MOTORRAD News
Nur für AndroidFree· Nutzerbewertung
Wer Motorräder nicht nur fährt, sondern die Szene regelmäßig verfolgt, kennt das Problem: Zwischen Werkstatt, Arbeit und unterwegs bleibt selten Zeit, mehrere Magazine, Herstellerseiten und Nachrichtenquellen einzeln zu durchsuchen. Genau hier setzt MOTORRAD News an. Ich habe die App als mobile Nachrichtenquelle für Motorradthemen genutzt und finde ihren Ansatz angenehm direkt: Statt einer allgemeinen Auto-App bekomme ich Inhalte, die sich konsequent um Motorräder, Tests, Technik und die Szene drehen.
Die Anwendung gehört zur Kategorie Autos & Fahrzeuge und wird von Motor Presse Stuttgart entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich und richtet sich an Leserinnen und Leser, die Motorradnachrichten lieber auf dem Smartphone verfolgen als regelmäßig eine gedruckte Ausgabe zur Hand zu nehmen. Meine Einschätzung fällt insgesamt positiv aus, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Die App ist vor allem dann sinnvoll, wenn du redaktionell aufbereitete Motorradthemen suchst. Für Live-Verkehr, Routenplanung, Werkstattdiagnose oder eine reine Kaufbörse ist sie nicht die passende Lösung.
Mein Eindruck vom aktuellen Stand der App
Im Alltag wirkt MOTORRAD News wie ein kompakter Einstieg in die wichtigsten Meldungen aus der Motorradwelt. Ich öffne sie nicht unbedingt mit dem Ziel, eine lange Recherche zu starten, sondern eher, um schnell zu sehen, was sich seit dem letzten Besuch getan hat. Das eignet sich besonders für kurze Pausen: ein Blick auf neue Modelle, ein Bericht über technische Entwicklungen oder ein Thema aus dem Rennsport kann in wenigen Minuten gelesen werden.
Die App ist dabei nicht bloß ein digitaler Prospekt für neue Motorräder. Ihr Wert liegt in der redaktionellen Einordnung. Wer nur die technischen Eckdaten eines Modells sucht, findet diese oft schneller auf einer Herstellerseite. Dort fehlt aber häufig der Vergleich mit dem Markt, die praktische Bewertung oder die Frage, wie sich eine Neuerung im Alltag auswirkt. Genau an dieser Stelle ist eine unabhängige Motorradredaktion für mich nützlicher als eine reine Produktseite.
Die Nutzung passt gut zu unterschiedlichen Motorradtypen. Ein Einsteiger kann sich einen Überblick über Marken, Bauarten und aktuelle Themen verschaffen. Erfahrene Fahrerinnen und Fahrer können gezielt verfolgen, was sich bei bestimmten Modellen oder in der Technik verändert. Auch wer gerade kein Motorrad besitzt, aber über einen Kauf nachdenkt, bekommt einen besseren Eindruck davon, welche Themen die Szene beschäftigen.
Die Bewertung im Store liegt bei durchschnittlich 4,3 bei rund 2.200 Bewertungen. Das ist für mich ein brauchbares Signal, aber kein Grund, die App ungeprüft für jeden zu empfehlen. Bewertungen sagen wenig darüber aus, ob der persönliche Lesestil passt. Wer kurze Nachrichten erwartet, wird anders urteilen als jemand, der ausführliche Tests und Hintergrundberichte bevorzugt.
Für wen sich die mobile Nachrichtenquelle besonders lohnt
Am stärksten ist die App für Menschen, die regelmäßig informiert bleiben möchten, ohne sich an eine feste Lesezeit zu binden. Ich kann sie morgens kurz öffnen, während einer Pause weiterlesen und später zu einem interessanten Thema zurückkehren. Dieses häppchenweise Lesen ist praktischer als eine gedruckte Zeitschrift, wenn der Alltag unregelmäßig ist.
Auch für die Kaufvorbereitung ist sie hilfreich. Angenommen, du schwankst zwischen mehreren Motorradtypen und hast bisher vor allem Herstellerwerbung gelesen. Dann lohnt es sich, nicht nur einzelne Datenblätter anzusehen, sondern redaktionelle Beiträge zu vergleichen. Ich würde die App in diesem Fall als eine von mehreren Informationsquellen einsetzen: Sie kann die Vorauswahl verbessern, ersetzt aber keine Probefahrt und keine Prüfung von Versicherung, Sitzposition, Wartungsaufwand oder laufenden Kosten.
Für aktive Fahrer bietet sich ein anderer Einsatz an. Vor einer längeren Tour kann ein kurzer Blick auf neue Themen aus der Motorradwelt die Wartezeit überbrücken. Während der Fahrt gehört das Smartphone natürlich nicht in die Hand; die App ist zum Lesen vor oder nach der Fahrt gedacht. Wer hingegen hauptsächlich Navigation, Wetterwarnungen oder Tankstelleninformationen braucht, sollte zu spezialisierten Anwendungen greifen.
Ein realistischer Alltagseinsatz
Ein typischer Ablauf könnte so aussehen: Du sitzt am Abend nach der Arbeit auf dem Sofa und möchtest nicht gleich einen langen Film beginnen. Statt mehrere Webseiten zu öffnen, startest du MOTORRAD News und verschaffst dir einen Überblick. Ein Artikel über ein neues Modell weckt dein Interesse, ein Technikthema beantwortet eine Frage, die du dir beim letzten Werkstattbesuch gestellt hast, und eine Szene-Meldung liefert Gesprächsstoff für die nächste Ausfahrt.
Der Vorteil dieses Ablaufs ist nicht spektakulär, aber praktisch: Die App bündelt den Einstieg. Ich muss nicht erst überlegen, welche Quelle heute etwas veröffentlicht hat. Gleichzeitig sollte man sich angewöhnen, wichtige Informationen zu verifizieren, wenn eine Entscheidung davon abhängt. Bei Preisen, Zulassung, Lieferbarkeit oder rechtlichen Fragen würde ich zusätzlich beim Händler, beim Hersteller oder bei einer offiziellen Stelle nachsehen.
Entwicklung, Version und Bedeutung für bestehende Nutzer
Die App ist seit dem 13.05.2014 verfügbar und trägt aktuell die Versionsnummer 7.5.12. Allein diese lange Präsenz zeigt, dass es sich nicht um ein kurzlebiges Nebenprojekt handelt. Für mich ist das bei einer Nachrichten-App relevant, weil redaktionelle Anwendungen nur dann dauerhaft nützlich bleiben, wenn Inhalte, Technik und mobile Nutzung regelmäßig weiterentwickelt werden.
Die aktuelle Versionsangabe ist vor allem für bestehende Nutzer interessant. Wer die App schon länger installiert hat, sollte prüfen, ob auf dem eigenen Gerät tatsächlich die aktuelle Fassung läuft. Die Mindestanforderung liegt bei Android 8.0. Das ist keine besonders neue Systembasis, kann aber für ältere Smartphones trotzdem entscheidend sein. Wenn die Installation auf einem alten Gerät nicht möglich ist, liegt das nicht automatisch an der App selbst, sondern kann mit der verwendeten Android-Version zusammenhängen.
Ich würde die Versionsentwicklung nicht mit einem völlig neuen Produktwechsel verwechseln. MOTORRAD News bleibt in ihrem Kern eine Nachrichten-App. Die Weiterentwicklung ist deshalb eher daran zu messen, wie zuverlässig Inhalte erreichbar sind, wie angenehm das Lesen funktioniert und ob die App mit modernen Geräten stabil zusammenarbeitet. Wer auf eine Navigations-App, ein soziales Netzwerk für Motorradfahrer oder ein vollständiges digitales Werkstattbuch wartet, wird durch neue Versionen dieses Grundkonzept nicht plötzlich bekommen.
Für vorhandene Nutzer ist die wichtigste Frage daher nicht, ob sich jede Aktualisierung sichtbar verändert, sondern ob der tägliche Zugriff besser funktioniert. Eine Nachrichten-App muss nicht bei jedem Start mit auffälligen Neuerungen überraschen. Schon eine klarere Darstellung, weniger Reibung beim Öffnen von Beiträgen oder ein zuverlässigerer Umgang mit wechselnden Inhalten kann im Alltag einen Unterschied machen. Solche Verbesserungen fallen oft erst auf, wenn man die App über mehrere Wochen verwendet.
Was sich aus der aktuellen Fassung sinnvoll ableiten lässt
Die Version 7.5.12 zeigt, dass die Anwendung aktiv gepflegt wird. Ich würde daraus aber keine konkreten neuen Funktionen ableiten, die nicht ausdrücklich sichtbar sind. Gerade bei Apps mit fortlaufenden Nachrichten ist es sinnvoll, zwischen technischer Pflege und inhaltlicher Erweiterung zu unterscheiden. Ein Versionssprung kann die Nutzung stabilisieren, ohne dass sich die Oberfläche grundlegend ändert.
Für Leser bedeutet das: Wenn du bereits zufrieden bist, gibt es keinen Grund, die App wegen fehlender spektakulärer Veränderungen abzuschreiben. Wenn du sie dagegen lange nicht geöffnet hast, lohnt sich ein neuer Versuch mit der aktuellen Fassung. Die App hat sich über die Jahre von einer frühen mobilen Ergänzung zu einer etablierten Anlaufstelle entwickelt, bleibt aber ihrem journalistischen Zweck verpflichtet.
Ein nützlicher Tipp ist, die App nicht nur dann zu öffnen, wenn du unmittelbar vor einem Motorradkauf stehst. Dann besteht die Gefahr, einzelne Meldungen zu überbewerten. Besser ist es, über einen längeren Zeitraum verschiedene Themen zu lesen: Tests, Technik, Szene und Modellneuheiten. So bekommst du ein Gefühl dafür, welche Informationen für dich wirklich relevant sind und welche nur kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen.
Was bestehende Leser beachten sollten
Die kostenlose Grundnutzung senkt die Einstiegshürde deutlich. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe im Bereich von 1,99 € bis 9,99 € bei Abrechnung über Google Play. Das solltest du einplanen, wenn innerhalb der App zusätzliche Inhalte oder Angebote auftauchen, die über den kostenlosen Einstieg hinausgehen. Für mich ist das kein automatischer Nachteil, aber die Entscheidung sollte bewusst fallen und nicht aus Versehen beim schnellen Weiterklicken.
Ich würde vor einem Kauf prüfen, welchen konkreten Mehrwert der jeweilige Inhalt für dich hat. Ein zusätzlicher Artikel kann sinnvoll sein, wenn du genau dieses Modell oder Thema recherchierst. Für gelegentliches Nachrichtenlesen reicht die kostenlose Nutzung möglicherweise aus. Wer dagegen regelmäßig tief in bestimmte Motorradthemen einsteigt, kann kostenpflichtige Inhalte anders bewerten als jemand, der nur ab und zu Schlagzeilen überfliegt.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zum Charakter der Anwendung. Sie richtet sich nicht an eine kleine, klar abgegrenzte Altersgruppe, sondern kann grundsätzlich von der ganzen Familie genutzt werden. Trotzdem würde ich jüngeren Leserinnen und Lesern technische oder rechtliche Themen erklären, wenn sie daraus konkrete Vorstellungen über das Fahren ableiten. Eine redaktionelle Nachricht ist keine persönliche Fahrschulung.
Stärken im Vergleich zu den üblichen Alternativen
Die naheliegendste Alternative ist der Browser. Natürlich kann ich Motorradseiten direkt aufrufen und mir selbst eine Sammlung aus Lesezeichen zusammenstellen. Das bietet maximale Freiheit, kostet aber Zeit. Ich muss Quellen auswählen, Werbung und unterschiedliche Layouts akzeptieren und selbst herausfinden, welche Meldungen zusammengehören. MOTORRAD News ist bequemer, wenn ich eine zentrale mobile Anlaufstelle bevorzuge.
Hersteller-Apps und Herstellerseiten haben dagegen einen anderen Vorteil: Sie liefern Informationen zu den eigenen Modellen aus erster Hand. Für technische Daten, Zubehör oder offizielle Aktionen sind sie oft die bessere Adresse. Ihre Perspektive ist jedoch naturgemäß markenbezogen. MOTORRAD News ist für mich besonders dann wertvoll, wenn ich nicht nur eine Marke betrachten, sondern Entwicklungen miteinander vergleichen möchte.
Auch soziale Netzwerke sind eine Alternative für Motorradnachrichten. Dort bekomme ich Inhalte sehr schnell und kann Diskussionen verfolgen. Der Nachteil ist die ungleichmäßige Qualität. Zwischen persönlichen Erfahrungen, Werbung, Gerüchten und echten Nachrichten ist nicht immer leicht zu unterscheiden. Die App bietet mir einen redaktionelleren Einstieg. Dafür fehlt ihr möglicherweise die direkte, spontane Unterhaltung einer Community.
Gedruckte Motorradmagazine bleiben ebenfalls interessant. Sie fühlen sich ruhiger an, lassen sich ohne Benachrichtigungen lesen und bieten oft ein bewusst zusammengestelltes Heft. Die App gewinnt, wenn ich aktuelle Inhalte unterwegs oder zwischen zwei Terminen lesen möchte. Wer das Ritual einer gedruckten Ausgabe liebt, wird die mobile Version eher als Ergänzung sehen und nicht als vollständigen Ersatz.
Ein konkreter Vorteil der App liegt für mich in der Kombination aus Aktualität und thematischer Konzentration. Ich muss nicht durch allgemeine Auto-, Sport- oder Nachrichtenbereiche blättern, um Motorradthemen zu finden. Das spart Sucharbeit. Der Trade-off ist, dass die App naturgemäß weniger breit informiert als ein allgemeines Nachrichtenangebot. Wer täglich Politik, Wirtschaft und Verkehrsmeldungen in derselben Anwendung lesen will, braucht weiterhin eine zweite Quelle.
Praktische Lesestrategie für mehr Nutzen
Ich empfehle, nicht jeden Beitrag gleich zu behandeln. Bei einer neuen Modellvorstellung würde ich zunächst auf die grundsätzliche Einordnung achten: Für welchen Fahrertyp ist das Motorrad gedacht, welche technische Idee steht im Mittelpunkt und wie unterscheidet es sich vom bisherigen Angebot? Bei einem Technikartikel lohnt sich dagegen die Frage, ob die Neuerung im Alltag spürbar ist oder eher für Spezialisten interessant bleibt.
Wenn du die App für einen Kauf nutzt, notiere dir nach dem Lesen konkrete Fragen für die Probefahrt. Dazu können Sitzposition, Bedienung, Windschutz, Gewicht bei langsamer Fahrt oder die Erreichbarkeit wichtiger Bedienelemente gehören. So wird aus dem Lesen eine Vorbereitung auf die Praxis. Die App kann die Vorauswahl verbessern, aber sie kann dir nicht abnehmen, wie sich ein Motorrad mit deiner Körpergröße, deinem Fahrstil und deiner bevorzugten Strecke anfühlt.
Für die Werkstattkommunikation kann redaktionelles Wissen ebenfalls hilfreich sein. Wenn ein Artikel einen technischen Zusammenhang erklärt, verstehst du möglicherweise besser, warum eine Wartung oder Prüfung empfohlen wird. Trotzdem sollte man daraus keine Ferndiagnose ableiten. Ein Smartphone-Artikel ersetzt weder das Handbuch noch die fachliche Untersuchung eines konkreten Motorrads.
Wo die App Grenzen hat und wer besser eine andere Lösung wählt
Die größte Einschränkung ist die Spezialisierung auf Nachrichten. Wer eine App sucht, die Touren plant, GPX-Dateien verwaltet, Navigationsanweisungen gibt oder Fahrdaten aufzeichnet, wird hier nicht glücklich. Auch für spontane Hilfe unterwegs ist eine Pannen- oder Notfalllösung geeigneter. MOTORRAD News informiert und ordnet ein; sie ist kein Werkzeug für jede Situation rund ums Motorrad.
Auch Leser, die ausschließlich sehr kurze Meldungen bevorzugen, sollten ihre Erwartungen prüfen. Redaktionelle Inhalte können mehr Zeit beanspruchen als ein schneller Beitrag in einem sozialen Netzwerk. Dafür bekomme ich eher Kontext. Wer nur wissen möchte, ob eine bestimmte Marke heute eine Meldung veröffentlicht hat, findet auf deren eigenen Kanälen unter Umständen schneller die Primärinformation.
Eine weitere Grenze entsteht durch die mobile Bildschirmgröße. Lange Texte lassen sich zwar unterwegs lesen, aber nicht jeder mag umfangreiche Beiträge auf dem Smartphone. Ich würde für konzentriertes Lesen ein größeres Display oder einen ruhigen Ort wählen. Für den kurzen Überblick ist das Telefon ideal; für eine ausführliche Kaufrecherche kann ein Tablet oder ein klassisches Magazin angenehmer sein.
Die Zahl von über 100.000 Installationen zeigt, dass die App eine beachtliche Reichweite erreicht. Dennoch sollte man Reichweite nicht mit persönlicher Passgenauigkeit verwechseln. Wenn du nur eine bestimmte Rennserie, einen einzelnen Hersteller oder lokale Treffen verfolgen möchtest, können spezialisierte Quellen genauer passen. Die Stärke dieser Anwendung liegt eher im breiten Blick auf die Motorradwelt als in einer extrem kleinen Nische.
Ich würde die App außerdem nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage für sicherheitsrelevante Fragen verwenden. Beiträge können Wissen vermitteln und Diskussionen anstoßen, aber bei Schutzkleidung, Umbauten, Zulassung oder Wartung zählen konkrete Bedingungen. Hier sind Fachhandel, Werkstatt, Handbuch und offizielle Vorschriften die besseren Ergänzungen.
Was ich bei der weiteren Entwicklung beobachten würde
Bei einer etablierten Nachrichten-App interessiert mich vor allem, wie gut sie zwischen schneller Aktualität und dauerhaftem Nutzwert vermittelt. Neue Meldungen sind wichtig, aber ältere Tests und Erklärstücke bleiben oft länger relevant. Ich würde deshalb darauf achten, ob sich interessante Inhalte später leicht wiederfinden lassen und ob die App nicht nur den neuesten Beitrag, sondern auch den Zusammenhang verständlich macht.
Für bestehende Nutzer wäre außerdem entscheidend, dass die Anwendung auf älteren, aber noch unterstützten Geräten angenehm bleibt. Die Mindestanforderung Android 8.0 macht die App grundsätzlich zugänglich, doch technische Weiterentwicklung darf nicht automatisch bedeuten, dass ältere Smartphones unnötig ausgeschlossen werden. Eine gute Nachrichten-App sollte schnell zum Inhalt führen und nicht mehr Aufmerksamkeit auf ihre Bedienung lenken als auf den Artikel.
Spannend ist auch der Umgang mit kostenpflichtigen Inhalten. Die vorhandene Preisspanne von 1,99 € bis 9,99 € ist überschaubar, aber der Mehrwert muss für Leser klar erkennbar sein. Ich würde mir eine deutliche Trennung zwischen frei zugänglichem Einstieg und zusätzlichen Angeboten wünschen. So kann jeder zunächst herausfinden, ob Stil, Themenauswahl und Lesetiefe zur eigenen Nutzung passen.
Bei den Inhalten sollte die App ihre redaktionelle Perspektive bewahren. Der größte Vorteil gegenüber Herstellerseiten und ungefilterten Social-Media-Beiträgen ist gerade die Auswahl und Einordnung. Wenn dieser Anspruch erhalten bleibt, hat die Anwendung auch neben schnelllebigen Plattformen einen festen Platz. Sie muss nicht jede Diskussion abbilden; sie sollte zuverlässig die Themen auswählen, die für Motorradfahrer wirklich interessant sind.
Mein Fazit für unterschiedliche Nutzergruppen
Ich empfehle MOTORRAD News allen, die Motorradnachrichten regelmäßig, mobil und mit redaktioneller Einordnung lesen möchten. Besonders gut passt sie zu Fahrern, die sich vor einer Neuanschaffung informieren, technische Entwicklungen verfolgen oder in kurzen Zeitfenstern auf dem Laufenden bleiben wollen. Die kostenlose Verfügbarkeit macht den Einstieg leicht, und die lange Entwicklung seit 2014 spricht für ein dauerhaft gepflegtes Angebot.
Weniger geeignet ist sie für Menschen, die eine reine Navigations-, Touren- oder Werkstatt-App erwarten. Auch wer nur markenspezifische Informationen sucht, kann mit der jeweiligen Herstellerquelle schneller ans Ziel kommen. Für eine belastbare Kaufentscheidung würde ich die App mit Probefahrt, Fachberatung und offiziellen technischen Angaben kombinieren.
Mein persönlicher Eindruck bleibt trotzdem klar: MOTORRAD News ist eine gute mobile Basis für alle, die nicht jedes Motorradthema selbst aus vielen Quellen zusammensuchen möchten. Sie ersetzt nicht jede andere Anwendung und nicht das eigene Urteil, aber sie macht den täglichen Zugang zur Motorradwelt deutlich einfacher. Wenn du Nachrichten, Tests und Hintergrundthemen lieber in einem spezialisierten Umfeld liest als zwischen beliebigen allgemeinen Meldungen, ist die App einen Versuch wert.
Nach dem Ausprobieren würde ich zunächst einige Tage ohne In-App-Kauf lesen und beobachten, wie oft du tatsächlich zurückkehrst. Nutzt du die App regelmäßig, helfen dir gespeicherte Notizen zu interessanten Modellen und Fragen für die nächste Probefahrt mehr als bloßes Durchscrollen. So findest du schnell heraus, ob MOTORRAD News für dich nur ein gelegentlicher Nachrichtenblick bleibt oder zu einem festen Bestandteil deiner Motorrad-Recherche wird.
Vorteile
- Aktuelle Motorrad-Nachrichten aus Sport
- Technik und Szene kompakt gebündelt.
- Übersichtliche Kategorien erleichtern das schnelle Finden passender Beiträge.
- Viele Meldungen enthalten aussagekräftige Bilder und technische Details.
- Push-Benachrichtigungen informieren zeitnah über neue Artikel und wichtige Themen.
- Kostenlos nutzbar und speziell auf Motorradfans zugeschnitten.]
- contras:[
Nachteile
- Werbung kann den Lesefluss innerhalb der App beeinträchtigen.
- Nicht jeder Artikel bietet gleich viel Hintergrund oder unabhängige Einordnung.
- Eine dauerhafte Internetverbindung ist für aktuelle Inhalte erforderlich.
- Push-Mitteilungen können bei vielen Meldungen schnell zu häufig wirken.
- Ältere Beiträge sind je nach Thema nicht immer leicht wiederzufinden.
FAQ
Was ist MOTORRAD News und welche Inhalte bietet die App?
MOTORRAD News ist eine mobile Informationsquelle für Motorradfans, die aktuelle Nachrichten, Tests, Fahrberichte, Modellvorstellungen und Hintergrundberichte bündelt. Beim Durchsehen der Inhalte fällt auf, dass sowohl neue Motorräder als auch Zubehör, Technik und Trends behandelt werden. Die Beiträge richten sich an Einsteiger und erfahrene Fahrer, wobei die Themen je nach aktuellen Veröffentlichungen und Ereignissen variieren können.
Ist MOTORRAD News kostenlos nutzbar oder entstehen zusätzliche Kosten?
Die App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und für grundlegende Nachrichteninhalte genutzt werden. Je nach Ausgestaltung können jedoch bestimmte Artikel, Ausgaben oder Zusatzfunktionen kostenpflichtig sein. Vor dem Download beziehungsweise innerhalb der App sollte man deshalb die Hinweise zu Abonnements, In-App-Käufen und möglichen Testzeiträumen prüfen. Besonders wichtig ist, automatische Verlängerungen eines Abos aufmerksam zu kontrollieren.
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