easy2coach - Training
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Wer eine Fußballmannschaft trainiert, kennt das eigentliche Problem: Nicht die Motivation fehlt, sondern oft die Zeit, aus einer Idee eine brauchbare Einheit zu machen. easy2coach - Training setzt genau dort an. Die Sport-App von Easy2Coach GmbH bündelt eine große Sammlung an Fußballübungen und Trainingsplänen, damit ich nicht jedes Training von Grund auf neu zusammensuchen muss. Mein Eindruck ist klar: Für Trainerinnen und Trainer, die regelmäßig Einheiten vorbereiten und dabei praktisch bleiben möchten, ist die App deutlich hilfreicher als eine lose Sammlung gespeicherter Webseiten.
Ich würde sie allerdings nicht als vollständigen Ersatz für Erfahrung, Beobachtung und spontane Anpassung auf dem Platz sehen. Die App kann mir eine gute Ausgangsbasis liefern, aber sie entscheidet nicht, ob eine Übung zu meiner Gruppe, zum Wetter, zur Platzgröße oder zur Stimmung an diesem Tag passt. Genau darin liegt ihre Stärke und zugleich ihre Grenze: Sie beschleunigt die Vorbereitung, nimmt mir aber nicht die Verantwortung als Trainer ab.
Was easy2coach - Training im Alltag besonders nützlich macht
Der erste überzeugende Punkt ist die Breite des Materials. Die Anwendung bietet mehr als tausend Fußballübungen und über fünfhundert Trainingspläne. Das klingt zunächst nach einer bloßen Mengenangabe, wird aber im Alltag erst dann interessant, wenn ich nicht nur eine einzelne Übung suche, sondern eine komplette Einheit mit einem roten Faden aufbauen möchte. Für eine Jugendmannschaft kann ich beispielsweise mit einem spielerischen Einstieg beginnen, danach einen technischen Schwerpunkt setzen und zum Abschluss eine wettkampforientierte Spielform einplanen.
Genau diese Verbindung aus einzelnen Übungen und fertigen Plänen spart Zeit. Eine reine Übungsdatenbank hilft mir zwar bei der Suche, lässt mich danach aber oft allein. Ein fertiger Trainingsplan wiederum kann zu starr sein. Bei easy2coach - Training kann ich beides miteinander verbinden: Ich nehme einen Plan als Gerüst und tausche den Teil aus, der für meine Mannschaft nicht passt. Das ist für mich der sinnvollste Umgang mit der App, weil ich dadurch nicht blind eine Vorlage abarbeite.
Besonders praktisch ist das an Tagen, an denen die Vorbereitung zwischen Arbeit, Familie und Anfahrt zum Sportplatz stattfinden muss. Ich kann mir vorstellen, am Vormittag einen Schwerpunkt festzulegen, etwa Ballkontrolle unter Druck, und später eine passende Einheit daraus zu entwickeln. Statt mehrere Suchmaschinen-Ergebnisse zu öffnen, Notizen zu vergleichen und Zeichnungen selbst zu übertragen, habe ich einen konzentrierten Ausgangspunkt. Dieser Vorteil ist unspektakulär, aber im Vereinsalltag sehr wertvoll.
Eine Datenbank, die vor allem beim Start hilft
Die große Sammlung ist nicht nur für Anfänger interessant. Auch erfahrene Trainer geraten irgendwann in Routinen. Dann wiederholen sich Aufwärmspiele, Passformen und Abschlussübungen, obwohl die Mannschaft eigentlich neue Reize gebrauchen könnte. Ich nutze solche Sammlungen am liebsten nicht, um meine gesamte Trainingsphilosophie zu ersetzen, sondern um bewusst aus vertrauten Mustern auszubrechen. Eine unbekannte Spielform kann eine Einheit auffrischen, wenn ich sie an das Leistungsniveau meiner Gruppe anpasse.
Ein wichtiger, nicht sofort offensichtlicher Vorteil liegt dabei in der Vorbereitung auf wechselnde Gruppengrößen. Im Training erscheinen selten immer exakt dieselben Spielerinnen und Spieler. Eine Übung, die mit einer vollständigen Gruppe gut funktioniert, kann bei einer kleinen Beteiligung unbrauchbar werden. Deshalb würde ich vor dem Training nicht nur den Titel einer Übung ansehen, sondern prüfen, wie leicht sie sich mit weniger Personen vereinfachen lässt. Die App liefert mir dafür Ideen; die eigentliche Entscheidung bleibt bei mir.
Mein konkreter Tipp: Ich würde nicht erst auf dem Parkplatz nach einer Einheit suchen. Besser ist es, zwei Varianten vorzubereiten: eine normale Version und eine reduzierte Fassung für weniger Teilnehmende. So bleibt die Einheit stabil, wenn kurzfristig mehrere Absagen kommen. Gerade bei Trainingsplänen ist dieser kleine Vorbereitungsaufwand entscheidend, weil ein scheinbar perfekter Ablauf sonst schon nach der ersten Station ins Wanken geraten kann.
Warum die App gegenüber einer normalen Websuche gewinnt
Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Suche im Internet wirkt eine spezialisierte App wie diese weniger zerstreut. Bei einer Websuche finde ich zwar schnell viele Vorschläge, aber die Qualität, Sprache, Darstellung und Zielgruppe unterscheiden sich stark. Außerdem muss ich selbst beurteilen, ob eine Übung logisch in meine Einheit passt. Eine strukturierte Fußball-App ist hier bequemer, weil sie den Suchraum auf das konzentriert, was ich tatsächlich brauche: Training auf dem Platz.
Gegenüber handgeschriebenen Notizen oder einer allgemeinen Notiz-App liegt der Vorteil in der schnelleren Ideenfindung. Meine eigenen Notizen enthalten meist das, was ich bereits kenne. easy2coach - Training bringt dagegen neue Impulse hinein. Gegenüber einem gedruckten Trainerbuch ist die App außerdem flexibler, wenn ich kurzfristig einen anderen Schwerpunkt benötige. Ein Buch bleibt ein gutes Nachschlagewerk, aber die Suche nach einer passenden Alternative ist darin oft langsamer.
Der Vergleich fällt jedoch nicht in jeder Hinsicht zugunsten der App aus. Ein eigenes Trainingsarchiv spiegelt meine Mannschaft, meine Sprache und meine Erfahrungen wider. Eine allgemeine Sammlung kann diese persönliche Ordnung nicht automatisch ersetzen. Wer seit Jahren mit einem bewährten System arbeitet und seine Einheiten bereits sauber dokumentiert, wird den größten Nutzen wahrscheinlich nicht beim täglichen Grundaufbau finden, sondern bei neuen Ideen und schnellen Alternativen.
Ein realistischer Ablauf mit der Anwendung
Stellen wir uns eine typische Woche vor: Am Dienstag möchte ich eine Einheit für eine Jugendmannschaft vorbereiten, doch mehrere Spieler sind angeschlagen, und der Platz ist nur teilweise nutzbar. Ich würde zuerst einen Trainingsschwerpunkt wählen, der nicht von einer großen Spielfläche abhängt. Danach suche ich eine technische Übung, die sich in kleinen Gruppen durchführen lässt, und ergänze sie durch eine Spielform mit klaren Regeln. Zum Schluss prüfe ich, ob die Belastung für die vorhandene Gruppe angemessen ist.
Der entscheidende Schritt ist nicht das Finden der Übung, sondern das Übersetzen in die Realität. Ich würde Materialbedarf, Abstände, Wartezeiten und mögliche Vereinfachungen vor dem Training notieren. Eine Übung mit langen Schlangen ist beispielsweise selbst dann keine gute Wahl, wenn sie fachlich interessant klingt. Lieber passe ich die Organisation an, teile die Gruppe auf oder verkleinere das Feld. So wird die App zu einem Planungswerkzeug und nicht zu einem starren Stundenplan.
Ein weiterer hilfreicher Ablauf ist die Vorbereitung von Ersatzübungen. Wenn der Hauptplatz kurzfristig belegt ist oder eine Gruppe deutlich kleiner ausfällt, brauche ich nicht die komplette Einheit zu verwerfen. Ich suche mir im Vorfeld eine zweite Übung mit demselben Trainingsziel. Dieser Ansatz verhindert, dass die Mannschaft die meiste Zeit wartet, während ich spontan nach einer Lösung suche. Für mich ist das eine der praktischsten Anwendungen einer umfangreichen Bibliothek.
Die wichtigste Schwäche: Auswahl kann auch bremsen
Die große Menge an Inhalten ist nicht automatisch ein Vorteil. Wer noch wenig Erfahrung hat, kann sich von vielen Möglichkeiten eher überfordert fühlen. Dann werden mehrere Übungen geöffnet, miteinander verglichen und am Ende zu viele Elemente in eine Einheit gepackt. Das Ergebnis ist häufig ein hektisches Training ohne klare Lernidee. Ich würde deshalb empfehlen, vor der Suche ein einziges Hauptziel zu formulieren und höchstens einen ergänzenden Schwerpunkt dazuzunehmen.
Auch fertige Trainingspläne sollte ich nicht ungeprüft übernehmen. Eine Vorlage kennt meine Mannschaft nicht persönlich. Sie weiß nicht, ob die Gruppe gerade nach einem Spiel müde ist, ob einige Spieler erst seit kurzer Zeit Fußball spielen oder ob die Fortgeschrittenen mehr Herausforderung brauchen. Wer Pläne als verbindliche Vorgabe versteht, könnte enttäuscht werden. Ihre Stärke liegt für mich eher darin, die Reihenfolge und den Zeitrahmen anzustoßen, nicht darin, jede Entscheidung abzunehmen.
Eine zweite mögliche Reibung entsteht durch den Unterschied zwischen digitaler Darstellung und echter Trainingsorganisation. Auf dem Bildschirm sieht eine Übung oft übersichtlich aus; auf dem Platz kommen Bälle, Hütchen, Torhüter, Wartezeiten und unterschiedliche Fähigkeiten hinzu. Deshalb sollte ich jede Übung gedanklich einmal mit meiner konkreten Gruppe durchspielen. Wenn ich diesen Schritt überspringe, kann selbst eine gute Vorlage zu unnötigen Unterbrechungen führen.
Hinzu kommt das Geschäftsmodell. Die App ist kostenlos erhältlich, enthält aber Google-Play-Käufe von 0,99 Euro bis 199,99 Euro. Für mich bedeutet das: Der Einstieg ist unkompliziert, doch vor einer intensiven Nutzung sollte ich prüfen, welche Inhalte oder Funktionen ohne zusätzliche Zahlung wirklich ausreichen. Wer nur gelegentlich eine Idee sucht, wird vermutlich anders auf mögliche Käufe blicken als ein Vereinstrainer, der die Anwendung regelmäßig als Arbeitsmittel einsetzen möchte.
Für wen sich der Download besonders lohnt
Am besten passt die App zu ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern, die eine Mannschaft betreuen und ihre Vorbereitung effizienter gestalten möchten. Das gilt besonders für Personen, die zwar Fußballerfahrung haben, aber nicht jede Woche neue Übungen aus dem Gedächtnis entwickeln wollen. Auch Elterntrainer und Assistenztrainer können profitieren, weil sie schneller ein eigenes Training vorbereiten und sich dabei an vorhandenen Strukturen orientieren können.
Für Jugendmannschaften ist die Anwendung interessant, wenn der Trainer bereit ist, Übungen altersgerecht zu vereinfachen oder zu erweitern. Eine Sammlung allein garantiert noch kein gutes Kindertraining. Kinder brauchen kurze Erklärungen, viele Ballkontakte und möglichst wenig Wartezeit. Ich würde daher Übungen bevorzugen, die sich in kleine Gruppen aufteilen lassen oder einen spielerischen Wettbewerb enthalten. Die App kann dafür die Ideen liefern, aber die kindgerechte Umsetzung muss ich selbst leisten.
Auch ambitionierte Amateurtrainer können einen Nutzen daraus ziehen, vor allem bei der Suche nach Variationen. Wer einen bestimmten Schwerpunkt über mehrere Wochen trainieren möchte, braucht nicht jedes Mal ein völlig neues Thema. Sinnvoller ist es, eine Grundidee in Schwierigkeit, Raumgröße und Entscheidungsdruck zu verändern. Eine umfangreiche Sammlung hilft mir, solche Varianten zu finden, ohne den roten Faden zu verlieren.
Weniger geeignet ist die App für jemanden, der nur gelegentlich mit Freunden kickt und keine Trainingseinheiten plant. In diesem Fall wäre eine umfangreiche Sammlung wahrscheinlich unnötig. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für ein professionelles Umfeld betrachten, in dem detaillierte Vereinsabläufe, individuelle Leistungsdaten und ein umfassendes Teammanagement im Mittelpunkt stehen. Dafür ist ein spezialisiertes Organisationssystem möglicherweise besser geeignet. easy2coach - Training überzeugt vor allem bei der inhaltlichen Vorbereitung auf dem Platz.
Technischer Rahmen und Alltagstauglichkeit
Die App ist seit dem 7. September 2016 verfügbar und läuft in der aktuellen Version 5.0.21 auf Geräten ab Android 7.0. Das macht sie auch für Nutzer interessant, die nicht mit einem besonders neuen Smartphone arbeiten. Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zum unproblematischen Charakter der Anwendung. Sie richtet sich an Fußballtraining und nicht an ein riskantes oder ungeeignetes Unterhaltungsangebot.
Die Reichweite ist ebenfalls ein Hinweis darauf, dass das Konzept nicht nur für eine kleine Nische gedacht ist: Im Google Play Store kommt die Anwendung auf über hunderttausend Installationen. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 aus mehr als neunhundert Bewertungen, ergänzt durch über hundertfünfzig Rezensionen. Solche Werte ersetzen keine eigene Prüfung, zeigen aber, dass viele Nutzer den praktischen Ansatz grundsätzlich annehmen.
Ich würde vor dem ersten Einsatz trotzdem einen kurzen Test zu Hause machen. Nicht, weil die App kompliziert sein muss, sondern weil jede Trainingsminute zählt. Ich möchte wissen, wie schnell ich eine passende Übung finde, wie verständlich die Darstellung ist und ob ich meine Auswahl für den Platz sinnvoll vorbereiten kann. Dieser Probelauf ist besonders wichtig, wenn ich die kostenlose Nutzung zunächst ausprobieren möchte und später über einen Kauf nachdenke.
So hole ich mehr aus den Trainingsplänen heraus
Mein stärkster Anwendungstipp ist, einen Plan nicht als fertiges Rezept, sondern als Belastungsdramaturgie zu lesen. Ich achte zuerst darauf, wie die Einheit beginnt, wann die Spieler Entscheidungen treffen müssen und an welcher Stelle die Intensität steigt. Danach frage ich mich, ob diese Reihenfolge zu meiner Gruppe passt. Ein technisch anspruchsvoller Schwerpunkt direkt nach einer langen Belastung kann beispielsweise weniger sinnvoll sein als eine kurze Anpassung der Reihenfolge.
Der zweite Tipp betrifft die Erklärungszeit. Jede neue Übung kostet Aufmerksamkeit. Wenn ich in einer Einheit zu viele unbekannte Formen einsetze, verbringe ich mehr Zeit mit Aufbau und Erklärung als mit Fußball. Ich würde daher pro Training nur wenige neue Elemente einführen und den Rest vertraut halten. Die Bibliothek ist groß genug, um langfristig Abwechslung zu schaffen; ich muss nicht alles in einer Woche verwenden.
Der dritte Tipp ist die persönliche Nachbereitung. Nach dem Training würde ich mir nicht nur den Namen der Übung notieren, sondern drei konkrete Beobachtungen: Wo entstanden Wartezeiten? Welche Spieler hatten Schwierigkeiten? Welche Regel hat das gewünschte Verhalten ausgelöst? Damit wird aus einer allgemeinen Vorlage allmählich mein eigenes Trainingsarchiv. Genau hier entsteht der langfristige Wert, den eine reine Suche nach Übungen nicht automatisch bietet.
Außerdem lohnt es sich, eine Übung nicht zu schnell auszusortieren. Manchmal liegt das Problem nicht am Inhalt, sondern an der Organisation. Eine zusätzliche Station, kleinere Gruppen oder eine klare Begrenzung der Ballkontakte können den Charakter vollständig verändern. Umgekehrt sollte ich eine Übung abbrechen, wenn die Spieler mehr stehen als spielen oder das Lernziel nicht erkennbar ist. Die App darf mir Ideen geben, aber meine Beobachtung auf dem Platz bleibt das wichtigste Korrektiv.
Mein Urteil für unterschiedliche Nutzer
Für den gelegentlichen Trainer ist easy2coach - Training vor allem ein schneller Ideengeber. Man kann kostenlos starten, ein konkretes Problem lösen und danach entscheiden, ob die Anwendung regelmäßig gebraucht wird. Der größte Gewinn entsteht, wenn die App nicht nur einmal vor einem Spiel, sondern über eine ganze Trainingsphase hinweg eingesetzt wird. Dann lassen sich Übungen vergleichen, Schwerpunkte variieren und Erfahrungen sammeln.
Für einen engagierten Jugendtrainer ist sie wahrscheinlich besonders interessant, weil die Kombination aus Übungen und Plänen die Vorbereitung verkürzt. Ich würde aber immer kontrollieren, ob die Organisation zur Altersgruppe passt. Eine gute Einheit besteht nicht aus möglichst vielen Stationen, sondern aus genügend aktiver Spielzeit, verständlichen Regeln und einem Ziel, das die Kinder erkennen können.
Für erfahrene Trainer ist der Nutzen selektiver. Wer bereits eine große eigene Sammlung besitzt, wird nicht jede Vorlage brauchen. Trotzdem kann die App helfen, festgefahrene Abläufe zu hinterfragen oder kurzfristig eine Alternative zu finden. In diesem Fall würde ich sie eher als Ideenarchiv und nicht als zentrale Trainingsverwaltung verwenden.
Die App ist kostenlos erhältlich und trägt die Einstufung USK ab 0 Jahren. Gleichzeitig sollte ich die möglichen In-App-Käufe im Blick behalten, besonders wenn mehrere Personen im Verein auf dieselbe Lösung zugreifen möchten. Der passende Wert hängt davon ab, wie häufig ich trainiere und ob mir die zusätzlichen Inhalte tatsächlich Zeit sparen. Ein großer Funktionsumfang ist nur dann ein Vorteil, wenn ich ihn in meinem Alltag auch nutze.
Fazit: eine starke Vorbereitungshilfe mit klarer Aufgabe
Mein Fazit fällt positiv, aber nicht blind begeistert aus. easy2coach - Training löst ein konkretes Problem sehr gut: Die App hilft mir, schneller von einem Trainingsziel zu einer umsetzbaren Fußball-Einheit zu kommen. Die umfangreiche Sammlung und die vielen Trainingspläne bieten genug Material für Abwechslung, ohne dass ich jedes Mal bei null anfangen muss. Für Trainerinnen und Trainer im Amateur- und Jugendbereich ist das ein echter praktischer Vorteil.
Die Anwendung wird jedoch nicht dadurch besser, dass ich möglichst viele Vorschläge verwende. Ihr Wert steigt, wenn ich auswähle, anpasse und nach dem Training reflektiere. Wer eine automatische Komplettlösung erwartet, wird an den Grenzen der App stoßen. Wer dagegen ein flexibles Nachschlagewerk für die Trainingsvorbereitung sucht, bekommt ein Werkzeug, das sich gut in einen normalen Vereinsalltag einfügen lässt.
Ich würde den kostenlosen Einstieg besonders denjenigen empfehlen, die regelmäßig Fußballtraining vorbereiten, aber ihre bisherigen Notizen als zu begrenzt oder unübersichtlich empfinden. Für reine Freizeitkicker oder Trainer mit einem vollständig ausgearbeiteten eigenen System ist eine andere Lösung möglicherweise ausreichend. Für mich bleibt der entscheidende Pluspunkt aber bestehen: Die App verkürzt die Suche, ohne mir die Trainerentscheidung abzunehmen. Genau deshalb sehe ich sie als sinnvolle Begleitung am Rand des Platzes und nicht als Ersatz für gutes Coaching.
Vorteile
- Übersichtliche Trainingsplanung für Teams und einzelne Spieler
- Viele Übungen mit anpassbaren Beschreibungen und Abläufen
- Spieler können Aufgaben und Termine direkt einsehen
- Fortschritte und Trainingsbeteiligung lassen sich dokumentieren
- Für verschiedene Sportarten und Altersklassen flexibel einsetzbar
Nachteile
- Einige Funktionen sind nur mit kostenpflichtigem Zugang verfügbar
- Die Einrichtung kann bei großen Mannschaften zunächst zeitaufwendig sein
- Für die Nutzung ist meist eine stabile Internetverbindung erforderlich
- Nicht jede Funktion wirkt auf kleineren Smartphone-Displays optimal
- Der volle Funktionsumfang erschließt sich erst nach längerer Einarbeitung
FAQ
Was ist easy2coach - Training und für wen eignet sich die App?
easy2coach - Training ist eine digitale Trainingsplattform für Fußballmannschaften, Trainer und Spieler. Die App unterstützt dabei, Übungen zu planen, Trainingseinheiten zu organisieren und Inhalte mit dem Team zu teilen. Sie eignet sich besonders für Jugend- und Amateurvereine, kann aber auch für ambitionierte Mannschaften interessant sein, die ihre Trainingsabläufe strukturierter und übersichtlicher gestalten möchten.
Welche Funktionen bietet easy2coach - Training für Trainer?
Trainer können mit easy2coach - Training Trainingseinheiten vorbereiten, Übungen auswählen und Trainingsinhalte für bestimmte Schwerpunkte zusammenstellen. Je nach verwendeter Version stehen außerdem Organisationsfunktionen für Mannschaften, Spieler- und Terminverwaltung sowie Möglichkeiten zur Kommunikation und Dokumentation zur Verfügung. Dadurch lassen sich sowohl einzelne Einheiten als auch längerfristige Trainingsabläufe besser planen und zentral verwalten.
Benötigt man ein Konto oder eine Vereinsfreigabe, um die App zu nutzen?
Für viele Funktionen ist wahrscheinlich ein Benutzerkonto erforderlich, insbesondere wenn Mannschaften verwaltet, Trainingspläne gespeichert oder Inhalte mit anderen Teammitgliedern geteilt werden sollen. Ob die App vollständig ohne Vereins- oder Teamzugang genutzt werden kann, hängt vom jeweiligen Funktionsumfang und Tarif ab. Vor dem Download sollte man deshalb prüfen, ob der Trainer oder Verein bereits easy2coach verwendet.
Ist easy2coach - Training kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?
Die App kann möglicherweise kostenlos heruntergeladen werden, bestimmte Funktionen oder umfangreichere Vereins- und Teamangebote können jedoch kostenpflichtig sein. Preise und verfügbare Leistungen können sich je nach Plattform, Kontoart oder gewähltem Paket unterscheiden. Wer die App nur ausprobieren möchte, sollte vor einer Buchung die aktuellen Angaben im App Store oder auf der offiziellen easy2coach-Webseite sorgfältig vergleichen.
Welche Daten werden in easy2coach - Training verarbeitet?
Bei der Nutzung können unter anderem Kontaktdaten, Teamzugehörigkeiten, Trainingsinformationen, Termine und möglicherweise spielerbezogene Angaben verarbeitet werden. Gerade bei Jugendmannschaften ist es wichtig, die Datenschutzbestimmungen aufmerksam zu lesen und die Einwilligungen des Vereins beziehungsweise der Erziehungsberechtigten zu berücksichtigen. Vor der Registrierung sollte man außerdem prüfen, welche Daten erforderlich sind und wie lange sie gespeichert werden.

















