Der Kestner - DGS
Nur für AndroidFree· Nutzerbewertung
Wer Deutsche Gebärdensprache lernt oder im Alltag schnell ein Zeichen nachschlagen möchte, braucht nicht unbedingt einen dicken Ordner voller Notizen. Ich habe Der Kestner - DGS als Lern-App ausprobiert und sehe sie vor allem als Verbindung aus Nachschlagewerk und Vokabeltrainer. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer reinen Übersetzungs-App: Hier geht es nicht nur darum, möglichst schnell ein einzelnes Wort zu finden, sondern auch darum, sich Gebärden wiederholt einzuprägen.
Die Anwendung stammt von Verlag Karin Kestner GmbH und gehört in den Bereich Lernen. Sie ist kostenlos installierbar, richtet sich laut Altersfreigabe an alle Altersgruppen und läuft ab Android 9. Im Google-Play-Modell können zusätzlich kostenpflichtige Inhalte oder Funktionen zwischen 4,99 € und 129,99 € liegen. Deshalb würde ich vor dem intensiven Einsatz prüfen, welcher Umfang für den eigenen Lernweg tatsächlich nötig ist.
Für wen sich die App im Alltag lohnt
Mein erster Eindruck: Der Kestner ist besonders interessant für Menschen, die DGS nicht nur gelegentlich aus Neugier ansehen, sondern regelmäßig damit arbeiten möchten. Dazu zählen Anfänger, Angehörige gehörloser oder schwerhöriger Menschen, pädagogische Fachkräfte und Personen, die sich schrittweise einen eigenen Wortschatz aufbauen wollen. Auch wer bereits einen Kurs besucht, kann die App als Begleiter zwischen den Unterrichtsterminen nutzen.
Die Entscheidung für eine solche Anwendung sollte nicht allein davon abhängen, ob möglichst viele Begriffe vorhanden sind. Wichtiger ist, wie man lernen möchte. Wer ein strukturiertes Nachschlagewerk mit Übungsmöglichkeit sucht, findet hier einen passenderen Ansatz als in einer allgemeinen Wörterbuch-App. Wer dagegen nur einmalig eine einzelne Gebärde benötigt und danach nie wieder übt, wird vermutlich nur einen kleinen Teil des Nutzens ausschöpfen.
In meinem Alltagsszenario funktioniert die App so: Ich stoße beim Lesen eines Textes auf ein Wort, das ich in DGS ausdrücken möchte, suche es nach und sehe mir die Darstellung aufmerksam an. Danach wiederhole ich die Gebärde nicht bloß einmal, sondern nehme sie in den Vokabeltrainer auf beziehungsweise arbeite sie dort erneut durch. Diese Kombination verändert die Nutzung. Aus einer schnellen Suche wird eine kleine Lerneinheit, die sich später wiederholen lässt.
Gerade für Anfänger ist das hilfreich, weil einzelne Gebärden schnell wieder vergessen werden. Ein Wörterbuch allein beantwortet die Frage „Wie sieht dieses Zeichen aus?“. Ein Trainer stellt zusätzlich die Frage „Kann ich mich später noch daran erinnern?“. Diese zweite Ebene macht den Unterschied, wenn man sich nicht nur informieren, sondern tatsächlich einen Grundwortschatz aufbauen möchte.
Nachschlagen und Üben gehören zusammen
Die Stärke des Konzepts liegt darin, dass Wörterbuch und Vokabeltraining nicht wie zwei voneinander getrennte Werkzeuge wirken müssen. Ich würde die App deshalb nicht wie ein Lexikon verwenden, das man nur im Notfall öffnet. Sinnvoller ist ein fester Ablauf: erst einen Begriff suchen, dann die Gebärde konzentriert ansehen, anschließend die Bewegung ohne Bildschirm nachmachen und sie später im Training erneut abrufen.
Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Lerntrick ist, die Suche nicht ausschließlich nach Themenlisten zu organisieren. Ich würde zusätzlich eine persönliche Sammlung aus Wörtern anlegen, die im eigenen Leben häufig vorkommen. Für ein Familienmitglied können das Namen, Alltagstätigkeiten und typische Gesprächsanlässe sein; für eine pädagogische Fachkraft eher Begriffe aus Betreuung, Schule oder Kommunikation. So entsteht ein relevanter Lernbestand statt einer zufälligen Sammlung.
Ein zweiter Vorteil zeigt sich bei kurzen Lernzeiten. DGS zu lernen verlangt nicht immer eine lange Sitzung. Schon wenige gezielt wiederholte Begriffe können sinnvoll sein, wenn man sie über den Tag verteilt erneut abruft. Die App passt deshalb gut zu Wartezeiten, einer kurzen Pause oder einer ruhigen Wiederholung am Abend. Ich würde allerdings nicht versuchen, möglichst viele neue Vokabeln auf einmal zu bewältigen. Bei Gebärden zählen Bewegung, Tempo und Ausführung; eine überladene Lerneinheit bringt weniger als wenige sauber wiederholte Zeichen.
Ein dritter praktischer Hinweis betrifft das Lernen mit anderen. Wer mit einer gehörlosen Person, einem Kurs oder einer Familie übt, kann vorher eine kleine gemeinsame Wortliste festlegen. Danach dient die App als Gedächtnisstütze, nicht als Ersatz für echte Kommunikation. Das ist aus meiner Sicht die bessere Nutzung: Die Anwendung liefert Orientierung, während Rückmeldung durch Menschen hilft, Unsicherheiten bei Bewegung und Ausdruck zu erkennen.
Was ich an der Bedienidee überzeugend finde
Die klare Ausrichtung auf DGS ist ein großer Pluspunkt. In allgemeinen Sprachlern-Apps sind Gebärdensprachen häufig nur ein Randthema oder gar nicht vorhanden. Hier steht die Deutsche Gebärdensprache im Mittelpunkt. Das macht die Anwendung für Nutzerinnen und Nutzer interessanter, die nicht zwischen zahlreichen Sprachen und Lernsystemen wechseln möchten.
Auch die Verbindung aus Referenz und Wiederholung wirkt durchdacht. Wenn ich ein Zeichen nachschlage, habe ich einen konkreten Anlass. Wenn ich anschließend übe, wird aus dem Anlass ein Lernschritt. Diese Reihenfolge ist alltagstauglicher als ein isoliertes Durchblättern, weil sie sich an tatsächlichen Fragen orientiert.
Die bisherige Resonanz fällt ebenfalls positiv aus: Der Kestner erreicht eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 bei 188 abgegebenen Bewertungen und kommt auf über 50.000 Installationen. Ich würde solche Zahlen nicht mit persönlicher Eignung verwechseln, aber sie zeigen, dass die App bereits von einer beachtlichen Zahl von Menschen verwendet wird und nicht wie ein völlig ungenutztes Nischenprojekt wirkt.
Die aktuelle Version 2.1.0 ist für die Einschätzung relevant, weil gerade Lern-Apps von einer stabilen Bedienung profitieren. Beim Lernen möchte ich mich auf die Begriffe konzentrieren und nicht ständig nach einem komplizierten Ablauf suchen. Die Anwendung wirkt in ihrer Grundidee dann am stärksten, wenn sie im Hintergrund bleibt und den Lernprozess nicht unnötig unterbricht.
Wo andere Lösungen besser passen können
So nützlich ein digitales Wörterbuch mit Trainer ist: Es ersetzt keinen DGS-Kurs und keine persönliche Korrektur. Eine App kann mir zeigen, wie eine Gebärde dargestellt wird, aber sie kann nicht automatisch jede Feinheit meiner Ausführung beurteilen. Wer Wert auf flüssige Kommunikation, Grammatik, Mimik, Raumaufteilung und Gesprächsregeln legt, sollte deshalb eine Lernumgebung mit echten Menschen einplanen.
Für absolute Anfänger kann ein Kurs die bessere erste Station sein. Dort lässt sich direkt nachfragen, wenn eine Bewegung unklar bleibt. Der Kestner eignet sich anschließend gut zum Nacharbeiten und Festigen. Umgekehrt kann die App für Menschen, die bereits DGS-Erfahrung haben, als schnelles Nachschlagewerk ausreichen, während ein klassischer Kurs möglicherweise zu langsam oder zu grundlegend wirkt.
Auch allgemeine Übersetzungs- oder Such-Apps haben ihren Platz, wenn es um eine spontane Information geht. Sie können für jemanden bequemer sein, der nur selten ein Wort benötigt und keinen persönlichen Lernbestand aufbauen möchte. Der Nachteil dieser Kategorie ist aus meiner Sicht, dass der Übergang vom Finden zum Behalten häufig fehlt. Wer immer wieder dieselben Begriffe sucht, ohne sie zu üben, spart zunächst Zeit und verliert sie später durch erneutes Nachschlagen.
Eine weitere Alternative sind gedruckte Lernmaterialien. Sie funktionieren unabhängig vom Akku und können beim gemeinsamen Unterricht auf dem Tisch liegen. Für bewegte Gebärden ist ein digitales Format jedoch oft praktischer, weil sich eine Darstellung leichter wiederholt betrachten lässt. Papier kann dafür übersichtlicher sein, wenn man Notizen machen oder mehrere Begriffe gleichzeitig vergleichen möchte. Die richtige Wahl hängt also davon ab, ob der Schwerpunkt auf Mobilität, Wiederholung oder gemeinsamer Arbeit liegt.
Ich würde die App außerdem nicht als vollständige Lösung für alle Kommunikationssituationen empfehlen. Wer dringend eine verlässliche Verständigung in einem wichtigen Gespräch benötigt, sollte nicht erst während des Gesprächs einzelne Gebärden zusammensuchen. In solchen Fällen zählen Vorbereitung, direkte Unterstützung und ein sicherer Umgang mit DGS mehr als ein einzelnes digitales Nachschlagewerk.
Der wichtigste mögliche Stolperstein: das Bezahlmodell
Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde, bedeutet aber nicht automatisch, dass jeder verfügbare Umfang gratis bleibt. Für zusätzliche Käufe über Google Play werden Beträge von 4,99 € bis 129,99 € genannt. Die Spanne ist groß genug, dass ich vor dem Kauf genau ansehen würde, welches Paket beziehungsweise welcher Inhalt für den eigenen Bedarf angeboten wird.
Das ist besonders wichtig für Familien und Bildungseinrichtungen. Eine einzelne Person kann leichter ausprobieren, ob die App zum eigenen Lernstil passt. Wenn mehrere Menschen sie verwenden sollen, sollte man vorher klären, ob der gewünschte Lernumfang für alle benötigt wird und wie die Abrechnung organisiert werden soll. Ich würde nicht vorschnell das umfangreichste Angebot wählen, sondern zunächst mit dem kostenlosen Einstieg testen, ob Suche, Darstellung und Trainer in den eigenen Alltag passen.
Der Wechsel von einer anderen Lernmethode ist ebenfalls nicht völlig kostenlos, selbst wenn die Installation nichts kostet. Zeit muss investiert werden, um bisherige Notizen in eine neue Lernroutine zu übertragen. Mein Rat ist, nicht den gesamten Wortschatz an einem Tag umzustellen. Stattdessen würde ich eine überschaubare Gruppe häufiger Begriffe auswählen, einige Tage mit der App arbeiten und erst danach entscheiden, ob sie das bisherige System wirklich verbessert.
Wer bereits Karteikarten nutzt, muss diese nicht sofort wegwerfen. Eine sinnvolle Kombination kann darin bestehen, neue Begriffe über die App zu suchen und schwierige oder besonders wichtige Vokabeln zusätzlich auf Papier zu notieren. So bleibt die eigene Lernmethode erhalten, während das DGS-Wörterbuch die visuelle Orientierung übernimmt. Dieser Mischbetrieb ist oft sinnvoller als ein radikaler Wechsel.
So würde ich die App konkret einsetzen
Für einen neuen Lernabschnitt würde ich zuerst ein klares Ziel setzen, etwa Begriffe für eine bestimmte Alltagssituation. Danach würde ich die passenden Wörter nachschlagen und bei jedem Zeichen auf die gesamte Bewegung achten, nicht nur auf die Handform. Anschließend käme eine kurze Wiederholung ohne Blick auf den Bildschirm. Erst danach würde ich prüfen, ob ich die Gebärde noch sicher abrufen kann.
Besonders hilfreich ist die Trennung zwischen Erkennen und Produzieren. Beim Nachschlagen erkenne ich eine Gebärde wieder; beim Üben muss ich sie selbst ausführen. Diese beiden Fähigkeiten sind nicht identisch. Deshalb sollte man nicht nur durch die Einträge blättern und sich von einem vertrauten Bild täuschen lassen. Der bessere Test ist, das Smartphone kurz beiseitezulegen und die Gebärde aus dem Gedächtnis zu bilden.
Für Familien kann ein gemeinsamer Wochenrhythmus funktionieren: Jede Person wählt einige Begriffe aus, die in den nächsten Tagen gebraucht werden. Beim Abendessen oder bei einer kurzen Übung werden sie wiederholt. Dadurch bekommt die App einen konkreten sozialen Rahmen. Sie bleibt dann nicht auf dem Gerät liegen, sondern wird Teil einer echten Kommunikationsabsicht.
Für Lernende mit wenig Zeit empfehle ich, nicht nur neue Vokabeln zu sammeln. Ein Teil jeder Sitzung sollte für bereits bekannte Begriffe reserviert bleiben. Gerade hier spielt der Vokabeltrainer seine Rolle aus. Der Fortschritt fühlt sich vielleicht langsamer an, ist aber nachhaltiger, wenn ältere Einträge regelmäßig wieder auftauchen und nicht nach dem ersten Erfolg verschwinden.
Die Altersfreigabe ab 0 Jahren macht die App grundsätzlich auch für jüngere Nutzer zugänglich. Trotzdem würde ich bei Kindern nicht einfach ein Smartphone überlassen und eigenständiges Lernen erwarten. Gemeinsames Anschauen, Nachmachen und Wiederholen ist sinnvoller. Erwachsene können außerdem darauf achten, dass die App als Kommunikationshilfe genutzt wird und nicht nur als stilles Bildschirmspiel.
Meine Entscheidungshilfe für verschiedene Nutzergruppen
Für DGS-Neulinge ist Der Kestner eine gute Ergänzung, wenn sie selbstständig erste Begriffe erkunden und diese anschließend wiederholen möchten. Ich würde ihn jedoch mit Unterricht, Videos oder persönlicher Rückmeldung verbinden, sobald das Ziel über einzelne Wörter hinausgeht. Als alleinige Lernquelle wäre mir die App für einen vollständigen Spracherwerb zu begrenzt.
Für Angehörige ist sie besonders praktisch, wenn konkrete Alltagssituationen im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig mit einer gehörlosen Person kommunizieren möchte, kann relevante Begriffe sammeln und gezielt üben. Entscheidend ist dabei, die App nicht als Abkürzung zu betrachten. Respektvolle Kommunikation entsteht nicht dadurch, dass man ein paar Zeichen kennt, sondern durch regelmäßige Anwendung und die Bereitschaft, sich auf die andere Person einzustellen.
Für pädagogische Fachkräfte kann die Anwendung eine schnelle Vorbereitung unterstützen. Vor einer Aktivität lassen sich passende Vokabeln nachschlagen und anschließend wiederholen. Sie sollte aber nicht die einzige Grundlage für Unterricht oder Betreuung sein. Fachliche Verantwortung verlangt mehr als die Kenntnis einzelner Gebärden, besonders wenn Kinder oder komplexe Gesprächssituationen beteiligt sind.
Für Fortgeschrittene hängt der Nutzen davon ab, ob sie ein Nachschlagewerk mit Wiederholung suchen. Wer bereits einen großen DGS-Wortschatz besitzt und vor allem an Grammatik, Ausdruck oder flüssigen Dialogen arbeiten möchte, braucht wahrscheinlich zusätzliche Lernformen. Für einzelne vergessene Begriffe kann die App trotzdem angenehm direkt sein.
Überspringen würde ich sie eher, wenn ich ausschließlich spontane Übersetzungen erwarte, keine Vokabeln wiederholen möchte oder eine vollständige videobasierte Kursstruktur suche. In diesen Fällen sind andere Kategorien passender: ein Kurs für systematischen Aufbau, persönliche Übung für Rückmeldung oder ein schlichtes Nachschlagewerk für seltene Einzelabfragen.
Mein Fazit zur täglichen Nutzung
Nach meiner Einschätzung liegt der eigentliche Wert nicht in der kostenlosen Installation allein, sondern in der Lernroutine, die daraus entstehen kann. Wer Wörterbuch und Vokabeltrainer konsequent verbindet, erhält ein Werkzeug, das aus kleinen Alltagssituationen wiederholbare Übung macht. Genau deshalb würde ich die App eher Menschen empfehlen, die regelmäßig lernen wollen, als solchen, die nur einmal eine Gebärde suchen.
Die Kosten sollte man bewusst prüfen, weil der mögliche In-App-Kauf deutlich vom individuellen Bedarf abhängt. Ich würde mit dem kostenlosen Einstieg beginnen, einige typische Begriffe aus dem eigenen Alltag auswählen und erst dann über zusätzliche Inhalte entscheiden. So lässt sich feststellen, ob die Bedienung wirklich zum persönlichen Lernstil passt, ohne sofort den gesamten Lernweg umzustellen.
Unterm Strich ist Der Kestner - DGS für mich eine sinnvolle digitale Begleitung zum Aufbau und Festigen eines DGS-Wortschatzes. Die Bewertung von 4,5 und die über 50.000 Installationen passen zu meinem Eindruck einer etablierten, klar ausgerichteten Lernhilfe, ersetzen aber nicht die eigene Prüfung. Meine Empfehlung: ausprobieren, wenn du DGS regelmäßig nachschlagen und aktiv wiederholen möchtest; für flüssige Kommunikation, umfassenden Unterricht oder persönliche Korrektur solltest du die App mit menschlichem Lernen verbinden.
Vorteile
- Vermittelt Gebärden aus dem Alltag anschaulich und verständlich.
- Geeignet zum selbstständigen Lernen in kurzen
- übersichtlichen Einheiten.
- Unterstützt die Kommunikation zwischen Gehörlosen und Hörenden.
- Praktisch zum Nachschlagen einzelner Gebärden unterwegs.
- Fördert spielerisch den Zugang zur Deutschen Gebärdensprache.
Nachteile
- Der Umfang der verfügbaren Gebärden kann je nach Thema begrenzt sein.
- Für vollständige Sprachkenntnisse reicht die App allein nicht aus.
- Einige Inhalte setzen möglicherweise eine Internetverbindung voraus.
- Die Bedienung wirkt auf älteren Geräten eventuell weniger flüssig.
- Regionale Unterschiede in der Gebärdensprache werden nicht immer abgedeckt.
FAQ
Was ist „Der Kestner – DGS“ und für wen ist die App geeignet?
„Der Kestner – DGS“ ist eine digitale Anwendung rund um die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Sie richtet sich vor allem an gehörlose und schwerhörige Nutzer sowie an hörende Menschen, die DGS lernen oder ihren Wortschatz erweitern möchten. Auch Angehörige, pädagogische Fachkräfte und Personen aus dem sozialen oder medizinischen Bereich können die App nutzen, um die Kommunikation im Alltag besser zu unterstützen.
Welche Inhalte und Funktionen bietet „Der Kestner – DGS“?
Die App stellt Inhalte zur Deutschen Gebärdensprache in einer übersichtlichen, visuell ausgerichteten Form bereit. Je nach Bereich können Nutzer nach Begriffen suchen, Gebärden ansehen und sich mit deren Bedeutung beschäftigen. Besonders hilfreich ist der direkte visuelle Zugang, da die Anwendung nicht ausschließlich auf gesprochenen Erklärungen basiert. Vor dem Download sollten Sie prüfen, ob die gewünschte DGS-Sammlung und der benötigte Funktionsumfang enthalten sind.
Benötigt man Vorkenntnisse in Deutscher Gebärdensprache?
Nein, grundlegende Vorkenntnisse sind normalerweise nicht erforderlich. Einsteiger können sich zunächst mit einzelnen Begriffen und Gebärden vertraut machen, während fortgeschrittene Nutzer die App als Nachschlagewerk verwenden können. Dennoch ersetzt die Anwendung keinen DGS-Kurs und keinen regelmäßigen Austausch mit gehörlosen Menschen. Wer die Sprache sicher beherrschen möchte, sollte zusätzlich Grammatik, Mimik, Körpersprache und den praktischen Einsatz lernen.
Funktioniert „Der Kestner – DGS“ auch ohne Internetverbindung?
Ob die Inhalte vollständig offline verfügbar sind, hängt von der konkreten Version und der technischen Umsetzung der App ab. Einige Anwendungen speichern bestimmte Inhalte nach dem Laden auf dem Gerät, während andere für Videos, Suchfunktionen oder Aktualisierungen eine Internetverbindung benötigen. Wenn Sie die App unterwegs, in Kursen oder an Orten mit schlechtem Empfang nutzen möchten, sollten Sie die Offline-Hinweise im jeweiligen App-Store genau beachten.
Ist „Der Kestner – DGS“ kostenlos und welche Geräte werden unterstützt?
Vor der Installation sollten Sie im Google Play Store oder im Apple App Store nachsehen, ob „Der Kestner – DGS“ kostenlos angeboten wird oder ob bestimmte Inhalte, Funktionen beziehungsweise Ausgaben kostenpflichtig sind. Außerdem können sich die unterstützten Android- und iOS-Versionen unterscheiden. Prüfen Sie deshalb die Systemanforderungen, den benötigten Speicherplatz sowie mögliche In-App-Käufe, bevor Sie den Download starten.

















