Next Chess Move
Nur für Android2,99 €· Nutzerbewertung
Wer beim Schach nicht nur spielen, sondern eine konkrete Stellung wirklich verstehen möchte, findet in Next Chess Move ein ungewöhnlich fokussiertes Werkzeug. Ich sehe die App weniger als vollständiges Schachspiel und eher als mobilen Zugrechner: Man gibt eine Stellung ein, lässt sie analysieren und nutzt das Ergebnis, um die eigene Entscheidung zu prüfen. Genau diese klare Aufgabe ist ihre größte Stärke – und zugleich der Grund, warum sie nicht für jeden Schachfan die richtige Wahl ist.
In meinem Alltag wirkt so ein Werkzeug besonders dann sinnvoll, wenn ich nach einer Partie an einer kritischen Position hängen bleibe. Statt die gesamte Partie erneut irgendwo einzurichten oder in einer überladenen Schachplattform nach der passenden Analyse zu suchen, kann ich mich auf den einzelnen Moment konzentrieren: Welche Fortsetzung ist hier am stärksten, und warum könnte mein eigener Zug ungenau gewesen sein? Wer solche Fragen regelmäßig stellt, bekommt mit dieser App einen direkten Begleiter für das Schachtraining.
Ein Zugrechner statt einer kompletten Schachplattform
Next Chess Move stammt von Next Chess Move LLC und gehört im weiteren Sinn zu den Brettspielen. Der Name klingt schlicht, und genau das passt zur Nutzung: Die App möchte nicht mit einer großen Gemeinschaft, täglichen Aufgaben oder einer umfangreichen Spielwelt ablenken. Ihr Kern ist die Berechnung von Schachzügen. Das macht sie interessant für Spieler, die bereits wissen, wie sie eine Stellung beurteilen möchten, aber bei der konkreten Variante Unterstützung brauchen.
Ich würde sie deshalb nicht mit einer typischen Online-Schach-App gleichsetzen. Dort stehen meist Partien gegen andere Menschen, schnelle Zeitkontrollen, Ranglisten oder Lernlektionen im Mittelpunkt. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Brett vor mir und auf der Frage, welcher Zug aus dieser Stellung heraus am meisten Sinn ergibt. Wer eine Partie spielen möchte, ist mit einer klassischen Schachplattform wahrscheinlich schneller am Ziel. Wer dagegen eine Stellung untersuchen will, erhält hier ein deutlich zielgerichteteres Erlebnis.
Die Anwendung ist für Android ab Version 7.0 vorgesehen. Das ist praktisch, weil sie dadurch auch auf älteren Geräten grundsätzlich in Betracht kommt. Im Store wird sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,3 aus rund zweihundert abgegebenen Bewertungen geführt und kommt auf über zehntausend Installationen. Das spricht für ein kleines, aber erkennbares Publikum, ohne den Eindruck einer riesigen Massenplattform zu erwecken.
So nutze ich die App nach einer Partie
Mein sinnvollster Ablauf beginnt nicht damit, jeden Zug sofort prüfen zu lassen. Ich nehme zuerst die Partie oder die betreffende Stellung selbst auseinander. Wo habe ich mich unsicher gefühlt? An welcher Stelle musste ich zwischen mehreren Kandidaten wählen? Erst danach setze ich die Position in den Rechner. So bleibt die eigene Denkarbeit erhalten, und die App wird zur Kontrolle statt zur Krücke.
Das ist ein wichtiger Unterschied. Wenn ich vor jedem Zug blind den Rechner frage, lerne ich vor allem, dem besten Ergebnis zu folgen. Wenn ich dagegen zuerst eine eigene Idee formuliere und anschließend vergleiche, kann ich erkennen, ob mein Plan taktisch scheitert, zu langsam ist oder grundsätzlich in die richtige Richtung geht. Gerade für Spieler im mittleren Anfänger- bis Fortgeschrittenenbereich ist dieser Arbeitsablauf wertvoller als ein bloßes Ablesen der ersten Engine-Empfehlung.
Ein realistisches Beispiel ist eine Partie am Abend: Ich habe mit den schwarzen Figuren einen scheinbar natürlichen Entwicklungszug gespielt und danach einen Bauern verloren. Am nächsten Tag richte ich die kritische Stellung ein und prüfe nicht nur den vermeintlich besten Zug, sondern auch meine ursprüngliche Idee. Vielleicht war der Zug an sich spielbar, aber die Reihenfolge falsch. Vielleicht hätte ein Zwischenzug die Taktik verhindert. Der Rechner hilft mir, diese Unterschiede sichtbar zu machen, während ich die Stellung anschließend selbst erklären muss.
Der größte Vorteil liegt in der Konzentration
Viele Schach-Apps versuchen, möglichst viel auf einmal anzubieten. Das kann angenehm sein, führt aber auch dazu, dass eine Analyse in Menüs, Profilen und anderen Spielmodi untergeht. Bei Next Chess Move ist die gedankliche Richtung klarer: Stellung betrachten, Berechnung anstoßen, Varianten einordnen. Diese Reduktion empfinde ich als angenehm, wenn ich bereits weiß, wonach ich suche.
Die App ist am stärksten, wenn sie eine konkrete Schachfrage beantwortet. Sie ersetzt nicht das Verständnis von Eröffnungsprinzipien, Endspieltechnik oder taktischen Mustern. Sie kann mir aber zeigen, dass ein scheinbar aktiver Zug eine versteckte Antwort zulässt oder dass eine unscheinbare Verbesserung mehrere Probleme gleichzeitig löst. Der Nutzen entsteht also nicht nur durch den vorgeschlagenen Zug, sondern durch die anschließende Untersuchung der Stellung.
Ein guter Tipp ist, die Analyse nicht bei der ersten plausiblen Variante abzubrechen. Ich prüfe gern, ob der empfohlene Zug auch zu meinem Spielstil und zum praktischen Charakter der Stellung passt. Ein Rechner kann eine objektiv starke Fortsetzung bevorzugen, während am Brett eine einfachere Entscheidung leichter umzusetzen wäre. Diese Spannung zwischen theoretischer Genauigkeit und praktischer Spielbarkeit sollte man bewusst wahrnehmen, statt jede Computerwahl automatisch als einzig vernünftige Lösung zu behandeln.
Was die Beurteilung leisten kann – und was nicht
Ein Zugrechner ist besonders hilfreich bei taktischen Fragen. Hängt eine Figur? Gibt es einen Zwischenzug? Öffnet ein Abtausch eine Linie? Solche Situationen lassen sich meist klarer überprüfen als langfristige Pläne. Bei ruhigen Stellungen bleibt dagegen mehr Eigenarbeit nötig. Eine kleine Bewertungsänderung erklärt noch nicht, welcher Plan für einen Menschen am leichtesten zu spielen ist.
Ich würde daher immer mehrere Fragen miteinander verbinden: Was schlägt die App vor? Welche gegnerische Antwort macht meinen Wunschzug problematisch? Welche Figuren werden nach der Variante besser oder schlechter? Und kann ich die Stellung nach einigen Zügen noch in eigenen Worten beschreiben? Wenn ich diese Fragen überspringe, besteht die Gefahr, dass ich eine Variante sehe, aber keine Schachidee lerne.
Für die Analyse eigener Partien ist außerdem Disziplin entscheidend. Ich notiere mir zuerst meine Vermutung und vergleiche sie erst danach mit der Berechnung. Besonders aufschlussreich sind nicht nur grobe Fehler, sondern die Züge, die sich menschlich logisch anfühlten und trotzdem eine konkrete taktische Widerlegung haben. Genau dort liefert die App Erkenntnisse, die eine allgemeine Partie-App oft weniger direkt vermittelt.
Die entscheidende Schwäche: kein Ersatz für Erklärung
Die größte Einschränkung sehe ich in der Natur eines Zugrechners selbst. Ein berechneter Zug ist noch keine verständliche Lektion. Wenn ich nur auf die beste Fortsetzung schaue, kann ich leicht übersehen, weshalb andere Züge schlechter sind. Für Anfänger, die gerade erst lernen, wie Figuren zusammenarbeiten oder wie man einen Plan entwickelt, kann das Ergebnis deshalb zu abstrakt wirken.
Auch die praktische Bedienung hängt stark davon ab, wie bequem ich eine Stellung eingeben und untersuchen kann. Bei einer langen Partie ist es mühsam, jede interessante Position einzeln nachzubauen, wenn ich eigentlich den gesamten Partieverlauf mit Kommentaren betrachten möchte. Für diesen Zweck sind umfangreiche Analyseplattformen mit Partieverwaltung, Notation und Trainingsfunktionen oft die bessere Wahl. Next Chess Move überzeugt eher bei einzelnen Schlüsselmomenten als bei einer vollständigen Archivarbeit.
Hinzu kommt die finanzielle Einordnung. Die App kostet 2,99 €, während für die Abrechnung über Google Play In-App-Käufe bis 21,99 € genannt werden. Dadurch sollte ich vor der intensiven Nutzung genau prüfen, welches Modell für mich greift und welche zusätzlichen Kosten im konkreten Ablauf entstehen. Für jemanden, der nur gelegentlich eine Stellung kontrolliert, kann eine kostenlose Alternative ausreichen. Wer regelmäßig analysiert, muss den Preis gegen den gewünschten Komfort und die eigene Nutzungshäufigkeit abwägen.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das macht die Anwendung grundsätzlich auch für junge Schachinteressierte unproblematisch, sagt aber wenig darüber aus, ob sie pädagogisch für ein bestimmtes Spielniveau geeignet ist. Ein Kind, das gerade die Grundregeln lernt, braucht wahrscheinlich zuerst ein erklärendes Lernangebot. Ein Jugendlicher, der bereits eigene Partien spielt und konkrete Fehler untersuchen möchte, kann von der konzentrierten Analyse deutlich mehr profitieren.
Für wen sich die Anschaffung besonders lohnt
Ich empfehle Next Chess Move vor allem Spielern, die bereits selbstständig Stellungen aufbauen und eine klare Analysefrage formulieren können. Dazu gehören Menschen, die ihre Online-Partien nachbereiten, Vereinsspieler mit begrenzter Zeit und Hobbyspieler, die nicht jede Partie öffentlich übertragen oder in einer großen Plattform verwalten möchten. Auch für jemanden, der unterwegs eine einzelne taktische Idee überprüfen will, ist die Spezialisierung sinnvoll.
Ein weiterer guter Einsatzbereich ist die Vorbereitung auf eine konkrete Partie. Ich würde die App allerdings nicht dazu verwenden, eine Eröffnung einfach auswendig herunterzuspielen. Besser ist es, typische Abzweigungen zu untersuchen: Was passiert, wenn der Gegner früh abweicht? Welche Figur wird nach einem Tausch aktiv? Welche scheinbar normale Entwicklung führt zu einer unangenehmen Stellung? Auf diese Weise wird der Rechner zu einem Werkzeug für Entscheidungen und nicht bloß zu einem Speicher für Varianten.
Für Trainer oder Eltern kann sie ebenfalls nützlich sein, wenn sie gemeinsam mit einem Lernenden verwendet wird. Der Erwachsene sollte dann nicht sofort die Lösung zeigen, sondern zuerst nach Kandidatenzügen fragen. Anschließend lässt sich die Rechnerlinie als Anlass nehmen, über Drohungen, Gegenspiel und Prioritäten zu sprechen. Ohne dieses Gespräch bleibt der Mehrwert deutlich kleiner. Die App unterstützt das Training, aber sie übernimmt nicht die Rolle eines geduldigen Lehrers.
Weniger passend ist sie für Spieler, die vor allem soziale Schachmomente suchen. Wer Gegner, Chats, Turniere, Ranglisten oder tägliche Motivation erwartet, wird die reduzierte Ausrichtung vermutlich als zu eng empfinden. Auch absolute Anfänger sollten nicht annehmen, dass eine starke Berechnung automatisch verständliche Anleitung bedeutet. In diesen Fällen ist eine Lern-App mit Lektionen und schrittweisen Erklärungen die bessere erste Wahl.
Wie sie sich gegen die üblichen Alternativen behauptet
Im Vergleich zu großen Schachplattformen punktet Next Chess Move durch den engeren Fokus. Ich muss mich nicht erst durch Spielmodi arbeiten, wenn ich nur eine Stellung prüfen möchte. Dafür fehlen mir im direkten Vergleich die Breite und der langfristige Rahmen einer vollständigen Plattform. Dort kann ich meist spielen, Partien speichern, Gegner finden und meine Entwicklung über längere Zeit verfolgen. Der Zugrechner ist dafür unmittelbarer, aber weniger umfassend.
Gegen kostenlose Webseiten oder frei zugängliche Analysewerkzeuge wirkt die App vor allem dann interessant, wenn ich eine mobile, konzentrierte Lösung bevorzuge. Der Preis ist jedoch ein echter Abwägungspunkt. Wenn ich ohnehin regelmäßig im Browser analysiere und mit der dortigen Bedienung zufrieden bin, bringt der Wechsel nicht automatisch einen großen Vorteil. Die Entscheidung hängt weniger von der bloßen Stärke der Berechnung ab als vom eigenen Arbeitsablauf.
Auch ein physisches Schachbrett hat seinen Platz. Beim Nachdenken über einen Plan möchte ich manchmal bewusst ohne technische Hilfe spielen und die Figuren anfassen. Die App ist dann nicht der Ersatz, sondern der zweite Schritt: erst die Stellung am Brett beurteilen, danach die kritische Idee digital überprüfen. Diese Kombination verhindert, dass das Training zu einer reinen Computerübung wird.
Version, Kosten und mein praktischer Umgang damit
Die aktuelle Version ist 4.2.1, und die Anwendung wurde am 24.05.2017 veröffentlicht. Für mich ist dabei weniger das Alter des ursprünglichen Erscheinungstermins entscheidend als die Frage, ob die App in meinen heutigen Analyseablauf passt. Wer moderne Schachplattformen mit umfangreichen Konten, synchronisierten Partien und vielen Komfortfunktionen gewohnt ist, sollte seine Erwartungen an die eher spezialisierte Ausrichtung anpassen.
Vor dem Kauf würde ich mir drei Dinge überlegen: Prüfe ich tatsächlich regelmäßig einzelne Stellungen? Möchte ich hauptsächlich auf dem Smartphone analysieren? Und bin ich bereit, für ein fokussiertes Werkzeug zu bezahlen, auch wenn eine größere Plattform mehr Funktionen bündelt? Wenn ich diese Fragen mit Ja beantworte, ist der Einstiegspreis überschaubar. Wenn ich nur gelegentlich neugierig auf den besten Zug bin, ist eine kostenlose Lösung wahrscheinlich wirtschaftlicher.
Mein wichtigster Nutzungstipp lautet, die App nicht während jeder laufenden Partie zu konsultieren. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt vom eigenen Denken zur externen Bestätigung. Sinnvoller ist eine feste Nachanalyse: kritische Stellung markieren, eigene Kandidaten notieren, Berechnung prüfen und anschließend die Stellung ohne Hilfe noch einmal erklären. Dieser Ablauf macht aus einem einzelnen Ergebnis eine wiederverwendbare Lernroutine.
Mein Urteil für den Alltag
Nach meiner Einschätzung ist Next Chess Move ein gutes Spezialwerkzeug mit einer klaren Identität. Es versucht nicht, eine komplette Schachwelt abzubilden, sondern konzentriert sich auf die Berechnung eines Zuges beziehungsweise einer Stellung. Genau deshalb kann es sich im richtigen Moment sehr nützlich anfühlen: Ich habe eine konkrete Frage, möchte nicht lange suchen und brauche eine technische Gegenprüfung meiner Idee.
Die App ist aber nur so lehrreich, wie ich mit dem Ergebnis umgehe. Wer Varianten selbst hinterfragt, gegnerische Antworten untersucht und die Schlussfolgerung in eigene Worte fasst, bekommt deutlich mehr als eine bloße Empfehlung. Wer dagegen eine verständliche Schritt-für-Schritt-Erklärung, Gegner oder ein vollständiges Trainingsprogramm erwartet, sollte zu einer anderen Schach-App greifen.
Unterm Strich würde ich sie einem Freund empfehlen, der schon spielt und seine Partien ernsthafter nachbereiten möchte. Für komplette Anfänger und reine Gelegenheitsspieler sehe ich den Preis und die Spezialisierung kritischer. Für den passenden Nutzer ist Next Chess Move jedoch ein angenehm fokussierter Begleiter: kein Ersatz für eigenes Denken, sondern ein Werkzeug, das genau dann stark wird, wenn ich meine eigene Schachidee überprüfen und aus einem konkreten Fehler wirklich etwas lernen möchte.
Vorteile
- Schnelle Analyse liefert eine klare Empfehlung für den nächsten Zug.
- Unterstützt viele gängige Schachstellungen und Eröffnungspositionen.
- Übersichtliche Bedienung erleichtert die Eingabe der Figurenpositionen.
- Hilfreich zum Überprüfen eigener Partien und taktischer Entscheidungen.
- Für kurze Analysen unterwegs ohne Schachprogramm auf dem Computer geeignet.
Nachteile
- Die stärksten Analysen können je nach Tarif kostenpflichtig sein.
- Ohne Internetverbindung sind Funktionen möglicherweise nur eingeschränkt nutzbar.
- Anfänger erhalten kaum Erklärungen zu den strategischen Hintergründen.
- Die Analyse ersetzt kein vollständiges Schachtraining mit langfristigem Lernplan.
- Bei komplexen Stellungen kann die Berechnung etwas Zeit in Anspruch nehmen.
FAQ
Was ist Next Chess Move und für wen eignet sich die App?
Next Chess Move ist eine Schach-App, die eine Stellung analysiert und mögliche starke Züge vorschlägt. Sie richtet sich an Anfänger, Hobbyspieler und fortgeschrittene Schachfreunde, die Varianten schnell überprüfen möchten. Besonders praktisch ist sie beim Lernen aus eigenen Partien oder beim Nachvollziehen taktischer Möglichkeiten. Wer jedoch ein vollständiges Online-Schachspiel mit umfangreichen sozialen Funktionen sucht, sollte vor dem Download prüfen, ob der gewünschte Funktionsumfang enthalten ist.
Wie funktioniert die Analyse einer Schachstellung in Next Chess Move?
In der Regel geben Nutzer eine Stellung über ein Schachbrett ein oder laden sie aus einer unterstützten Partie beziehungsweise FEN-Notation. Anschließend berechnet die App mögliche Fortsetzungen und zeigt den wahrscheinlich besten Zug an. Die Qualität der Empfehlung hängt von der Rechentiefe, der verwendeten Engine und der Komplexität der Stellung ab. Eine Analysehilfe ersetzt daher nicht vollständig das eigene Verständnis für Pläne und positionelle Ideen.
Ist Next Chess Move für Anfänger verständlich oder eher für erfahrene Spieler gedacht?
Die grundlegende Bedienung ist auch für Einsteiger zugänglich, da die Stellung meist direkt auf einem virtuellen Brett aufgebaut und anschließend analysiert wird. Anfänger sollten allerdings wissen, dass ein vorgeschlagener Engine-Zug nicht immer leicht zu verstehen ist. Für fortgeschrittene Spieler ist die App besonders nützlich, um taktische Fehler, Varianten und Alternativen zu untersuchen. Zusätzliche Erklärungen oder Trainingsfunktionen können je nach Version begrenzt sein.
Benötigt Next Chess Move eine Internetverbindung und entstehen Kosten?
Ob eine Internetverbindung erforderlich ist, hängt von der jeweiligen App-Version und der verwendeten Analysefunktion ab. Einige Berechnungen können direkt auf dem Gerät erfolgen, während andere Dienste eine Verbindung benötigen. Vor der Installation sollten Nutzer außerdem die Angaben im jeweiligen App-Store zu Preis, Werbung, In-App-Käufen und möglichen Abonnements prüfen. Die verfügbaren Funktionen und Zahlungsmodelle können sich durch Updates oder je nach Plattform unterscheiden.
Kann man Next Chess Move beim Lernen und Überprüfen eigener Partien verwenden?
Ja, die App kann hilfreich sein, um eigene Partien nachzubereiten und kritische Momente zu finden. Nutzer können untersuchen, an welcher Stelle ein taktischer Fehler entstand, welche Verteidigung möglich gewesen wäre oder ob ein besserer Zug existierte. Für nachhaltigen Lernerfolg empfiehlt es sich, zuerst selbst über die Stellung nachzudenken und erst danach die Engine zu verwenden. So wird die App zur Lernhilfe und nicht nur zum automatischen Zugfinder.

















