Epic Merge: Roguelike TD
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Ich habe Epic Merge: Roguelike TD mit einer einfachen Frage betrachtet: Bleibt dieses Actionspiel auch dann interessant, wenn der erste Reiz des Verschmelzens nachlässt? Der Einstieg ist jedenfalls angenehm direkt. Man verbindet Einheiten, baut dadurch eine stärkere Verteidigung auf und versucht, gegnerische Wellen lange genug aufzuhalten. Diese Mischung aus Merge-Spiel, Roguelike-Entscheidungen und Tower Defense wirkt zunächst ungewöhnlich genug, um nicht wie ein gewöhnlicher Ableger einer einzigen Vorlage zu erscheinen.
Entwickelt wird das Spiel von iKame Games - Zego Studio. Es ist kostenlos erhältlich und richtet sich laut Alterskennzeichnung an Nutzer ab zwölf Jahren. Die aktuelle Fassung ist Version 1.87.1 und läuft ab Android 7.0. Im Google Play Store kommt der Titel auf einen Durchschnitt von 4,3 bei rund 2.500 Bewertungen und wurde über 100.000-mal installiert. Das sind für mich gute Hinweise darauf, dass das Konzept bereits eine kleine, interessierte Spielerschaft gefunden hat, aber noch nicht automatisch bedeuten, dass es jeden langfristig bindet.
Warum die erste Woche so gut funktioniert
In den ersten Sitzungen lebt das Spiel vor allem von kleinen Erfolgsschritten. Eine Einheit wird zusammengeführt, die Verteidigung wird stärker, und eine Runde, die vorher knapp verloren ging, lässt sich plötzlich bewältigen. Dieser Rhythmus ist für kurze Pausen sehr passend. Ich kann eine Partie beginnen, ohne erst lange Menüs zu studieren, und bekomme schnell eine Entscheidung auf den Tisch: Soll ich sofort verschmelzen, eine vorhandene Position verbessern oder auf eine bessere Gelegenheit warten?
Gerade diese Entscheidung zwischen sofortigem Vorteil und späterem Potenzial macht den Anfang interessanter, als die schlichte Beschreibung „Merge-Spiel mit Türmen“ vermuten lässt. Wer alles direkt zusammenlegt, räumt zwar schneller Platz frei und verbessert die aktuelle Front. Wer dagegen geduldig bleibt, kann seine Auswahl länger beobachten und versucht, aus begrenzten Möglichkeiten mehr herauszuholen. Das ist kein tiefes Strategiespiel im klassischen Sinn, aber es erzeugt genau die Art von kurzen Abwägungen, die auf dem Smartphone gut funktionieren.
Der Roguelike-Anteil verstärkt diesen Eindruck. Eine Runde fühlt sich nicht völlig wie eine Wiederholung der vorherigen an, weil die Entscheidungen während des Durchlaufs wichtiger sind als ein starrer Ablauf. Ich muss mich also nicht nur auf eine dauerhaft perfekte Aufstellung verlassen, sondern auf die Situation reagieren. Für neue Spieler ist das hilfreich: Selbst wenn eine frühe Strategie nicht aufgeht, kann der nächste Versuch anders verlaufen.
Das Spiel eignet sich deshalb besonders für Menschen, die Tower Defense mögen, aber nicht jedes Mal eine lange Kampagne oder komplizierte Planung brauchen. Auch Merge-Fans, denen reine Sammel- und Ausbaukreisläufe zu passiv sind, bekommen hier mehr unmittelbare Spannung. Die Verteidigung gibt dem Verschmelzen einen Zweck. Man verbindet nicht bloß Objekte für eine höhere Zahl, sondern versucht, den nächsten Druck auf die eigene Basis zu überstehen.
Ein realistischer Alltagseinsatz ist die kurze Wartezeit zwischen zwei Terminen. Ich würde eine Runde eher in einer Pause oder am Abend zwischendurch starten als während einer längeren Zugfahrt mit dem Anspruch, stundenlang konzentriert zu spielen. Der Reiz liegt im schnellen Wechsel aus Beobachten, Zusammenführen und Reagieren. Wer in solchen Situationen gern ein Spiel öffnet, das ohne große Vorbereitung verständlich ist, findet hier einen guten Einstieg.
Hilfreich ist, die ersten Partien nicht nur als Prüfung des eigenen Schadens zu sehen. Ich achte auch darauf, welche Einheiten oder Kombinationen mir tatsächlich Zeit verschaffen. Eine scheinbar kleinere Verbesserung an einer wichtigen Stelle kann wertvoller sein als eine stärkere Einheit, die ungünstig positioniert ist. Diese Sichtweise verhindert, dass man jede Entscheidung nur nach dem größten sichtbaren Wert beurteilt.
Die kostenlose Preisgestaltung senkt die Einstiegshürde deutlich. Man kann das Grundprinzip ausprobieren, ohne zuerst Geld auszugeben. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe über Google Play im Bereich von 1,09 bis 109,99 Euro. Für mich ist das der Punkt, an dem die eigene Spielweise wichtig wird: Wer gern langsam Fortschritt aufbaut, sollte nicht automatisch jede Abkürzung als notwendig betrachten. Wer dagegen möglichst schnell neue Möglichkeiten sehen möchte, kann sich von den Kaufoptionen stärker angesprochen fühlen.
Die ersten Entscheidungen sind wichtiger als schnelles Tippen
Ein nützlicher Tipp für den Anfang ist, nicht jede verfügbare Einheit sofort zu verschmelzen. Das Aufräumen des Spielfelds fühlt sich zwar immer gut an, kann aber die Auswahl für die nächste Verteidigungsphase verschlechtern. Ich würde zuerst prüfen, welche Position gerade unter Druck steht und ob eine Kombination dort wirklich die Welle stoppt. Das ist eine kleine, aber wichtige Gewohnheit, weil sie verhindert, dass man nur wegen des unmittelbaren Effekts handelt.
Ebenso lohnt es sich, Niederlagen nicht sofort als Zeichen für fehlende Stärke zu werten. Bei einem Roguelike-Tower-Defense-Spiel kann eine Runde auch daran scheitern, dass die Reihenfolge der Entscheidungen nicht gepasst hat. Ich würde nach einem verlorenen Durchlauf kurz überlegen, ob ich zu früh verschmolzen, eine schwache Seite ignoriert oder mich zu sehr auf eine einzelne Verbesserung verlassen habe. Diese kurze Rückschau macht den nächsten Versuch sinnvoller, statt ihn zu einem bloßen Neustart zu machen.
Was nach dem ersten Monat noch trägt
Die entscheidende Frage ist nicht, ob die erste Woche Spaß macht. Das tut sie wahrscheinlich für die passende Zielgruppe. Schwieriger wird es, wenn der Überraschungseffekt verschwunden ist und die grundlegende Schleife aus Verschmelzen, Verteidigen und erneutem Versuch vertraut wirkt. Hier zeigt sich, ob die Entscheidungen genug Gewicht haben, um eine Gewohnheit zu bilden.
Für mich liegt der längerfristige Wert vor allem darin, dass die Runden nicht nur auf eine einzige Reaktion hinauslaufen. Man kann versuchen, eine sichere, kontrollierte Verteidigung aufzubauen, oder mehr Risiko eingehen, um schneller stärkere Kombinationen zu erreichen. Diese Spannung zwischen Sicherheit und Wachstum kann auch nach mehreren Wochen noch funktionieren, solange die verfügbaren Entscheidungen nicht zu vorhersehbar werden.
Das Spiel passt zu Spielern, die ihre Fortschritte in kleinen Abschnitten erleben möchten. Es verlangt nicht zwingend eine lange Sitzung, um ein Erfolgserlebnis zu liefern. Wer täglich wenige Minuten spielt, kann sich auf eine einzelne Runde konzentrieren und danach aufhören. Das ist ein stärkerer langfristiger Vorteil als ein bloß spektakulärer Start, denn ein Spiel bleibt eher auf dem Gerät, wenn es sich problemlos in den Alltag einfügt.
Allerdings ist dieser Nutzen nicht für alle gleich. Wenn du bei Tower Defense vor allem große Karten, ausführliche Kampagnen, frei platzierbare Verteidigungsanlagen und langfristige Levelplanung suchst, wird dir die kompaktere Struktur vermutlich zu begrenzt vorkommen. Übliche Tower-Defense-Spiele bieten oft mehr Kontrolle über jede einzelne Position und lassen dich eine Strategie über längere Abschnitte vorbereiten. Epic Merge setzt stärker auf die Entscheidung im laufenden Durchlauf.
Auch gegenüber klassischen Merge-Spielen verschiebt sich der Schwerpunkt. Dort kann das ruhige Sortieren und Aufbauen selbst das Ziel sein. Hier steht das Verschmelzen unter Zeitdruck und dient der Abwehr. Das macht die Sache spannender, nimmt ihr aber einen Teil der entspannten Sammelatmosphäre. Wer Merge-Spiele gerade wegen ihres langsamen Tempos spielt, sollte das vor dem Download bedenken.
Ein weiterer langfristiger Vorteil ist die niedrige mentale Einstiegshürde. Ich muss mir keine umfangreiche Geschichte merken, um eine Runde sinnvoll zu spielen. Das ist praktisch, wenn ich nach einigen Tagen Pause zurückkomme. Gleichzeitig kann genau diese Einfachheit zum Nachteil werden, wenn ich komplexe Ziele oder eine starke narrative Motivation brauche. Das Spiel lebt stärker von seiner Mechanik als von einer Welt, in die man dauerhaft eintaucht.
Für eine monatliche Gewohnheit würde ich deshalb nicht nur auf die Zahl der freigeschalteten Verbesserungen schauen. Wichtiger ist, ob ich meine Entscheidungen weiterhin bewusst treffe oder nur noch dieselben Schritte automatisch wiederhole. Sobald jede Partie nach demselben Muster beginnt, sinkt der Reiz deutlich. Die beste Nutzung besteht für mich darin, verschiedene Spielweisen auszuprobieren und nicht jede Runde auf maximale Geschwindigkeit zu reduzieren.
Wie sich der Fortschritt sinnvoller anfühlt
Ich empfehle, für mehrere Sitzungen ein kleines persönliches Ziel zu wählen. Zum Beispiel kann man sich vornehmen, eine Runde nicht durch aggressives Verschmelzen zu retten, sondern möglichst lange mit einer stabilen Aufstellung zu arbeiten. Ein anderes Mal kann man bewusst früher Risiken eingehen. Solche selbst gesetzten Ziele geben dem bekannten Ablauf neue Bedeutung, ohne dass man zusätzliche Systeme erfinden muss.
Außerdem würde ich Kaufentscheidungen nicht aus Frust nach einer Niederlage treffen. Gerade bei einem kostenlosen Spiel mit In-App-Käufen kann der Wunsch nach einer schnellen Lösung entstehen, wenn eine Runde knapp scheitert. Besser ist es, zunächst zu prüfen, ob die Niederlage durch eine andere Reihenfolge oder eine bessere Priorität vermeidbar gewesen wäre. Wer den kostenlosen Spielfluss bevorzugt, kann so länger unabhängig von Ausgaben spielen.
Die genannten Kaufpreise reichen von kleinen Beträgen bis zu einer deutlich größeren Ausgabe. Das bedeutet nicht automatisch, dass man investieren muss, aber es verändert die eigene Aufmerksamkeit. Ich würde vor jedem Kauf überlegen, ob ich wirklich eine dauerhafte Verbesserung meiner Spielerfahrung erwarte oder nur den Ärger über einen einzelnen Rückschlag loswerden möchte. Für ein Spiel, das vor allem von kurzen Runden lebt, ist diese Unterscheidung besonders wichtig.
Wie viel Pflege das Spiel im Alltag verlangt
Mit Pflege meine ich hier nicht technische Wartung, sondern den Aufwand, den ich selbst betreiben muss, damit das Spiel angenehm bleibt. In dieser Hinsicht ist der Einstieg unkompliziert. Man kann eine Runde spielen, sich auf die Verteidigung konzentrieren und danach wieder schließen. Für Menschen, die keine langen täglichen Aufgabenlisten mögen, ist das ein Pluspunkt.
Die Kehrseite liegt in der möglichen Gewohnheitsbildung. Ein Spiel mit kurzen Runden kann leicht dazu verleiten, direkt noch einen Versuch zu starten, besonders wenn die vorherige Niederlage knapp war. Ich würde mir deshalb bewusst ein Ende setzen, etwa nach einer gelungenen Runde oder nach einer kurzen Spielpause. Das klingt banal, hilft aber dabei, das Spiel als Unterhaltung zu behalten und nicht als automatische Beschäftigung zwischen jeder anderen Tätigkeit.
Die Version 1.87.1 zeigt, dass der Titel in einer fortlaufend gepflegten Fassung angeboten wird. Für mich ist das grundsätzlich beruhigend, weil eine aktuelle Version weniger nach einem vergessenen Einmalprojekt wirkt. Trotzdem sollte man seine Erwartungen realistisch halten: Eine neue Versionsnummer allein garantiert nicht, dass der persönliche Langzeitspaß wächst. Entscheidend bleibt, ob die vorhandenen Spielentscheidungen über längere Zeit interessant bleiben.
Auch die Altersfreigabe ab zwölf Jahren sollte man nicht einfach übergehen, wenn das Spiel auf einem gemeinsam genutzten Gerät landet. Für jüngere Kinder wäre es sinnvoll, die Nutzung nicht nur wegen der Action-Ausrichtung, sondern auch wegen der integrierten Kaufmöglichkeiten im Blick zu behalten. Wer das Spiel einem Familienmitglied empfiehlt, sollte vorher erklären, dass kostenloser Download und vollständig kostenfreie Nutzung nicht dasselbe bedeuten.
Ein praktischer Umgang mit dem Spiel besteht darin, es als kurze taktische Beschäftigung einzuplanen und nicht als Hauptspiel für jeden Abend. Für längere Sitzungen fehlen mir persönlich die Gründe, den gleichen Kreislauf unbegrenzt auszudehnen. Nach einigen Runden merke ich eher, dass ich eine Pause brauche, besonders wenn ich nicht mehr über die Aufstellung nachdenke, sondern nur noch auf die nächste Verschmelzung warte.
Wo Ermüdung entsteht
Die größte Gefahr für die Langzeitmotivation ist die Wiederholung der Grundhandlung. Verschmelzen ist anfangs befriedigend, weil jede Kombination sichtbar etwas verändert. Mit der Zeit kann dieser Effekt schwächer werden. Wenn die Entscheidung nur noch lautet, welche zwei passenden Elemente als Nächstes zusammengelegt werden, verliert der Prozess einen Teil seiner Spannung.
Auch die Tower-Defense-Seite kann ermüden, wenn die Wellen nicht genug neue Überlegungen verlangen. Der Reiz entsteht dann nicht durch das bloße Auftauchen von Gegnern, sondern durch die Frage, ob meine aktuelle Struktur mit dem Druck umgehen kann. Sobald ich das Ergebnis zu zuverlässig einschätzen kann, wird aus einer taktischen Runde schnell ein Routineablauf.
Die Roguelike-Struktur hilft gegen diese Müdigkeit, kann sie aber nicht vollständig verhindern. Unterschiedliche Entscheidungen innerhalb eines Durchlaufs sorgen für Abwechslung, doch Abwechslung allein ist nicht dasselbe wie Tiefe. Ich finde das Spiel dann am stärksten, wenn eine Entscheidung echte Konsequenzen für den weiteren Verlauf hat. Wenn ich dagegen nur zwischen ähnlich guten Optionen wähle, fühlt sich die Auswahl eher dekorativ an.
Ein zweiter Ermüdungsfaktor kann der Umgang mit Käufen sein. Bei einem kostenlosen Actionspiel sind zusätzliche Ausgaben für manche Spieler völlig in Ordnung. Andere möchten ein klares, langsames Fortschrittsgefühl ohne den Eindruck, dass ein Rückschlag durch Geld schneller verschwinden soll. Für diese zweite Gruppe kann schon die sichtbare Präsenz von Kaufoptionen den Spielfluss stören, selbst wenn sie nichts kauft.
Wer mit Werbung, Käufen oder wiederkehrenden Belohnungsschleifen grundsätzlich wenig Geduld hat, sollte besonders auf die eigene Reaktion achten. Ich würde das Spiel nicht empfehlen, wenn du dich leicht dazu verleiten lässt, nach jeder Niederlage sofort nach einer Abkürzung zu suchen. In diesem Fall ist ein klassisches, einmalig bezahltes Tower-Defense-Spiel wahrscheinlich die bessere Wahl, sofern du ein klareres und ruhigeres Fortschrittsmodell bevorzugst.
Für Spieler mit hohem Anspruch an strategische Kontrolle gibt es ebenfalls passendere Alternativen. Ein traditioneller Tower-Defense-Titel ist meist besser, wenn du jede Verteidigungsposition exakt planen, eine Karte langfristig studieren und eine bestimmte Lösung perfektionieren möchtest. Epic Merge ist stärker, wenn du spontane Entscheidungen und kurze Wiederholungen magst. Diese Abgrenzung ist für mich wichtiger als die Frage, welches Genre-Label auf dem Bildschirm steht.
Für wen der Titel nach der Neuheit bleibt
Ich sehe den größten dauerhaften Nutzen bei mobilen Spielern, die regelmäßig kurze Action-Runden suchen und dabei ein wenig taktische Verantwortung übernehmen möchten. Du solltest Freude daran haben, aus begrenzten Möglichkeiten das Beste herauszuholen, ohne jede Partie vollständig kontrollieren zu können. Auch wenn du gern nach einer Niederlage sofort herausfinden möchtest, ob eine andere Entscheidung besser funktioniert, kann der Kreislauf über längere Zeit tragen.
Weniger passend ist das Spiel für Menschen, die ein umfangreiches Aufbauspiel, eine starke Geschichte oder eine sehr entspannte Merge-Erfahrung erwarten. Ebenso würde ich es nicht als erste Empfehlung für jemanden wählen, der Spiele grundsätzlich nur dann langfristig spielt, wenn sie eine große Menge an Inhalten und eine dauerhaft neue Kampagne bieten. Der Reiz sitzt hier in der wiederholbaren Mechanik, nicht in einem ständig wechselnden Abenteuer.
Wenn du es ausprobierst, würde ich die ersten Tage nutzen, um deinen eigenen bevorzugten Rhythmus zu finden. Spiele nicht automatisch so lange, bis eine Niederlage dich ärgert. Beobachte stattdessen, ob du nach einer Pause freiwillig zurückkehren möchtest und ob du bei einer neuen Runde tatsächlich anders entscheidest. Das ist ein besserer Test für den langfristigen Wert als die Begeisterung über die ersten gelungenen Verschmelzungen.
Mein langfristiges Urteil
Epic Merge: Roguelike TD verdient meiner Ansicht nach einen Platz auf dem Smartphone, wenn du die Verbindung aus Merge-Mechanik, Roguelike-Entscheidungen und Tower Defense gezielt suchst. Die erste Woche ist leicht zugänglich, die Runden passen in kurze Pausen, und das Verschmelzen bekommt durch die Verteidigung einen klaren Zweck. Der kostenlose Einstieg macht es einfach, selbst herauszufinden, ob der Rhythmus zu dir passt.
Für die Monate danach fällt mein Urteil vorsichtiger aus. Das Spiel kann zur guten Gewohnheit werden, wenn du kurze taktische Herausforderungen magst und dir eigene Ziele setzt. Es verliert aber an Kraft, sobald du nur noch dieselben Kombinationen abarbeitest oder dich von Kaufmöglichkeiten zu schnellen Lösungen drängen lässt. Die Frage ist also nicht, ob der Titel unterhaltsam ist, sondern ob dir seine wiederholbare Struktur genug Entscheidungsspielraum lässt.
Ich würde ihn einem Freund empfehlen, der auf dem Smartphone etwas Schnelles, leicht Verständliches und trotzdem nicht völlig Gedankenloses sucht. Dabei würde ich ausdrücklich sagen, dass man nicht jede Runde gewinnen und nicht jede angebotene Abkürzung nutzen muss. Wer das Spiel als kleine taktische Pause behandelt, bekommt wahrscheinlich mehr davon als jemand, der es als umfangreiches Hauptspiel für tägliche Langzeitsitzungen betrachtet.
Mein persönliches Fazit fällt deshalb positiv, aber nicht vorbehaltlos aus: Der Titel ist ein gutes kostenloses Actionspiel für kurze, wiederholbare Partien und hat genug Eigencharakter, um über den ersten Eindruck hinaus interessant zu bleiben. Sein langfristiger Wert hängt jedoch stärker von deiner Bereitschaft zu bewussten Entscheidungen ab als von der bloßen Zahl neuer Runden. Wenn du genau diese Art von kompakter Herausforderung suchst, lohnt sich der Download. Wenn du dagegen maximale strategische Tiefe, eine ruhige Merge-Atmosphäre oder ein vollständig planbares Tower-Defense-Erlebnis erwartest, gibt es passendere Alternativen.
Vorteile
- Abwechslungsreiche Türme und Helden sorgen für viele taktische Kombinationen.
- Kurze Gefechte passen gut für zwischendurch und unterwegs.
- Offline spielbare Abschnitte ermöglichen Unterhaltung ohne Internetverbindung.
- Regelmäßige Belohnungen motivieren auch bei kurzen täglichen Spielzeiten.
- Die einfache Steuerung ist schnell verständlich und für Touchscreens optimiert.
Nachteile
- Der Spielfortschritt kann sich ohne Upgrades deutlich verlangsamen.
- Zufällige Elemente machen manche Durchläufe stärker vom Glück abhängig.
- Werbung kann den Spielfluss nach bestimmten Aktionen unterbrechen.
- Spätere Inhalte wirken teilweise repetitiv und unterscheiden sich nur wenig.
- Für optimale Fortschritte sind regelmäßiges Spielen und Ressourcenmanagement nötig.
FAQ
Was ist Epic Merge: Roguelike TD und wie funktioniert das Spielprinzip?
Epic Merge: Roguelike TD verbindet Merge-Mechaniken mit klassischer Tower Defense und Roguelike-Elementen. Während der Kämpfe platzierst und verbesserst du Verteidigungseinheiten, indem du passende Objekte zusammenführst. Nach jeder Runde stehen meist unterschiedliche Belohnungen oder Verbesserungen zur Auswahl. Dadurch verändert sich jeder Durchlauf etwas, und du musst deine Strategie an Gegner, Kartenaufbau und verfügbare Ressourcen anpassen.
Ist Epic Merge: Roguelike TD kostenlos spielbar oder gibt es In-App-Käufe?
Das Spiel kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Wie bei vielen mobilen Strategiespielen gibt es jedoch optionale In-App-Käufe, beispielsweise für Pakete, zusätzliche Ressourcen oder schnelleren Fortschritt. Diese Käufe sind nicht zwingend erforderlich, können aber den Spielverlauf komfortabler machen. Vor dem Download solltest du außerdem prüfen, ob auf deinem Gerät eine Zahlungsbestätigung oder Jugendschutzfunktion eingerichtet ist.
Benötigt Epic Merge: Roguelike TD eine dauerhafte Internetverbindung?
Für bestimmte Funktionen kann eine Internetverbindung erforderlich sein. Dazu gehören möglicherweise Werbung, Cloud-Speicher, Events, Bestenlisten, tägliche Belohnungen oder die Synchronisierung des Spielfortschritts. Einzelne Spielabschnitte lassen sich je nach Version eventuell offline starten, allerdings ist nicht garantiert, dass alle Inhalte ohne Verbindung verfügbar bleiben. Wer unterwegs spielt, sollte deshalb mit Einschränkungen bei Online-Funktionen rechnen.
Ist Epic Merge: Roguelike TD für Anfänger geeignet?
Der Einstieg ist im Allgemeinen unkompliziert, weil die grundlegenden Merge- und Tower-Defense-Regeln schrittweise erklärt werden. Trotzdem steigt der Schwierigkeitsgrad im Verlauf deutlich an. Anfänger sollten zunächst beobachten, welche Einheiten besonders gut zusammenarbeiten, und Ressourcen nicht vorschnell ausgeben. Da jeder Durchlauf andere Entscheidungen verlangen kann, ist gelegentliches Ausprobieren wichtig. Geduld hilft besonders bei schwierigeren Gegnerwellen und Bosskämpfen.
Auf welchen Geräten kann ich Epic Merge: Roguelike TD spielen und worauf sollte ich achten?
Epic Merge: Roguelike TD ist für mobile Geräte mit Android oder iOS vorgesehen. Die genaue Kompatibilität hängt von der installierten Betriebssystemversion, dem verfügbaren Speicher und der jeweiligen Gerätegeneration ab. Auf älteren Smartphones oder Tablets können Ladezeiten, Grafikqualität oder die Leistung bei längeren Spielsessions abweichen. Vor der Installation solltest du die Angaben im jeweiligen App Store sowie die benötigte Speichergröße kontrollieren.

















