projekt brauche ich danach wahrscheinlich zusätzliche Arbeitsschritte. Wer nur ein fertiges Video aus wenigen Eingaben erwartet, könnte von diesem Übergang enttäuscht sein.
Realistische Personen und wichtige Details brauchen Kontrolle
Bei Gesichtern, Händen, kleinen Schriftzügen und wiederkehrenden Figuren prüfe ich die Ergebnisse besonders aufmerksam. Generative Systeme können in solchen Details überzeugend wirken und gleichzeitig kleine Unstimmigkeiten enthalten. Für ein lockeres Moodboard ist das oft akzeptabel. Für ein Bild, das eine konkrete Person darstellen oder öffentlich für eine Organisation stehen soll, würde ich jede Einzelheit kontrollieren und gegebenenfalls eine andere Arbeitsweise wählen.
Ein sinnvoller Tipp ist, keine sensiblen persönlichen Informationen unnötig in Beschreibungen einzubauen. Für eine allgemeine Szene genügt meist eine neutrale Charakterisierung. Wenn ein Projekt private Fotos, identifizierbare Personen oder vertrauliche Inhalte betrifft, sollte ich vor der Nutzung sorgfältig überlegen, ob eine KI-App dafür wirklich der richtige Ort ist.
Was der Wechsel im Alltag tatsächlich kostet
Die Lernzeit ist klein, die Auswahl kostet Aufmerksamkeit
Die Bedienung wirkt auf den ersten Blick unkomplizierter als bei einer komplexen Designsoftware. Der größere Aufwand entsteht danach: Ich muss Varianten vergleichen, Fehler erkennen und entscheiden, welche Richtung weiterverfolgt wird. Wer sich von jeder neuen Version ablenken lässt, produziert schnell viele Bilder, ohne ein Projekt abzuschließen.
Ich setze mir deshalb gern ein klares Ziel, bevor ich starte. Brauche ich eine Farbidee, eine Komposition oder ein konkretes Motiv? Wenn ich nur Inspiration suche, darf der Prozess offen bleiben. Wenn ich eine Einladung oder einen Beitrag vorbereite, sollte ich nach wenigen brauchbaren Richtungen aufhören und die eigentliche Gestaltung fortsetzen.
Ein bestehender Workflow muss nicht komplett ersetzt werden
Der Wechsel zu Dreamina AI muss nicht bedeuten, dass ich meine bisherigen Apps aufgebe. Im Gegenteil: Die sinnvollste Nutzung sehe ich als Ergänzung. Ich kann die App für Entwürfe einsetzen, die ausgewählte Richtung speichern oder weiterverwenden und anschließend in einem vertrauten Werkzeug Text, Größen, Farben und finale Korrekturen erledigen.
Dieser Mischworkflow hat einen weiteren Vorteil: Ich bewerte die generierten Bilder nicht danach, ob sie allein perfekt sind. Ich frage stattdessen, ob sie mir im nächsten Arbeitsschritt Zeit sparen. Ein leicht unvollkommenes Ausgangsmotiv kann trotzdem nützlich sein, wenn es eine klare Gestaltungsidee liefert. Umgekehrt ist ein wunderschönes Bild wenig wert, wenn es nicht zu Format, Thema oder Zielgruppe passt.
Die Kostenfrage verlangt Disziplin
Da die App gratis startet, ist die Versuchung groß, viele Varianten ohne klare Auswahl zu erzeugen. Genau hier würde ich aufmerksam bleiben. Die möglichen Käufe über Google Play machen es wichtig, vor einer Zahlung zu prüfen, ob ich nur neugierig bin oder regelmäßig einen echten Nutzen habe. Für ein gelegentliches persönliches Projekt reicht die kostenlose Nutzung möglicherweise aus; für häufige kreative Arbeit muss ich den Preis gegen Zeitersparnis und Ergebnisqualität abwägen.
Ich würde außerdem nicht davon ausgehen, dass ein kostenpflichtiger Schritt automatisch alle gestalterischen Probleme löst. Mehr Nutzung ersetzt keine gute Bildidee. Wenn die Eingabe unklar ist oder das gewünschte Ergebnis sehr präzise sein muss, bleibt die menschliche Auswahl- und Nachbearbeitungsarbeit entscheidend.
Der Wechsel lohnt sich vor allem bei offenen Aufgaben
Dreamina AI passt am besten zu Aufgaben, bei denen mehrere Lösungen akzeptabel sind. Ein Moodboard, eine Stilprobe, ein fantasievolles Titelbild oder ein visueller Entwurf profitieren von dieser Offenheit. Je genauer das Ergebnis bereits vorher feststehen muss, desto stärker verschiebt sich der Vorteil zu klassischen Design-, Foto- oder Videowerkzeugen.
Das ist für die Kaufentscheidung wichtiger als die bloße Frage, ob die App Bilder und Videos erzeugen kann. Fast jeder kreative Prozess hat andere Anforderungen. Ich würde zuerst prüfen, ob ich Ideen erkunden oder ein fertiges, kontrollierbares Dokument produzieren möchte. Im ersten Fall ist die App deutlich interessanter.
Mein Urteil für unterschiedliche Nutzer
Für wen ich sie empfehlen würde
Ich würde Dreamina AI Menschen empfehlen, die schnell visuelle Richtungen ausprobieren möchten und keine umfangreiche Designausbildung haben. Auch für Hobbykünstler, Content-Ideen, persönliche Projekte und erste Konzeptskizzen ist sie spannend. Wer gern mit Formulierungen experimentiert und bereit ist, mehrere Varianten kritisch zu vergleichen, bekommt ein zugängliches Werkzeug für den kreativen Einstieg.
Besonders nützlich finde ich sie als Zwischenstation: aus einer groben Idee wird ein Bild, aus dem Bild wird eine Auswahl, und aus der Auswahl entsteht ein konkreter Plan. In diesem Ablauf muss die App nicht alles erledigen, um wertvoll zu sein. Sie hilft mir vor allem dabei, schneller von „Ich habe da eine Idee“ zu „So könnte sie aussehen“ zu kommen.
Wer besser bei einer Alternative bleibt
Ich würde die App nicht als erste Wahl für Nutzer empfehlen, die pixelgenaue Kontrolle, professionelle Retusche, konsistente Markenlayouts oder einen vollständigen Videoschnitt erwarten. Auch wer möglichst wenig mit generierten Inhalten arbeiten möchte, ist mit einem klassischen Zeichen-, Foto- oder Videowerkzeug wahrscheinlich zufriedener.
Für sensible Aufträge, realistische Darstellungen konkreter Personen oder Designs mit viel Text würde ich besonders streng prüfen, ob der generative Ansatz zum Zweck passt. Wenn Fehler teuer oder peinlich wären, ist ein kontrollierter manueller Workflow die sicherere Entscheidung.
Mein abschließender Rat
Mit über fünf Millionen Installationen ist Dreamina AI längst kein völlig unbekannter Nischenversuch. Trotzdem sollte ich die Verbreitung nicht mit persönlicher Eignung verwechseln. Die Bewertung von 3,1 zeigt, dass die Erfahrung nicht für jeden reibungslos ausfällt. Ich würde die kostenlose Version zuerst mit einem echten kleinen Projekt testen, statt nur zufällige Fantasiemotive zu erzeugen.
Mein Urteil fällt insgesamt vorsichtig positiv aus: Dreamina AI ist stark als schneller visueller Ideengenerator, aber nicht als vollständiger Ersatz für jede Design- oder Video-App. Wenn du offen an kreative Aufgaben herangehst, Varianten magst und bereit bist, Ergebnisse zu prüfen, kann sie dir viel Denkarbeit abnehmen. Wenn du dagegen ein exakt steuerbares Endprodukt brauchst, würde ich sie nur als ergänzenden Schritt verwenden.
Für mich entscheidet am Ende der Arbeitsablauf. Die App ist dann am besten, wenn sie eine Blockade löst, eine Stilrichtung sichtbar macht oder einen ersten Entwurf liefert. Sie ist weniger überzeugend, wenn ich von Anfang an ein fertiges, fehlerfreies und vollständig kontrolliertes Ergebnis erwarte. Genau mit dieser Erwartungshaltung würde ich sie einem Freund empfehlen: kostenlos ausprobieren, mit klaren kleinen Aufgaben testen und erst danach entscheiden, ob sie dauerhaft in den eigenen kreativen Werkzeugkasten gehört.
Vorteile
- Erstellt Bilder und Videos direkt aus kurzen Texteingaben.
- Bietet zahlreiche Vorlagen und Stiloptionen für schnelle Ergebnisse.
- Kreative Entwürfe lassen sich unkompliziert bearbeiten und verfeinern.
- Unterstützt die Erstellung von Social-Media-Inhalten in passenden Formaten.
- Die Benutzeroberfläche ist auch für Einsteiger leicht verständlich.
Nachteile
- Hochwertige Generierungen können je nach Motiv relativ lange dauern.
- Viele Funktionen und Credits sind möglicherweise nur kostenpflichtig verfügbar.
- Ergebnisse enthalten gelegentlich ungenaue Details oder sichtbare KI-Fehler.
- Für die Nutzung ist meist eine stabile Internetverbindung erforderlich.
- Datenschutzbedingungen sollten vor dem Hochladen eigener Bilder geprüft werden.
FAQ
Was ist Dreamina AI: Image&Video Maker und wofür kann ich die App verwenden?
Dreamina AI: Image&Video Maker ist eine Kreativ-App, mit der sich mithilfe künstlicher Intelligenz Bilder und kurze Videos aus Texteingaben oder vorhandenen Vorlagen erstellen lassen. Nutzer können Ideen beschreiben, Stile auswählen und Ergebnisse anschließend bearbeiten. Die Anwendung richtet sich an Social-Media-Nutzer, Content-Ersteller und alle, die ohne umfangreiche Designkenntnisse visuelle Inhalte produzieren möchten.
Ist Dreamina AI: Image&Video Maker kostenlos nutzbar?
Die App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und mit einem begrenzten Funktionsumfang ausprobiert werden. Je nach Version können bestimmte KI-Modelle, höhere Auflösungen, schnellere Generierung, zusätzliche Vorlagen oder der Export ohne Einschränkungen kostenpflichtig sein. Vor dem Start einer Testphase oder eines Abonnements sollten Nutzer die Preise, Laufzeit und Bedingungen im jeweiligen App Store sorgfältig prüfen.
Benötige ich ein Konto oder eine Internetverbindung für Dreamina AI?
Für die meisten KI-Funktionen ist eine aktive Internetverbindung erforderlich, da die Bild- und Videogenerierung normalerweise auf externen Servern verarbeitet wird. Je nach aktueller App-Version kann außerdem eine Anmeldung notwendig sein, um Projekte zu speichern, Credits zu verwalten oder Inhalte geräteübergreifend abzurufen. Ohne Internetzugang stehen möglicherweise nur lokale Bearbeitungsfunktionen oder bereits geladene Vorlagen zur Verfügung.
Welche Inhalte darf ich mit Dreamina AI erstellen und kommerziell verwenden?
Die App kann viele unterschiedliche Motive, Illustrationen und Videostile erzeugen, dennoch gelten die Nutzungsbedingungen des Anbieters sowie möglicherweise zusätzliche Regeln für kommerzielle Projekte. Nutzer sollten keine geschützten Marken, realen Personen oder urheberrechtlich geschützten Figuren ohne entsprechende Erlaubnis nachahmen. Vor einer Veröffentlichung oder geschäftlichen Nutzung empfiehlt es sich, die aktuellen Lizenzbedingungen und Rechte an den erzeugten Inhalten zu prüfen.
Wie gut sind die Ergebnisse und welche Einschränkungen sollte ich vor dem Download kennen?
Die Qualität der Ergebnisse hängt stark von der Beschreibung, dem gewählten Stil und der Komplexität des gewünschten Motivs ab. Einfache Szenen gelingen häufig überzeugend, während Hände, Gesichter, lesbarer Text oder sehr genaue Details gelegentlich Fehler enthalten können. Außerdem können Generierungen Credits verbrauchen, Wartezeiten entstehen und manche Exportoptionen eingeschränkt sein. Für professionelle Projekte ist daher eine nachträgliche Kontrolle und Bearbeitung empfehlenswert.

















