SmartVermögen
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Geldanlage wirkt oft komplizierter, als sie im Alltag sein müsste. Genau hier setzt SmartVermögen an: Die Finanz-App von bevestor GmbH richtet sich an Menschen, die ihr Geld professionell und digital anlegen möchten, ohne sich ständig selbst durch einzelne Wertpapiere, Börsenmeldungen und Fachbegriffe arbeiten zu müssen. Ich habe die App vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachtet: Wie gut hilft sie dabei, eine Geldanlage als laufenden, digitalen Prozess zu verstehen, statt sie auf einzelne spontane Entscheidungen zu reduzieren?
Mein Eindruck fällt insgesamt positiv aus, aber nicht uneingeschränkt. SmartVermögen ist keine Spielwiese für tägliches Handeln und auch kein Ersatz für eine persönliche Finanzberatung in jeder Lebenslage. Ihre Stärke liegt vielmehr in einem strukturierten Zugang zur Geldanlage. Wer einen ruhigen, planbaren Einstieg sucht und bereit ist, sich mit dem eigenen Anlageziel auseinanderzusetzen, findet hier einen nachvollziehbaren Ansatz. Die kostenlose App ist für alle Altersstufen ab null Jahren freigegeben und läuft ab iOS- oder Android-Version 9.
Im Finanzbereich ist das eine wichtige Unterscheidung: Eine App kann den Zugang vereinfachen, aber sie nimmt einem nicht die Verantwortung für die eigene Entscheidung ab. SmartVermögen macht den Weg digitaler und zugänglicher. Ob dieser Weg zu dir passt, hängt vor allem davon ab, ob du langfristig denken kannst und welche Kontrolle du über einzelne Anlageentscheidungen erwartest.
Die zentrale Idee: Geldanlage über ein persönliches digitales Konzept
Die auffälligste Stärke von SmartVermögen ist für mich der Versuch, Geldanlage nicht als Sammlung einzelner Käufe darzustellen, sondern als persönliches Konzept. Das klingt zunächst unspektakulär, verändert aber die Nutzung. Statt bei jeder Marktbewegung neu zu überlegen, was gerade interessant sein könnte, steht die Frage im Vordergrund, welches Ziel du mit deinem Geld verfolgst und wie viel Schwankung du aushalten kannst.
Das ist besonders für Einsteiger hilfreich. Viele Menschen wissen zwar, dass Sparen allein langfristig nicht immer genügt, fühlen sich aber von Depots, Fondsnamen und Börsenkursen abgeschreckt. Eine digital geführte Geldanlage kann diese erste Hürde senken. Ich finde den Ansatz dann sinnvoll, wenn er nicht den Eindruck vermittelt, Investieren sei risikolos oder automatisch erfolgreich. Die App sollte als Werkzeug für eine bewusste Entscheidung verstanden werden, nicht als Versprechen auf sichere Gewinne.
Die Bewertung im Store liegt bei 4,4 von 5, basierend auf rund 90 Bewertungen. Das ist ein gutes Signal für die grundsätzliche Akzeptanz, ersetzt aber keine eigene Prüfung. Bei Finanz-Apps zählt für mich weniger, ob die Oberfläche sofort sympathisch wirkt, sondern ob ich nach der Nutzung klarer weiß, welche Entscheidung ich treffe, warum ich sie treffe und welche Folgen sie haben kann.
SmartVermögen passt deshalb eher zu einer digital begleiteten Geldanlage als zu einem klassischen Wertpapierdepot. Ein herkömmliches Depot gibt dir meist mehr unmittelbare Auswahl und Kontrolle. Dafür musst du dich auch stärker um Auswahl, Gewichtung und laufende Anpassungen kümmern. Die App setzt an der anderen Seite dieses Spektrums an: weniger Einzelentscheidungen, mehr Orientierung innerhalb eines vorgegebenen Anlageprozesses.
Warum dieser Ansatz im Alltag einen Unterschied macht
Der praktische Vorteil liegt nicht nur darin, dass die Geldanlage am Smartphone erreichbar ist. Entscheidend ist die mentale Entlastung. Wenn du für jeden Schritt erst mehrere Finanzseiten vergleichen musst, wird aus einem sinnvollen Vorhaben schnell ein Projekt, das du immer wieder verschiebst. Ein geführter Ablauf kann helfen, eine Entscheidung tatsächlich abzuschließen, statt monatelang nur Informationen zu sammeln.
Gleichzeitig sollte man die Vereinfachung nicht mit vollständiger Individualisierung verwechseln. Eine digitale Lösung kann deine Angaben berücksichtigen, aber sie kennt nicht automatisch jede Besonderheit deines Lebens: unregelmäßige Einnahmen, bevorstehende Ausgaben, familiäre Verpflichtungen oder bereits bestehende Anlagen. Ich würde SmartVermögen daher erst dann nutzen, wenn die eigene finanzielle Grundlage halbwegs geordnet ist. Ein Notgroschen und ein klarer Überblick über laufende Verpflichtungen gehören für mich vor jede langfristige Anlageentscheidung.
So wirkt die Nutzung in der Praxis
Bei einer App wie SmartVermögen ist der entscheidende Moment nicht das Öffnen, sondern die Vorbereitung der eigenen Angaben. Du solltest dir vorab überlegen, wofür du anlegst, wie lange das Geld voraussichtlich investiert bleiben kann und wie du auf zwischenzeitliche Verluste reagieren würdest. Diese Fragen sind nicht bloß Formalitäten. Sie entscheiden darüber, ob sich die vorgeschlagene Richtung später auch in unruhigen Marktphasen noch richtig anfühlt.
Ich empfehle, die Einrichtung nicht zwischen zwei Terminen nebenbei zu erledigen. Nimm dir Zeit, die Fragen nicht so zu beantworten, wie du dich gern sehen würdest, sondern so, wie du tatsächlich handelst. Wer bei einem vorübergehenden Rückgang sofort verkaufen möchte, sollte das nicht durch besonders optimistische Antworten verschleiern. Eine realistische Selbsteinschätzung ist wertvoller als ein scheinbar mutigeres Anlageprofil.
Der nächste wichtige Punkt ist die Verständlichkeit. Eine gute digitale Geldanlage muss nicht jedes Detail eines Finanzprodukts in langen Texten erklären, sollte aber die wesentlichen Zusammenhänge sichtbar machen. Dazu gehören für mich die Rolle des Anlageziels, das Verhältnis von erwarteter Entwicklung und Risiko sowie die Tatsache, dass Wertschwankungen dazugehören können. Wenn du diese Punkte nicht nachvollziehen kannst, solltest du nicht einfach weiterklicken, nur weil der Ablauf bequem ist.
Im Alltag dürfte die App vor allem dann angenehm sein, wenn du nicht ständig handeln möchtest. Du kannst einen festen Kontrolltermin einplanen, etwa einmal im Monat oder zu einem anderen für dich passenden Rhythmus, statt täglich Kurse zu prüfen. Das ist ein konkreter Vorteil gegenüber einem selbst verwalteten Depot, bei dem die ständige Verfügbarkeit schnell zu unnötigen Entscheidungen verleitet.
Ein realistischer Ablauf für Berufstätige
Stell dir vor, du hast ein regelmäßiges Einkommen, möchtest für ein längerfristiges Ziel sparen und hast bisher nur Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto liegen. Du installierst SmartVermögen, gehst die Fragen in Ruhe durch und nutzt die Ergebnisse nicht als endgültiges Urteil, sondern als Anlass, deine eigene Risikobereitschaft zu prüfen. Danach legst du einen festen Betrag fest, der nach Miete, Versicherungen und Rücklagen tatsächlich übrig bleibt.
Der wichtige Schritt kommt danach: Du behandelst die Anlage nicht wie ein zweites Girokonto. Das Geld bleibt für das geplante Ziel vorgesehen und wird nicht bei jeder negativen Nachricht spontan herausgenommen. Einmal im Monat kontrollierst du, ob die Einzahlungen noch zu deinem Budget passen. Wenn sich dein Einkommen, deine familiäre Situation oder dein Ziel verändert, überprüfst du die Entscheidung erneut. Genau hier zeigt sich der Wert der App: nicht als täglicher Zeitvertreib, sondern als Rahmen für eine disziplinierte Routine.
Für diesen Nutzer ist SmartVermögen wahrscheinlich nützlicher als eine reine Börsen-App. Eine Trading-Anwendung würde zwar mehr Möglichkeiten bieten, aber auch mehr Aufmerksamkeit und Eigenwissen verlangen. SmartVermögen kann die bessere Wahl sein, wenn du genau diese zusätzlichen Entscheidungen vermeiden möchtest und lieber einen langfristigen Plan verfolgst.
Was du vor der ersten Nutzung klären solltest
Eine häufige Frage lautet: Muss ich mich mit Finanzthemen auskennen? Für den Einstieg wahrscheinlich nicht in großer Tiefe. Du solltest aber die Grundidee verstehen, dass eine Geldanlage schwanken kann und dass ein längerfristiger Horizont solche Schwankungen zwar einordnen, aber nicht wegzaubern kann. Wenn dir dieser Zusammenhang unangenehm oder unklar ist, ist ein persönliches Gespräch mit einer unabhängigen Fachperson möglicherweise der bessere erste Schritt.
Ebenso wichtig ist die Frage nach dem verfügbaren Geld. SmartVermögen ist nicht die passende Lösung für Beträge, die du kurzfristig für eine Reparatur, eine Nachzahlung oder andere absehbare Ausgaben brauchst. Geldanlage und Notfallreserve sollten getrennt bleiben. Diese Trennung ist kein Detail der App, sondern eine Grundregel, die verhindert, dass du in einem ungünstigen Moment verkaufen musst.
Auch die laufende Aufmerksamkeit solltest du realistisch einschätzen. Digital bedeutet nicht automatisch völlig selbstständig. Du musst deine persönlichen Daten aktuell halten, die Entwicklung gelegentlich prüfen und bei Veränderungen deiner Lebenssituation handeln. Der Aufwand ist geringer als bei einem vollständig selbst verwalteten Depot, aber er verschwindet nicht.
Der beste Anwendungsfall: langfristig investieren, ohne ständig einzugreifen
Am überzeugendsten finde ich SmartVermögen bei Menschen, die regelmäßig Geld zurücklegen möchten, aber keine Freude an täglicher Marktbeobachtung haben. Dazu gehören etwa Berufseinsteiger, die nach den ersten Jahren im Job eine strukturierte Anlage suchen, oder Familien, die neben ihren laufenden Ausgaben einen langfristigen Vermögensaufbau organisieren wollen. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern die Bereitschaft, dem eigenen Plan Zeit zu geben.
Ein weiterer guter Anwendungsfall ist der Übergang vom reinen Sparen zur Geldanlage. Wer bisher nur ein Sparkonto genutzt hat, steht oft vor einer unangenehmen Auswahl: Entweder man beschäftigt sich sofort intensiv mit Wertpapieren oder man lässt das Thema ganz liegen. SmartVermögen kann hier als Zwischenstufe funktionieren. Du bekommst einen digitalen Zugang, ohne gleich jedes einzelne Finanzinstrument selbst auswählen zu müssen.
Ein konkreter Tipp: Formuliere dein Ziel vor der Nutzung in einem Satz und schreibe daneben auf, wann du das Geld voraussichtlich brauchst. Wenn du keinen Zeitraum nennen kannst, ist die Entscheidung vielleicht noch nicht reif. Diese kleine Vorbereitung verhindert, dass du eine Anlage nur deshalb startest, weil die App den Einstieg einfach macht. Sie hilft außerdem dabei, später nicht jede kurzfristige Veränderung als Zeichen zu interpretieren, dass alles falsch läuft.
Für regelmäßige Einzahlungen ist außerdem ein realistischer Betrag wichtiger als ein ambitionierter Start. Beginne nicht mit einer Summe, die nur in einem besonders guten Monat funktioniert. Eine kleinere, dauerhaft tragbare Rate kann sinnvoller sein als ein hoher Betrag, den du nach wenigen Monaten wieder aussetzen musst. Die App kann dir den digitalen Rahmen geben; die Qualität deines Ergebnisses hängt trotzdem stark von deiner finanziellen Disziplin ab.
Wann ein klassisches Depot besser passt
SmartVermögen ist nicht automatisch die beste Wahl für erfahrene Anleger. Wenn du selbst entscheiden möchtest, welche Aktien, Fonds oder anderen Wertpapiere in welcher Gewichtung gekauft werden, wirst du die stärkere Vorauswahl möglicherweise als Einschränkung empfinden. Ein klassisches Depot bietet dir in der Regel mehr Freiheit, verlangt dafür aber auch mehr Recherche und die Bereitschaft, Fehler selbst zu tragen.
Auch für kurzfristige Spekulationen ist die App aus meiner Sicht nicht der passende Mittelpunkt. Wer gezielt einzelne Marktbewegungen ausnutzen, häufig umschichten oder verschiedene Handelsstrategien ausprobieren möchte, braucht andere Werkzeuge. SmartVermögen spielt seine Stärke nicht durch schnelle Aktionen aus, sondern durch einen geordneten, weniger hektischen Ansatz.
Für sehr individuelle finanzielle Situationen kann persönliche Beratung ebenfalls überlegen sein. Wenn es um komplexe Familienfinanzen, mehrere bestehende Verträge, eine Unternehmensbeteiligung oder eine bevorstehende größere Vermögensübertragung geht, reicht ein digitaler Ablauf möglicherweise nicht aus. Die App kann dann ein Baustein sein, aber kaum die gesamte Beratung ersetzen.
Die wichtigsten Abwägungen vor der Entscheidung
Der größte Vorteil von SmartVermögen ist zugleich ein möglicher Nachteil: Die Vereinfachung nimmt dir Entscheidungen ab, kann aber auch dazu führen, dass du dich zu wenig mit deiner Anlage beschäftigst. Ich würde deshalb nicht nur fragen, ob der Ablauf bequem ist, sondern ob du die gewählte Strategie in eigenen Worten erklären kannst. Wenn du das nicht kannst, fehlt dir eine wichtige Grundlage für ruhiges Verhalten bei Schwankungen.
Ein zweiter Trade-off betrifft Kontrolle und Zeit. Wer mehr Kontrolle möchte, muss normalerweise mehr Zeit investieren. Wer weniger Zeit aufbringen will, akzeptiert eher einen standardisierten Prozess. SmartVermögen ist interessant, wenn du bewusst diese Mitte suchst: Du möchtest nicht alles selbst auswählen, aber auch nicht völlig ohne Überblick sparen.
Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde. Trotzdem solltest du bei einer Finanz-App nie nur auf den Preis der Anwendung schauen. Entscheidend sind die Bedingungen der konkreten Geldanlage, die mögliche Kostenstruktur der verwendeten Produkte und die Frage, ob das Angebot zu deinem Ziel passt. Diese Punkte solltest du vor einer verbindlichen Entscheidung aufmerksam lesen. Kostenlos herunterladbar bedeutet nicht, dass eine Geldanlage insgesamt ohne Kosten oder Risiko ist.
Auch die Zahl der Nutzer ist für mich kein Qualitätsbeweis. SmartVermögen wurde bisher über 50.000-mal installiert und hat 26 schriftliche Rezensionen. Das zeigt, dass die App genutzt wird, sagt aber nicht, ob sie zu deiner persönlichen Situation passt. Bei Finanzprodukten bleibt die eigene Prüfung wichtiger als Popularität.
Ein dritter Trade-off liegt zwischen Ruhe und Transparenz. Ein langfristiger Ansatz kann dich davor bewahren, auf jede Schlagzeile zu reagieren. Gleichzeitig darf die ruhige Oberfläche nicht dazu führen, dass du die Entwicklung komplett ausblendest. Ich würde mir deshalb angewöhnen, die Informationen regelmäßig zu lesen und Änderungen im eigenen Leben zum Anlass für eine erneute Prüfung zu nehmen, nicht nur starke Marktbewegungen.
Version und Alltagstauglichkeit
Die aktuelle Version ist 3.5.1. Das ist für mich vor allem dann relevant, wenn du die App auf einem älteren Gerät einsetzen möchtest: Unterstützt wird mindestens Betriebssystem-Version 9. Vor der Installation solltest du also kurz prüfen, ob dein Smartphone oder Tablet diese Voraussetzung erfüllt. Wer ein älteres Gerät nutzt, sollte außerdem darauf achten, dass Sicherheitsupdates und der Geräteschutz nicht vernachlässigt werden.
Dass die Anwendung bereits seit dem 28. April 2022 verfügbar ist, spricht für einen etablierten Produktlebenszyklus statt für einen ganz neuen Testballon. Trotzdem würde ich bei einem Finanzprodukt nicht allein aus dem Alter auf dauerhafte Eignung schließen. Wichtiger ist, ob die App für dich verständlich bleibt und ob du die dazugehörigen Anlageentscheidungen nachvollziehen kannst.
Ein praktischer Tipp für die Nutzung auf dem Smartphone: Erledige wichtige Einstellungen und die erste Einrichtung nicht in einem öffentlichen WLAN und nicht unter Zeitdruck. Finanzielle Entscheidungen sollten in einer ruhigen Umgebung getroffen werden. Bewahre außerdem deine Zugangsdaten nicht einfach in ungeschützten Notizen auf. Diese Vorsicht ist unabhängig davon sinnvoll, wie übersichtlich die App gestaltet ist.
Für wen sich SmartVermögen besonders lohnt
Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die drei Dinge mitbringen: ein längerfristiges Ziel, einen regelmäßigen finanziellen Spielraum und den Wunsch nach weniger Verwaltungsaufwand. Sie eignet sich besonders für Nutzer, die den ersten Schritt zur professionelleren Geldanlage machen möchten, ohne sofort selbst jedes Wertpapier analysieren zu müssen.
Auch wer bereits schlechte Erfahrungen mit impulsiven Finanzentscheidungen gemacht hat, kann vom strukturierten Ansatz profitieren. Eine klare persönliche Ausrichtung schafft Abstand zu spontanen Reaktionen. Das funktioniert allerdings nur, wenn du den festgelegten Plan ernst nimmst und nicht bei jeder Unsicherheit wieder nach kurzfristigen Alternativen suchst.
Weniger geeignet ist SmartVermögen für Menschen, die ihr Geld jederzeit verfügbar brauchen, keinerlei Schwankungen akzeptieren oder eine vollständig freie Produktauswahl erwarten. Ebenso würde ich die App nicht als alleinige Lösung für komplexe Vermögensfragen einsetzen. In diesen Fällen sind Tagesgeld, ein klassisches Depot oder eine persönliche Beratung je nach Situation die passendere Ergänzung oder Alternative.
Für Einsteiger habe ich noch einen konkreten Vorschlag: Nutze die App nicht nur, um möglichst schnell eine Anlage zu starten, sondern als Anlass für ein kleines Finanzprotokoll. Notiere dein Ziel, deinen geplanten Zeitraum, deine monatlich tragbare Summe und den Grund, warum du Schwankungen aushalten kannst. Lies diese Notiz später erneut, bevor du wegen einer negativen Nachricht etwas änderst. So wird aus der digitalen Anwendung ein Werkzeug für bessere Entscheidungen statt nur ein weiterer Finanzkanal.
Mein Urteil nach der Betrachtung des Gesamtkonzepts
SmartVermögen überzeugt mich dort, wo viele Menschen beim Thema Geldanlage ins Stocken geraten: beim Übergang von unverbindlichem Sparen zu einer klareren, digital begleiteten Strategie. Die App der bevestor GmbH ist kostenlos erhältlich, gehört in den Bereich Finanzen und richtet sich mit ihrem verständlichen, persönlichen Ansatz eher an langfristig orientierte Nutzer als an aktive Trader. Der aktuelle Stand 3.5.1 und die breite Unterstützung ab Betriebssystem-Version 9 machen den Einstieg für viele Geräte unkompliziert.
Meine Empfehlung gilt trotzdem nicht pauschal. Du solltest die App wählen, wenn du einen geführten Prozess möchtest, deine Anlage nicht täglich selbst steuern willst und bereit bist, dich ehrlich mit Ziel, Zeitraum und Risiko auseinanderzusetzen. Wenn dir maximale Auswahl, kurzfristiger Handel oder eine vollständig individuelle Beratung wichtiger sind, findest du mit einem Depot oder einem persönlichen Gespräch wahrscheinlich die bessere Lösung.
Unterm Strich sehe ich SmartVermögen als ruhigen Einstieg in eine strukturierte digitale Geldanlage. Der größte Nutzen entsteht nicht durch möglichst häufige Nutzung, sondern durch eine gute Entscheidung am Anfang und konsequentes Verhalten danach. Genau deshalb würde ich die App einem Freund empfehlen, der langfristig investieren möchte, aber keine Lust hat, jeden Abend Börsenkurse zu verfolgen. Ich würde ihm zugleich sagen: Die App kann den Weg vereinfachen, aber sie kann ihm die Verantwortung für das eigene Geld nicht abnehmen.
Vorteile
- Übersichtliche Darstellung von Vermögensstand und Anlageentwicklung
- Hilfreiche Einblicke für die persönliche Finanzplanung
- Bequemer Zugriff auf Finanzinformationen unterwegs
- Intuitive Bedienung auch für Einsteiger
- Kann die regelmäßige Kontrolle der Finanzen erleichtern
Nachteile
- Nicht alle Funktionen sind möglicherweise für jeden Anlagetyp verfügbar
- Für die Nutzung können persönliche Finanzdaten erforderlich sein
- Anlageinformationen ersetzen keine unabhängige Finanzberatung
- Funktionsumfang kann je nach Anbieter oder Konto variieren
- Benachrichtigungen zu Marktentwicklungen können zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern
FAQ
Was ist SmartVermögen und für wen eignet sich die App?
SmartVermögen ist eine digitale Anwendung rund um persönliche Finanzen, Vermögensaufbau und die übersichtliche Verwaltung finanzieller Informationen. Je nach angebotenen Funktionen kann sie dabei helfen, Einnahmen, Ausgaben, Sparziele oder Investments besser zu strukturieren. Sie eignet sich vor allem für Nutzer, die ihre Finanzen zentral und verständlich organisieren möchten. Vor dem Download sollten Sie jedoch prüfen, welche Funktionen in Ihrem Land tatsächlich verfügbar sind.
Ist SmartVermögen kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?
Ob SmartVermögen vollständig kostenlos genutzt werden kann, hängt vom jeweiligen Modell der App ab. Manche Funktionen können gratis verfügbar sein, während Premiumbereiche, Beratungen, bestimmte Finanzprodukte oder Transaktionen kostenpflichtig sind. Prüfen Sie deshalb vor der Registrierung die Angaben im App Store, die Nutzungsbedingungen und die aktuelle Preisliste. Achten Sie außerdem auf mögliche Abonnements, automatische Verlängerungen oder Gebühren, die erst bei bestimmten Leistungen anfallen.
Wie sicher sind meine persönlichen und finanziellen Daten bei SmartVermögen?
Bei einer Finanz-App ist der Datenschutz besonders wichtig. Vor der Nutzung sollten Sie kontrollieren, welche persönlichen Angaben SmartVermögen verlangt, wie Daten gespeichert und verarbeitet werden und ob eine verschlüsselte Verbindung verwendet wird. Lesen Sie die Datenschutzerklärung aufmerksam und vergeben Sie ein starkes, einzigartiges Passwort. Falls die App den Zugriff auf Bankkonten oder andere Finanzdienste unterstützt, sollten Sie zusätzlich die erforderlichen Berechtigungen und Sicherheitsmechanismen prüfen.
Kann ich mit SmartVermögen direkt investieren oder Finanzprodukte kaufen?
Ob Sie über SmartVermögen unmittelbar investieren, Finanzprodukte auswählen oder Transaktionen ausführen können, hängt vom konkreten Funktionsumfang und den verbundenen Anbietern ab. Eine Darstellung von Vermögenswerten oder Marktinformationen bedeutet nicht automatisch, dass die App eine Anlageberatung oder einen vollständigen Handelsdienst anbietet. Informieren Sie sich vor einer Entscheidung über Gebühren, Risiken, Anbieter, Ausführungsbedingungen und mögliche rechtliche Hinweise. Finanzanlagen können zu Verlusten führen.
Benötige ich ein Konto und funktioniert SmartVermögen auf Android und iOS?
Für die Nutzung umfangreicher Funktionen von SmartVermögen kann eine Registrierung mit E-Mail-Adresse oder weiteren persönlichen Daten erforderlich sein. Welche Geräte unterstützt werden, hängt von der jeweiligen Version und dem Land ab. Prüfen Sie daher vor dem Download die Systemanforderungen im Google Play Store oder Apple App Store. Nach der Installation sollten Sie außerdem kontrollieren, ob Aktualisierungen, eine Internetverbindung oder eine Identitätsprüfung für bestimmte Bereiche notwendig sind.

















