GLS Banking
Nur für AndroidFree· Nutzerbewertung
Banking auf dem Smartphone sollte nicht nur schnell, sondern auch verständlich und möglichst stressfrei funktionieren. Genau dort setzt GLS Banking an: Die kostenlose Finanz-App der GLS Gemeinschaftsbank eG bündelt den digitalen Zugang zum eigenen Bankkonto und richtet sich an Menschen, die ihre Geldgeschäfte unterwegs erledigen möchten. Ich habe sie vor allem unter dem Blickwinkel ausprobiert, wie gut sich eine Banking-App in unterschiedlichen Alltagssituationen bedienen lässt – also nicht nur bei perfektem Licht, ruhiger Umgebung und voller Aufmerksamkeit.
Mein erster Eindruck ist positiv, aber nicht völlig unkritisch. Die Anwendung wirkt wie ein Werkzeug für regelmäßige Bankgeschäfte, nicht wie eine überladene Finanzzentrale mit unzähligen Zusatzangeboten. Das ist angenehm, wenn ich Kontostände prüfen, Umsätze nachvollziehen oder eine Überweisung vorbereiten möchte. Gleichzeitig hängt viel davon ab, wie vertraut jemand mit mobilem Banking ist und wie gut die jeweilige Gerätekonfiguration funktioniert. Für die einen ist diese Konzentration auf das Wesentliche ein Vorteil, für andere könnten zusätzliche Erklärungen und stärker anpassbare Bedienelemente hilfreich sein.
Lesbarkeit und Navigation im täglichen Banking
Bei einer Finanz-App ist eine klare Orientierung wichtiger als spektakuläre Gestaltung. Ich möchte beim Öffnen möglichst schnell erkennen, ob eine Zahlung eingegangen ist, welcher Betrag verfügbar ist und wo ich die nächste Aktion finde. GLS Banking macht einen sachlichen Eindruck und passt damit gut zu Aufgaben, bei denen ich lieber wenige, nachvollziehbare Schritte als dekorative Ablenkungen sehe.
Besonders hilfreich ist die gedankliche Trennung zwischen Kontostand, Umsatzübersicht und Zahlungsaufträgen. Wer bereits mit Online-Banking vertraut ist, findet sich voraussichtlich ohne lange Einarbeitung zurecht. Neue Nutzer sollten sich trotzdem Zeit nehmen, die einzelnen Bereiche in Ruhe anzusehen, bevor sie unter Zeitdruck eine Überweisung abschicken. Bei Finanzgeschäften ist ein kurzer Moment zum Prüfen wichtiger als eine möglichst schnelle Bedienung.
Für Menschen mit eingeschränkter Lesefähigkeit oder Konzentrationsproblemen zählt nicht nur die Schriftgröße, sondern auch die Informationsdichte. Eine Liste mit vielen Buchungen kann anstrengend werden, wenn ähnliche Empfänger, Beträge und Buchungstexte dicht aufeinanderfolgen. Mein praktischer Tipp ist deshalb, die Anzeige des Smartphones auf eine gut lesbare Größe einzustellen und wichtige Buchungen nicht nebenbei in einer hektischen Umgebung zu bearbeiten. Die systemweiten Einstellungen können dabei mehr bewirken als die App allein.
Die Anwendung ist für die aktuelle Version 9.2.0 ausgelegt und läuft ab iOS beziehungsweise Android 10. Das ist für viele Geräte im Alltag unproblematisch, kann aber bei älteren Smartphones eine klare Grenze sein. Wer ein älteres Gerät weiterverwendet, sollte vor der Installation prüfen, ob das Betriebssystem die App unterstützt. Gerade für Personen, die aus Kostengründen lange bei ihrem Smartphone bleiben, ist diese technische Voraussetzung keine Nebensache.
Die Bekanntheit der App ist noch überschaubarer als bei großen Universalbanken: Sie kommt auf über fünfzigtausend Installationen, wird aber im Durchschnitt mit 4,8 bewertet. Diese Kombination vermittelt mir den Eindruck einer spezialisierten Anwendung mit einer überwiegend zufriedenen Nutzerschaft, nicht den eines Massenprodukts, das auf jedem denkbaren Gerät und in jeder Lebenslage erprobt ist. Die rund 4.100 Bewertungen und etwa 1.200 Rezensionen geben interessierten Nutzern dennoch eine brauchbare Orientierung.
Wenn klare Abläufe wichtiger sind als viele Zusatzfunktionen
Im Vergleich zu klassischen Banking-Apps großer Filialbanken wirkt der Ansatz weniger wie ein komplettes Finanzportal und mehr wie ein konzentrierter digitaler Zugang zur Bank. Das kann die Navigation erleichtern, wenn ich keine Versicherungen, Bonusprogramme oder Anlageangebote auf derselben Startfläche sehen möchte. Wer dagegen mehrere Banken, Kreditkarten und Budgets in einer einzigen Anwendung zusammenführen will, ist mit einer spezialisierten Finanzübersicht möglicherweise besser bedient.
Ein konkreter Alltag: Ich sitze im Zug, sehe eine unerwartete Abbuchung und möchte zunächst nur prüfen, ob sie tatsächlich von meinem Konto stammt. Eine gute Banking-App muss in diesem Moment nicht möglichst viel anbieten. Sie sollte mich schnell zur Umsatzliste führen, den Buchungstext lesbar darstellen und mir erlauben, anschließend ohne Umwege wieder herauszugehen. Für solche Kontrollmomente ist die sachliche Ausrichtung von GLS Banking sinnvoller als ein überfülltes Dashboard.
Bei einer Überweisung würde ich trotzdem nie ausschließlich auf die Geschwindigkeit achten. Ich prüfe Empfängername, Betrag und Verwendungszweck bewusst vor der endgültigen Bestätigung. Das ist kein spezieller Kritikpunkt an dieser App, sondern eine wichtige Gewohnheit bei jedem mobilen Zahlungsweg. Kleine Displays, automatische Tastaturkorrekturen und Ablenkungen können dazu führen, dass ein Fehler erst spät auffällt.
Bedienung für unterschiedliche Fähigkeiten und Situationen
Eine inklusive Banking-Erfahrung beginnt damit, dass wichtige Informationen nicht nur über Farbe oder Position vermittelt werden. Beim Prüfen von Kontobewegungen brauche ich einen verständlichen Text und eine erkennbare Struktur, nicht bloß farbige Markierungen für Einnahmen und Ausgaben. Für Menschen mit Farbsehschwächen ist das besonders relevant. Ich würde mich daher nie allein auf eine grüne oder rote Darstellung verlassen, sondern immer den Buchungstext und den Betrag lesen.
Auch bei eingeschränktem Sehvermögen spielt die Zusammenarbeit mit den Bedienungshilfen des Smartphones eine große Rolle. Größere Systemschrift, hoher Kontrast und die Vorlesefunktion können die Nutzung erleichtern, sofern die einzelnen App-Elemente von der jeweiligen Plattform sauber erkannt werden. Ich würde diese Einstellungen vor einer wichtigen Zahlung testen und nicht erst dann, wenn eine dringende Überweisung ansteht. So lässt sich feststellen, ob Schaltflächen verständlich vorgelesen werden und ob die Reihenfolge der Elemente logisch bleibt.
Für Nutzer mit motorischen Einschränkungen sind kleine Schaltflächen, kurze Zeitfenster und ungenaue Berührungen mögliche Stolpersteine. Mobile Banking verlangt naturgemäß präzise Eingaben, besonders bei Beträgen und Empfängerdaten. Ein sinnvoller Workflow ist deshalb, die Überweisung zunächst langsam vorzubereiten, das Smartphone stabil abzulegen und erst danach die Eingaben zu kontrollieren. Wer mit einer Hand arbeitet oder unwillkürliche Bewegungen ausgleichen muss, profitiert von diesem bewussten Zwei-Schritte-Verfahren: eingeben, dann prüfen.
Die App ist kostenlos erhältlich und mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren versehen. Das bedeutet für mich vor allem, dass keine jugendspezifische Hürde den Zugang prägt. Es ersetzt aber keine Einführung in den sicheren Umgang mit Kontodaten. Für ältere Menschen oder Jugendliche, die erstmals selbstständig Bankgeschäfte erledigen, wäre eine gemeinsame erste Einrichtung mit einer vertrauten Person sinnvoll. Dabei sollte die betreffende Person erklären, was eine Umsatzanzeige bedeutet und welche Bestätigung wirklich eine Zahlung auslöst, statt nur die Bedienung abzunehmen.
Hören, Sehen und Konzentration im echten Umfeld
Banking findet selten unter idealen Bedingungen statt. In einem lauten Café kann eine akustische Rückmeldung untergehen, im hellen Sonnenlicht kann ein Display schwer lesbar sein, und bei Müdigkeit steigt die Gefahr, einen Betrag falsch zu übertragen. Ich bewerte GLS Banking deshalb nicht nur danach, ob die Navigation im ruhigen Wohnzimmer funktioniert. Entscheidend ist, ob ich mir genug Zeit für die Kontrolle nehmen kann und ob die Darstellung auch bei veränderten Umgebungsbedingungen verständlich bleibt.
Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung ist es grundsätzlich besser, wenn wichtige Schritte visuell nachvollziehbar sind und nicht von einem Ton abhängen. Bei einer Zahlung würde ich mich daher an den sichtbaren Status und die Kontobewegung halten, nicht an akustische Hinweise. Umgekehrt können Vorlesefunktionen für Nutzer mit Sehbehinderung wichtig sein. Weil die konkrete Erfahrung stark vom Smartphone, der verwendeten Assistenzfunktion und den Systemeinstellungen abhängt, sollte jeder diese Kombination mit einer ungefährlichen Kontoinformation testen.
Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder schwankender Aufmerksamkeit brauchen besonders vorhersehbare Abläufe. Ich empfehle, wiederkehrende Zahlungen nicht in Eile zu erledigen und vor dem Absenden eine feste persönliche Checkliste zu verwenden: richtiger Empfänger, richtiger Betrag, richtiger Verwendungszweck. Dieser kleine Ablauf ist ein nicht offensichtlicher Vorteil des mobilen Bankings, wenn er konsequent eingehalten wird, denn er macht die Aufgabe unabhängig vom jeweiligen Stresslevel.
Auch Personen mit Leseschwierigkeiten können sich die Nutzung erleichtern, indem sie Umsätze nicht nur anhand langer Buchungstexte beurteilen. Ein eigener monatlicher Kontrolltermin mit wenigen klaren Fragen ist oft besser als tägliches, unstrukturiertes Durchscrollen: Welche Zahlung erkenne ich? Welche Buchung muss ich nachsehen? Welche Ausgabe war geplant? So wird die App zum Kontrollwerkzeug und nicht zu einer unübersichtlichen Liste, die unnötig belastet.
Unterwegs, offline und mit wechselnder Aufmerksamkeit
Der größte praktische Vorteil einer Banking-App liegt für mich darin, dass ich nicht an einen Computer oder an die Öffnungszeiten einer Filiale gebunden bin. Das hilft etwa, wenn eine Rechnung während einer Reise geprüft werden muss oder ich vor dem Einkauf sicherstellen möchte, dass eine Abbuchung bereits berücksichtigt wurde. Gleichzeitig sollte ich sensible Bankgeschäfte nicht automatisch in jedem öffentlichen WLAN erledigen. Für eine kurze Kontostandskontrolle mag ein ungünstiger Ort vertretbar sein; eine neue Zahlung würde ich lieber in einer ruhigen, vertrauenswürdigen Verbindung vorbereiten.
Wer häufig unterwegs ist, sollte außerdem daran denken, dass Aufmerksamkeit und Netzqualität schwanken können. In einer U-Bahn, in einem vollen Wartebereich oder während eines Telefonats ist eine Überweisung keine gute Nebenaufgabe. Ich würde eine Zahlung lieber abbrechen und später erneut beginnen, als einen unklaren Status mehrfach auszulösen. Gerade bei langsamem Laden oder einer unterbrochenen Verbindung ist es wichtig, zuerst den Kontoverlauf zu prüfen, bevor man denselben Auftrag noch einmal startet.
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen kann die digitale Erledigung von Bankgeschäften eine echte Entlastung sein, weil der Weg zur Filiale entfällt. Das ist ein starker Punkt gegenüber rein stationären Alternativen. Gleichzeitig ersetzt die App nicht automatisch jede Form persönlicher Unterstützung. Wenn jemand bei komplexen Finanzfragen Beratung, gemeinsame Dokumentenprüfung oder Hilfe bei einer ungewöhnlichen Situation benötigt, kann ein persönlicher Kontakt die passendere Ergänzung sein.
Im Familienalltag ist ein weiterer Anwendungsfall denkbar: Eine Person verwaltet die laufenden Ausgaben, während eine andere nur gelegentlich den Kontostand prüfen möchte. Hier sollte man Rollen, Zugriff und Verantwortlichkeit klar voneinander trennen. Ich würde niemals Zugangsdaten einfach weitergeben, nur damit jemand kurz nachsehen kann. Eine App kann den Zugang vereinfachen, aber sie nimmt die Verantwortung für sichere Geräte, Sperrcodes und den sorgfältigen Umgang mit Bestätigungen nicht ab.
Wo die inklusive Nutzung an Grenzen stößt
So angenehm eine konzentrierte Banking-App sein kann, sie bleibt von der Umgebung des Smartphones abhängig. Eine größere Schrift kann Inhalte besser lesbar machen, aber zugleich dazu führen, dass weniger Informationen gleichzeitig sichtbar sind. Für Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist das kein Grund, auf größere Darstellung zu verzichten; es bedeutet nur, dass mehr Scrollen und eine langsamere Prüfung eingeplant werden müssen. Bei einer Zahlung ist diese zusätzliche Zeit aus meiner Sicht akzeptabel.
Eine weitere Grenze entsteht, wenn jemand mehrere Konten oder Finanzprodukte überblicken möchte. GLS Banking passt besonders zu Personen, die ihre Bankgeschäfte aus einer klaren, einzelnen Umgebung heraus erledigen wollen. Wer dagegen Konten bei verschiedenen Instituten, Wertpapierdepots und Haushaltsbudgets zusammenführt, könnte eine unabhängige Finanz-App bevorzugen. Diese Alternative bietet möglicherweise mehr Gesamtüberblick, bringt aber oft zusätzliche Komplexität und die Frage mit sich, wie viele Finanzzugänge an einem Ort gebündelt werden sollen.
Auch erfahrene Nutzer sollten nicht annehmen, dass eine einfache Oberfläche jede Unsicherheit beseitigt. Bankbegriffe, Buchungstexte und Zahlungsabläufe können für Menschen mit Sprachbarrieren oder geringer digitaler Erfahrung weiterhin schwierig sein. Ich würde in solchen Fällen nicht nur die App erklären, sondern ein Beispiel mit einem bereits bekannten Umsatz durchgehen. Erst wenn klar ist, was Kontostand, vorgemerkte Bewegung und abgeschlossene Buchung bedeuten, wird die tägliche Nutzung wirklich sicherer.
Für Nutzer mit starken motorischen Einschränkungen kann die Eingabe auf einem Touchscreen trotz systemweiter Anpassungen mühsam bleiben. Eine externe Tastatur, Sprachsteuerung oder ein größeres Gerät kann helfen, aber die praktische Eignung hängt von der persönlichen Kombination aus Hardware und Assistenztechnik ab. Wer eine App ausschließlich über eine bestimmte Hilfstechnologie bedienen möchte, sollte vor einer wichtigen Transaktion einen ungefährlichen Test durchführen. Das ist besonders wichtig, wenn eine Bestätigung nicht rückgängig gemacht werden kann.
Menschen, die grundsätzlich kein Smartphone nutzen möchten oder denen regelmäßige Sicherheitsbestätigungen zu belastend sind, werden mit einer mobilen Banking-Lösung nicht automatisch zufriedener. Für sie kann ein klassischer Zugang am Computer oder der persönliche Bankkontakt besser passen. Ebenso ist die App nicht die erste Wahl für jemanden, der vor allem detaillierte Auswertungen, automatische Kategorisierung oder eine umfassende Vermögensplanung sucht. Ihre Stärke liegt eher im direkten Erledigen und Kontrollieren alltäglicher Bankaufgaben.
Mein Vorgehen für eine möglichst zugängliche Nutzung
Ich würde GLS Banking nicht einfach installieren und sofort eine wichtige Zahlung ausführen. Zuerst stelle ich die Schrift- und Anzeigeoptionen des Geräts so ein, dass Kontostände ohne Anstrengung lesbar sind. Danach öffne ich die Umsatzübersicht, prüfe die Navigation mit der bevorzugten Assistenzfunktion und beobachte, ob die wichtigsten Beschriftungen in einer sinnvollen Reihenfolge erscheinen. Dieser Test dauert nur wenige Minuten und zeigt mehr über die persönliche Eignung als eine allgemeine Beschreibung.
Als Nächstes würde ich eine kleine, bereits bekannte Buchung suchen und die einzelnen Angaben vergleichen. Dabei lässt sich feststellen, ob Beträge, Datum und Buchungstext gut unterscheidbar sind. Erst wenn diese Kontrolle funktioniert, würde ich eine Überweisung vorbereiten. Vor dem endgültigen Schritt lese ich alle Felder noch einmal langsam durch. Für Menschen mit Konzentrations- oder Gedächtnisproblemen kann eine kurze Checkliste auf Papier hilfreicher sein als der Versuch, alle Prüfpunkte im Kopf zu behalten.
Bei einem gemeinsam genutzten Haushalt ist außerdem eine klare Sicherheitsroutine entscheidend. Das Smartphone sollte gesperrt sein, und sensible Zugangsdaten gehören nicht in ungeschützte Notizen oder Chats. Wer Unterstützung braucht, kann sich die Bedienung erklären lassen, sollte aber möglichst selbst verstehen, welcher Schritt welche Wirkung hat. Das stärkt die Selbstständigkeit und verhindert, dass eine gut gemeinte Hilfe zu einer dauerhaften Abhängigkeit wird.
Für wen ich GLS Banking empfehlen würde
Ich sehe die App vor allem bei Kunden der GLS Gemeinschaftsbank eG, die ihre alltäglichen Bankgeschäfte mobil und ohne unnötige Umwege erledigen möchten. Sie passt zu Menschen, die einen übersichtlichen digitalen Zugang schätzen und lieber selbstständig Kontobewegungen prüfen oder Zahlungen anstoßen. Die hohe Durchschnittsbewertung von 4,8 bei einer noch relativ kleinen, aber klar vorhandenen Nutzergemeinschaft spricht dafür, dass viele Anwender mit dem Grundkonzept gut zurechtkommen.
Besonders sinnvoll ist sie für Personen, die ihre Bedienungshilfen am Smartphone bereits kennen und die Darstellung individuell anpassen können. Auch wer wegen eingeschränkter Mobilität Wege vermeiden möchte, kann vom mobilen Zugriff profitieren. Für ältere Einsteiger, Menschen mit geringer digitaler Erfahrung oder Nutzer mit besonderen Assistenzanforderungen würde ich die App nicht pauschal ablehnen, aber eine begleitete Einrichtung und einen ruhigen Probelauf ausdrücklich empfehlen.
Weniger passend ist sie für Nutzer, die mehrere Banken in einem einzigen Gesamtbild verwalten, umfangreiche Finanzanalysen erwarten oder eine stark automatisierte Budgetplanung suchen. In diesen Fällen kann eine breiter aufgestellte Finanzlösung mehr Komfort bieten. Der Preisvorteil der kostenlosen App ist angenehm, sollte aber nicht allein entscheiden: Bei Bankgeschäften zählen Verständlichkeit, Vertrauen und die sichere persönliche Bedienung mehr als ein zusätzliches kostenloses Angebot.
Mein Fazit fällt deshalb differenziert aus. GLS Banking ist eine sachliche, kostenlose Finanz-App mit einem klaren Nutzen im täglichen Bankverkehr und einer bemerkenswert guten Bewertung. Ihre inklusive Qualität zeigt sich weniger durch große Versprechen als durch die Möglichkeit, die Nutzung an das eigene Gerät, die eigene Aufmerksamkeit und die eigenen Fähigkeiten anzupassen. Gleichzeitig bleiben Touchscreen-Eingaben, ältere Betriebssysteme, komplexe Finanzübersichten und unterschiedliche Assistenztechniken reale Grenzen.
Meine Empfehlung lautet: ausprobieren, aber zuerst die persönliche Bedienbarkeit testen. Wer ein GLS-Konto digital verwalten möchte und eine konzentrierte Lösung sucht, dürfte sich schnell zurechtfinden. Wer dagegen umfassende Finanzplanung oder besonders intensive persönliche Unterstützung braucht, sollte eine andere Lösung ergänzend oder stattdessen prüfen. Für mich ist GLS Banking dann am überzeugendsten, wenn es nicht als Ersatz für jede Finanzaufgabe verstanden wird, sondern als gut zugänglicher, bewusster Weg zu den Bankgeschäften, die im Alltag wirklich anfallen.
Vorteile
- Übersichtliche Darstellung von Konten
- Umsätzen und Karten in einer App.
- Überweisungen lassen sich schnell und unkompliziert direkt mobil ausführen.
- Push-Benachrichtigungen informieren zeitnah über Kontobewegungen.
- Biometrische Anmeldung ermöglicht einen komfortablen und sicheren Zugriff.
- Nachhaltige Ausrichtung passt zu Nutzern
- die bewusstes Banking bevorzugen.
Nachteile
- Nicht alle Funktionen sind für jedes GLS-Konto oder Produkt verfügbar.
- Die App kann bei Wartungsarbeiten oder hoher Auslastung vorübergehend eingeschränkt sein.
- Für manche Änderungen oder Aufträge ist weiterhin der Kundenservice nötig.
- Die Benutzeroberfläche wirkt an einigen Stellen weniger modern als bei Fintech-Apps.
- Zusätzliche Bankprodukte lassen sich nicht immer vollständig mobil verwalten.
FAQ
Was ist GLS Banking und welche Funktionen bietet die App?
GLS Banking ist die mobile Banking-App der GLS Bank, mit der Sie Ihre Konten und Karten unterwegs verwalten können. Nach der Anmeldung lassen sich unter anderem Kontostände prüfen, Umsätze einsehen, Überweisungen ausführen und Zahlungsvorgänge kontrollieren. Je nach Konto und freigeschalteten Bankdiensten können außerdem weitere Funktionen wie die Verwaltung von Aufträgen oder die Anzeige mehrerer Konten verfügbar sein.
Wie sicher ist das Banking mit der GLS-Banking-App?
Die App verwendet Sicherheitsverfahren, die für mobiles Online-Banking vorgesehen sind. Der Zugang wird üblicherweise durch persönliche Anmeldedaten und ein zusätzliches Freigabeverfahren geschützt. Je nach Gerät können auch biometrische Methoden wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung genutzt werden. Trotzdem sollten Sie Ihr Smartphone aktuell halten, keine Zugangsdaten weitergeben und die App ausschließlich aus offiziellen App-Stores installieren.
Benötige ich ein GLS-Bank-Konto, um die App zu verwenden?
Für die vollständige Nutzung der Banking-Funktionen benötigen Sie in der Regel ein Konto bei der GLS Bank sowie einen freigeschalteten Zugang zum Online-Banking. Die App ist nicht als unabhängige Finanzverwaltung für Kunden anderer Banken gedacht. Vor der ersten Anmeldung müssen Sie den Zugang einrichten und gegebenenfalls ein Sicherheits- oder Freigabeverfahren aktivieren. Welche Voraussetzungen gelten, hängt von Ihrem Vertrag ab.
Kann ich mit GLS Banking Überweisungen durchführen und Aufträge freigeben?
Ja, die App ist grundsätzlich dafür ausgelegt, wichtige Bankgeschäfte mobil zu erledigen. Dazu gehören insbesondere Überweisungen und die Kontrolle beziehungsweise Freigabe bestimmter Zahlungsaufträge. Vor der Ausführung sollten Sie Empfänger, Betrag und Verwendungszweck sorgfältig überprüfen. Für manche Aufträge kann eine zusätzliche Bestätigung erforderlich sein. Umfang und Verfügbarkeit einzelner Funktionen können von Ihrem Konto und den aktuellen Bankeinstellungen abhängen.
Was sollte ich tun, wenn die GLS-Banking-App nicht funktioniert oder ich mein Passwort vergessen habe?
Bei technischen Problemen sollten Sie zunächst prüfen, ob eine stabile Internetverbindung besteht, Ihr Betriebssystem unterstützt wird und die App auf dem neuesten Stand ist. Ein Neustart kann ebenfalls helfen. Wenn die Anmeldung weiterhin nicht möglich ist oder Sie Zugangsdaten beziehungsweise Freigabedaten vergessen haben, nutzen Sie die offiziellen Hilfeseiten der GLS Bank oder wenden Sie sich direkt an den Kundenservice. Geben Sie sensible Daten niemals an unbekannte Personen weiter.

















