TruckScout24
Nur für AndroidFree· Nutzerbewertung
Wer gebrauchte LKWs, Anhänger, Wohnmobile oder andere Nutzfahrzeuge sucht, landet schnell bei vielen einzelnen Anzeigenportalen, Händlerseiten und allgemeinen Kleinanzeigen. TruckScout24 setzt genau an diesem unübersichtlichen Punkt an: Die App bündelt den Fahrzeugmarkt für berufliche und private Käufer in einer mobilen Oberfläche. Ich habe sie vor allem aus der Sicht eines Nutzers betrachtet, der nicht einfach irgendein Auto sucht, sondern ein Fahrzeug mit klaren technischen Anforderungen, passender Größe und einem realistischen Einsatzgebiet.
Mein erster Eindruck ist deshalb weniger „schicke Shopping-App“ als vielmehr ein praktisches Suchwerkzeug für einen spezialisierten Markt. Die Anwendung gehört zur Kategorie Autos & Fahrzeuge, wird von Machineseeker Group GmbH entwickelt und ist kostenlos erhältlich. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 bei rund 2,7 Tausend Bewertungen sowie über 100 Tausend Installationen wirkt sie bereits ausreichend etabliert, um sie ernsthaft in eine Fahrzeugsuche einzubeziehen. Gleichzeitig sollte man die App nicht mit einem vollständigen Kaufprozess verwechseln: Sie hilft beim Finden und Vergleichen von Angeboten, ersetzt aber nicht die technische Prüfung, die Kontaktaufnahme und die sorgfältige Abwicklung.
Wie sich die Suche im Alltag anfühlt
Der sinnvollste Einstieg ist für mich die konkrete Aufgabe. Wer nur aus Neugier nach einem LKW stöbert, kann sich schnell in unterschiedlichen Aufbauarten, Nutzlasten und Zuständen verlieren. Besser funktioniert die App, wenn ich vorher festlege, wofür das Fahrzeug gebraucht wird: Baustelleneinsatz, Transport, Camping, Landwirtschaft oder ein anderer gewerblicher Zweck. Diese Vorbereitung ist nicht bloß organisatorisch. Sie verhindert, dass attraktive Bilder meine eigentlichen Anforderungen verdrängen.
Bei einem gebrauchten Nutzfahrzeug zählt eben nicht nur die Marke. Entscheidend können die zulässige Gesamtmasse, der Aufbau, die Kabine, die Laufleistung, die Abmessungen, der Antrieb oder die vorhandene Ausstattung sein. In der App würde ich daher nicht einfach mit einem sehr allgemeinen Suchbegriff beginnen. Ich würde die Suche schrittweise enger machen und anschließend prüfen, ob die verbleibenden Angebote wirklich zu meinem Einsatz passen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu allgemeinen Kleinanzeigen-Apps, bei denen man häufig erst durch lange, uneinheitliche Anzeigentexte arbeiten muss.
Besonders nützlich ist die Plattform für Menschen, die mehrere Fahrzeugtypen nebeneinander prüfen möchten. Ein kleiner Transporter, ein schwerer LKW und ein Wohnmobil lösen völlig unterschiedliche Aufgaben, können aber in derselben Recherchephase auftauchen. Statt zwischen verschiedenen spezialisierten Webseiten zu wechseln, kann ich die Suche an einem Ort beginnen und mir einen Marktüberblick verschaffen. Das spart nicht automatisch Geld, spart aber Zeit bei der ersten Orientierung.
Ein realistisches Beispiel: Ich suche für einen kleinen Handwerksbetrieb ein Fahrzeug, das regelmäßig Material transportiert, aber nicht ausschließlich auf der Baustelle bleibt. Zuerst würde ich Angebote nach Aufbau und Größe sortieren, dann die Bilder auf Ladefläche, Einstieg und sichtbare Gebrauchsspuren prüfen. Danach würde ich die Beschreibung nicht nur nach dem Baujahr lesen, sondern nach Angaben suchen, die für den täglichen Betrieb wichtig sind. Erst wenn ein Angebot diese erste Prüfung übersteht, lohnt sich die Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer.
Genau hier liegt eine der Stärken von TruckScout24: Die App bringt mich schneller zu relevanten Angeboten, wenn ich meine Anforderungen bereits kenne. Sie nimmt mir aber nicht die Entscheidung ab. Bei gebrauchten Nutzfahrzeugen wäre es sogar riskant, eine Vorauswahl mit einer Kaufempfehlung zu verwechseln. Fotos können einen guten Überblick geben, zeigen aber nicht automatisch den technischen Zustand von Motor, Getriebe, Rahmen, Bremsen oder Aufbau.
Für wen die App besonders gut passt
Ich sehe den größten Nutzen bei Gewerbetreibenden, Fuhrparkverantwortlichen, Speditionen, Handwerksbetrieben und privaten Käufern mit einem klaren Fahrzeugziel. Auch wer ein Wohnmobil oder einen Anhänger sucht und bereit ist, technische Angaben selbst kritisch zu vergleichen, bekommt eine brauchbare Recherchebasis. Die Spezialisierung auf Nutzfahrzeuge macht einen Unterschied, weil die Suche nicht bei gewöhnlichen Pkw endet.
Weniger passend ist die App für jemanden, der ein Fahrzeug ohne Fachwissen spontan kaufen möchte und dabei möglichst wenig prüfen will. Gerade bei älteren oder stark genutzten Fahrzeugen können Reparaturkosten den scheinbar günstigen Kaufpreis schnell verändern. Wer keine Erfahrung mit Nutzfahrzeugen hat, sollte die App eher für die Vorauswahl verwenden und zur Besichtigung eine sachkundige Person mitnehmen.
Auch für einen reinen Privatverkauf eines kleinen Alltagsautos würde ich nicht automatisch zu dieser Anwendung greifen. Dafür sind allgemeine Fahrzeugbörsen oder lokale Kleinanzeigen je nach Region möglicherweise direkter. TruckScout24 spielt seine Stärken dort aus, wo Fahrzeugart, Aufbau und gewerblicher Einsatz eine größere Rolle spielen als bloße Nähe zum Verkäufer.
Vergleich mit allgemeinen Fahrzeugbörsen und Kleinanzeigen
Im Vergleich zu einer allgemeinen Auto-App wirkt die Suche hier stärker auf Nutzfahrzeuge ausgerichtet. Das ist praktisch, wenn ich nach einem Anhänger, einem speziellen LKW-Aufbau oder einem Wohnmobil suche und nicht durch eine große Menge gewöhnlicher Pkw-Angebote blättern möchte. Die Spezialisierung kann aber auch bedeuten, dass ich für bestimmte regionale oder sehr ungewöhnliche Gesuche zusätzlich andere Quellen prüfen sollte.
Allgemeine Kleinanzeigen haben oft den Vorteil, dass private Verkäufer, lokale Angebote und spontane Inserate schnell sichtbar werden. Dafür sind die Beschreibungen meist uneinheitlicher, und die technische Vergleichbarkeit kann leiden. Bei TruckScout24 würde ich eher mit einer strukturierten Marktübersicht beginnen und anschließend gezielt gegen lokale Angebote abgleichen. Die beste Strategie ist daher nicht unbedingt „entweder oder“, sondern eine Kombination: spezialisierte Suche für die fachliche Vorauswahl, andere Quellen für den regionalen Vergleich.
Händlerseiten können wiederum detailliertere Informationen zu einzelnen Fahrzeugen liefern und manchmal einen persönlicheren Kontakt ermöglichen. Dafür muss ich dort jeden Bestand separat durchsuchen. Die App ist bequemer für den ersten Überblick, während eine Händlerseite später bei konkreten Fragen, Dokumenten oder Besichtigungsterminen wichtiger werden kann.
Vertrauen entsteht nicht nur durch die Oberfläche
Bei einem Marktplatz für gebrauchte Nutzfahrzeuge ist Vertrauen ein zentraler Punkt. Ich achte deshalb nicht nur darauf, ob die App schnell startet oder Bilder sauber lädt, sondern auch darauf, welche Entscheidungen ich selbst kontrollieren kann. Eine übersichtliche Suche ist hilfreich, doch beim Kauf eines teuren Gebrauchsgegenstands zählt ebenso, ob ich Angebote bewusst vergleichen, Verkäuferangaben hinterfragen und den nächsten Schritt selbst bestimmen kann.
Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde. Ich kann die Anwendung zunächst ausprobieren, ohne sofort eine finanzielle Verpflichtung einzugehen. Das ist angenehm, sollte aber nicht zu einer unkritischen Haltung führen. „Kostenlos“ sagt nichts über die Qualität eines einzelnen Inserats aus und ersetzt auch keine Prüfung von Fahrzeugpapieren, Wartungsnachweisen oder Vertragsbedingungen.
Für mich ist außerdem wichtig, zwischen der Plattform und dem jeweiligen Anbieter zu unterscheiden. Ein Inserat kann in der App gut präsentiert sein und trotzdem Fragen offenlassen. Deshalb würde ich vor einer Kontaktaufnahme die Angaben aus der Anzeige notieren und später gezielt nachhaken. Das verhindert, dass wichtige Punkte im Gespräch untergehen oder sich Aussagen unbemerkt verändern.
Die App stammt von Machineseeker Group GmbH und ist in einer aktuellen Version mit der Nummer 26.6.5 verfügbar. Sie läuft ab Android 8.0, wodurch auch viele nicht mehr ganz neue Geräte infrage kommen. Das ist praktisch für Nutzer, die für die Fahrzeugsuche kein modernes Premium-Smartphone anschaffen möchten. Für mein Vertrauen in ein konkretes Angebot ist die technische Aktualität der App aber nur ein Teil des Bildes; entscheidend bleibt die Qualität der Kommunikation mit dem Anbieter.
Welche Kontrollen ich vor einer Anfrage nutzen würde
Meine wichtigste Kontrolle beginnt bereits vor dem ersten Kontakt: Ich speichere oder notiere die entscheidenden Eckdaten eines Angebots und vergleiche sie mit meinem tatsächlichen Bedarf. Bei einem Anhänger wären das beispielsweise Maße, Gewicht und Einsatzgebiet. Bei einem LKW würde ich zusätzlich auf Aufbau, Kabine, Antrieb und sichtbare Hinweise auf intensive Nutzung achten. Bei einem Wohnmobil kämen Innenraum, Schlafplätze, Ausbau und der allgemeine Pflegezustand hinzu.
Ein zweiter sinnvoller Schritt ist der Bildvergleich. Ich würde nicht nur das Hauptfoto ansehen, sondern nach Detailaufnahmen von Reifen, Rahmen, Ladefläche, Innenraum, Unterbodenbereich und möglichen Schäden suchen. Fehlen solche Ansichten, ist das kein Beweis für ein Problem, aber für mich ein Anlass, genau diese Bilder beim Verkäufer anzufordern. Das ist eine konkrete und faire Rückfrage, die mehr bringt als ein allgemeines „Ist das Fahrzeug gut?“
Als dritten Schritt würde ich die Angaben aus der Anzeige in eine kleine Prüfliste übertragen. Dazu gehören die Fahrzeugidentität, der Kilometerstand, die Halterhistorie, bekannte Schäden, Wartungen, die nächste Prüfung und die Verfügbarkeit wichtiger Dokumente. Nicht jeder Punkt muss in der App sichtbar sein; gerade deshalb sollte ich ihn vor einer Entscheidung ausdrücklich ansprechen. Die App ist am stärksten als Werkzeug für kontrollierte Vorauswahl, nicht als Ersatz für eine Besichtigung.
Wenn ich mehrere Angebote gefunden habe, würde ich nicht nur nach dem niedrigsten Preis sortieren. Ein günstiger LKW mit unklarer Historie kann im Alltag teurer werden als ein teureres, nachvollziehbar gewartetes Fahrzeug. Auch Entfernung, Abholbarkeit und mögliche Überführungskosten gehören in den Vergleich. Diese Punkte stehen nicht immer im Mittelpunkt einer mobilen Suche, beeinflussen den tatsächlichen Aufwand aber erheblich.
Datensensible Momente bei der Nutzung
Bei einer solchen App entstehen sensible Momente vor allem dann, wenn ich Kontakt zu einem Anbieter aufnehmen, persönliche Daten eingeben oder ein Konto verwalten möchte. Ich würde vor dem Absenden einer Anfrage genau prüfen, welche Angaben tatsächlich erforderlich sind und ob ich bereits in der ersten Nachricht meine komplette Telefonnummer, Firmenanschrift oder weitere Details nennen muss. Für eine erste Verfügbarkeitsfrage reicht oft eine sachliche, begrenzte Nachricht.
Ich würde außerdem vermeiden, unnötige Informationen über meinen Betrieb preiszugeben. Wenn ich schreibe, dass ein Fahrzeug dringend benötigt wird oder ein bestimmtes Budget bereits feststeht, kann das meine Verhandlungsposition beeinflussen. Besser ist eine klare technische Anfrage: Ist das Fahrzeug noch verfügbar, welche Unterlagen liegen vor, welche Mängel sind bekannt und wann ist eine Besichtigung möglich?
Bei Standort- oder Benachrichtigungsfunktionen würde ich bewusst entscheiden, ob ich sie wirklich brauche. Eine Suche nach Fahrzeugen muss nicht automatisch bedeuten, dass jede mögliche Komfortfunktion dauerhaft aktiviert bleibt. Ich prüfe bei jeder Berechtigung, ob sie für meinen konkreten Ablauf notwendig ist, und ändere die Einstellung wieder, wenn ich sie nicht mehr benötige.
Auch beim Umgang mit Nachrichten ist Vorsicht sinnvoll. Ich würde Zahlungsdaten, Ausweiskopien oder sensible Firmendokumente nicht vorschnell übermitteln, nur weil ein Angebot interessant wirkt. Erst nach einer nachvollziehbaren Identitäts- und Fahrzeugprüfung sollte ich über weitere Unterlagen sprechen. Die App kann den Kontakt herstellen; die Verantwortung für einen sicheren Kauf bleibt bei mir.
Wie viel Kontrolle der Nutzer behalten sollte
Ich mag an einer spezialisierten Markt-App vor allem dann, wenn sie mich nicht zu einem bestimmten Kauf drängt. Meine ideale Nutzung besteht aus mehreren freiwilligen Schritten: suchen, filtern, vergleichen, Fragen stellen, Besichtigung vereinbaren und erst danach entscheiden. Je mehr ich diese Reihenfolge selbst steuern kann, desto besser passt die Anwendung zu einer vernünftigen Kaufentscheidung.
Für die tägliche Arbeit würde ich mir eine eigene Routine aufbauen. Zuerst prüfe ich neue Angebote nur grob. Danach markiere ich die wenigen Fahrzeuge, die wirklich zum Einsatz passen. In einem dritten Durchgang vergleiche ich technische Daten und Bilder. Erst dann nehme ich Kontakt auf. Diese Trennung verhindert, dass ich mich zu früh in ein einzelnes Angebot verliebe, nur weil es besonders gut fotografiert ist.
Ein weiterer praktischer Tipp: Ich würde bei der Besichtigung die Anzeige auf dem Telefon geöffnet lassen und Punkt für Punkt mit dem realen Fahrzeug abgleichen. Stimmen Kilometerstand, Ausstattung und sichtbarer Zustand überein? Gibt es Abweichungen zwischen Text und Bildern? Wurde ein Mangel erwähnt, der vor Ort größer wirkt? Kleine Differenzen sind nicht automatisch ein Ausschlussgrund, müssen aber in die Entscheidung und gegebenenfalls in die Preisverhandlung einfließen.
Wer ein Konto verwendet, sollte die eigenen Kontaktdaten und gespeicherten Suchinteressen regelmäßig prüfen. Nicht jede Suche bleibt dauerhaft relevant. Wenn ich nach einem Kauf weiter alte Benachrichtigungen oder Anfragen erhalte, würde ich die entsprechenden Einstellungen anpassen oder das Konto nicht weiter nutzen, sofern es für mich keinen Mehrwert mehr bietet. Gute Nutzerkontrolle bedeutet für mich, jederzeit bewusst entscheiden zu können, was gespeichert, geteilt oder beendet wird.
Grenzen, die ich vor dem Download kennen würde
Die App macht die Recherche bequemer, aber sie löst nicht die schwierigsten Teile eines Nutzfahrzeugkaufs. Die tatsächlichen Betriebskosten bleiben eine eigene Rechnung. Kraftstoffverbrauch, Versicherung, Wartung, Reifen, Reparaturen, Steuern und mögliche Umbauten können den Kaufpreis deutlich übertreffen. Wer nur auf den sichtbaren Preis in einer Anzeige achtet, nutzt die App zu oberflächlich.
Eine weitere Grenze ist die Abhängigkeit von der Qualität der Inserate. Gute Fotos und vollständige Beschreibungen erleichtern den Vergleich. Unklare Bilder, fehlende technische Angaben oder widersprüchliche Informationen bremsen den Prozess. In solchen Fällen ist die richtige Reaktion nicht, die Lücke selbst mit Annahmen zu füllen, sondern nachzufragen oder das Angebot zurückzustellen.
Auch die mobile Darstellung hat einen natürlichen Nachteil: Technische Details lassen sich auf einem Smartphone schlechter nebeneinanderlegen als auf einem größeren Bildschirm. Für eine erste Suche reicht das gut aus. Wenn ich viele Fahrzeuge vergleiche, würde ich mir die wichtigsten Daten zusätzlich notieren oder in einer eigenen Tabelle sammeln. Das ist zwar ein kleiner Zusatzaufwand, verhindert aber Fehlentscheidungen durch flüchtiges Scrollen.
Wer ausschließlich ein sehr bestimmtes Ersatzteil, eine Werkstatt oder eine Finanzierung sucht, dürfte mit dieser App allein nicht weit kommen. Ihr Nutzen liegt in der Suche nach gebrauchten Fahrzeugen und Anhängern, nicht in einer vollständigen Verwaltung des Fuhrparks. Für den professionellen Einkauf bleibt sie deshalb ein Baustein innerhalb eines größeren Prozesses.
Mein Urteil für verschiedene Nutzergruppen
Für einen kleinen Betrieb, der zeitnah einen passenden gebrauchten LKW oder Anhänger finden möchte, ist TruckScout24 eine sinnvolle erste Adresse. Die spezialisierte Ausrichtung reduziert den Suchaufwand, und die kostenlose Nutzung macht es leicht, den Markt zunächst ohne Risiko zu beobachten. Ich würde die App besonders dann empfehlen, wenn bereits klar ist, welche Fahrzeugklasse und welcher Einsatzbereich gesucht werden.
Für private Wohnmobilkäufer ist sie ebenfalls interessant, solange sie die emotionale Seite der Suche im Griff behalten. Ein schönes Interieur oder ein günstiger Einstiegspreis kann leicht von Fragen zu Feuchtigkeit, Wartung und Ausbauqualität ablenken. Hier sollte die App Inspiration und Vorauswahl liefern, während die endgültige Entscheidung erst nach gründlicher Besichtigung fällt.
Für absolute Einsteiger ohne technische Unterstützung ist mein Urteil vorsichtiger. Die Anwendung kann Angebote sichtbar machen, aber sie erklärt nicht automatisch jede technische Kennzahl und bewertet nicht zuverlässig den Zustand eines gebrauchten Fahrzeugs. In diesem Fall würde ich zusätzlich einen unabhängigen Fachmann, eine Prüfstelle oder eine erfahrene Begleitperson einplanen.
Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ zeigt, dass die App grundsätzlich ohne besondere Altersbeschränkung angeboten wird. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Kaufprozess für jede Person geeignet ist. Ein Nutzfahrzeugmarkt verlangt Aufmerksamkeit, finanzielle Planung und einen sorgfältigen Umgang mit persönlichen Daten, unabhängig vom Alter, das im Store angezeigt wird.
Mein vorsichtiges Fazit
Ich empfehle TruckScout24 als praktische Recherche-App für gebrauchte LKWs, Anhänger, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge. Sie ist kostenlos, spezialisiert und besonders hilfreich, wenn ich meine Anforderungen kenne und Angebote systematisch vergleichen möchte. Die hohe durchschnittliche Bewertung und die breite Nutzung sprechen dafür, dass viele Menschen mit dem grundlegenden Konzept zurechtkommen.
Mein Vertrauen endet aber dort, wo die App nicht mehr entscheiden kann: beim tatsächlichen Fahrzeugzustand, bei der Seriosität eines einzelnen Verkäufers und bei der sicheren Abwicklung. Ich würde jedes interessante Angebot mit einer eigenen Prüfliste kontrollieren, sensible Daten sparsam teilen und niemals auf eine Besichtigung verzichten, nur weil die Anzeige überzeugend wirkt.
Wer einen spezialisierten mobilen Marktplatz für die erste Suche sucht, bekommt hier ein nützliches Werkzeug. Wer dagegen eine vollständige Kaufberatung, eine technische Zustandsprüfung oder eine umfassende Fuhrparkverwaltung erwartet, sollte die Anwendung mit weiteren Diensten und fachlicher Unterstützung ergänzen. In meiner Nutzung ist genau diese realistische Erwartung der Schlüssel: TruckScout24 verkürzt den Weg zum passenden Angebot, aber die verantwortungsvolle Kaufentscheidung bleibt in meiner Hand.
Vorteile
- Große Auswahl an gebrauchten und neuen Nutzfahrzeugen
- Detaillierte Fahrzeugdaten erleichtern den direkten Vergleich
- Praktische Suchfilter nach Marke
- Preis
- Kilometerstand und Standort
- Kontaktaufnahme mit Händlern direkt aus der App möglich
- Regelmäßig neue Inserate und passende Suchergebnisse verfügbar
Nachteile
- Angebote und Funktionen können je nach Land unterschiedlich ausfallen
- Nicht jedes Inserat enthält vollständige oder aktuelle Fahrzeugangaben
- Antwortzeiten der Händler liegen außerhalb des Einflusses der App
- Einige Fahrzeuge sind nur über externe Händlerseiten erreichbar
- Für eine zuverlässige Bewertung sind zusätzliche Recherchen nötig
FAQ
Was ist TruckScout24 und welche Fahrzeuge kann ich dort finden?
TruckScout24 ist eine Online-Plattform für den Kauf und Verkauf von Nutzfahrzeugen. Dort finden Sie unter anderem gebrauchte und neue Lkw, Transporter, Anhänger, Auflieger, Baumaschinen, landwirtschaftliche Fahrzeuge und teilweise spezielle Fahrzeuge. Über Suchfilter lassen sich Marke, Modell, Baujahr, Kilometerstand, Preis, Standort und weitere technische Merkmale eingrenzen, sodass passende Angebote schneller gefunden werden können.
Kann ich über TruckScout24 direkt ein Fahrzeug kaufen?
TruckScout24 dient in erster Linie als Marktplatz, auf dem Händler und private Anbieter ihre Fahrzeuge präsentieren. Der eigentliche Kaufvertrag wird normalerweise direkt zwischen Ihnen und dem jeweiligen Verkäufer abgeschlossen, nicht mit TruckScout24 selbst. Interessenten können den Anbieter über die angegebenen Kontaktdaten oder das Anfrageformular erreichen und anschließend Besichtigung, Finanzierung, Lieferung und Vertragsdetails individuell klären.
Wie zuverlässig und aktuell sind die Angebote auf TruckScout24?
Die Plattform bietet eine große Auswahl an Inseraten, dennoch sollten Sie jedes Angebot sorgfältig prüfen. Angaben, Bilder und Preise stammen grundsätzlich vom jeweiligen Anbieter und können sich jederzeit ändern. Achten Sie deshalb auf das Einstelldatum, die vollständige Fahrzeugbeschreibung, Wartungsnachweise, technische Daten und mögliche Unstimmigkeiten. Vor einer Zahlung empfiehlt sich immer eine persönliche Besichtigung oder eine unabhängige Prüfung.
Welche Such- und Filterfunktionen bietet die TruckScout24-App?
Mit der App können Sie gezielt nach Fahrzeugkategorien, Marken, Modellen und Standorten suchen. Zusätzlich lassen sich meist Kriterien wie Preis, Erstzulassung, Kilometerstand, Leistung, zulässiges Gesamtgewicht und Zustand festlegen. Besonders praktisch sind gespeicherte Suchen und Favoriten, mit denen Sie interessante Fahrzeuge beobachten und schneller wiederfinden können. Die verfügbaren Filter können je nach Kategorie und App-Version variieren.
Ist TruckScout24 kostenlos und worauf sollte ich beim Download achten?
Die Nutzung der TruckScout24-App und das Durchsuchen vieler Inserate ist in der Regel kostenlos. Für Käufer können jedoch außerhalb der App Kosten entstehen, etwa für Überführung, Finanzierung, Zulassung oder zusätzliche Prüfungen. Verkäufer können je nach Angebot kostenpflichtige Inserat- oder Zusatzleistungen nutzen. Laden Sie die Anwendung ausschließlich aus dem offiziellen Google Play Store oder Apple App Store herunter und prüfen Sie vor der Kontaktaufnahme die Anbieterangaben.

















