
Level Devil - NOT A Troll Game
Für Android und iOSFree·Nutzerbewertung
App-Spezifikationen
- Version
- 1.4.2
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 50.000.000+
- Entwickler
- WebVentures B.V.
- Kategorien
- Action
- Plattform
- Android, iOS
4,8
Screenshots








Analyse von ViaAPK
Bei Level Devil - NOT A Troll Game ist der wichtigste Reiz zugleich die größte Herausforderung: Ein Level kann harmlos aussehen und mich trotzdem mit einer unerwarteten Falle überraschen. Das Spiel macht aus diesem Bruch zwischen Erwartung und Wirklichkeit seinen Kern. Ich muss nicht nur springen und laufen, sondern auch bereit sein, meine erste Einschätzung sofort zu verwerfen. Wer kurze Action-Runden mit einem Schuss schwarzem Humor mag, dürfte daran Freude haben; wer faire, gut vorhersehbare Plattformpassagen sucht, eher nicht.
Wenn der sichere Weg plötzlich keiner mehr ist
Als Jump-’n’-Run lebt Level Devil von einer bewusst unzuverlässigen Umgebung. Hindernisse und Wege wirken zunächst lesbar, doch der entscheidende Test ist, ob ich ihnen blind vertraue. Genau diese Unsicherheit verändert den üblichen Rhythmus des Genres: Statt eine Strecke einmal zu erfassen und dann sauber abzuarbeiten, taste ich mich vor, beobachte, was sich verändert, und passe meinen nächsten Versuch an.
Das ist mehr als ein kleiner Überraschungseffekt. Bei vielen klassischen Plattformspielen besteht die Aufgabe darin, bekannte Bewegungsabläufe präzise auszuführen. Hier gehört das Prüfen der Situation selbst zum Spiel. Eine Stelle, die beim ersten Blick unkompliziert wirkt, kann mich dazu bringen, kurz innezuhalten und den nächsten Schritt vorsichtiger zu wählen. Der eigentliche Kniff ist, dass Misstrauen zur Spieltechnik wird.
Ich finde diese Idee besonders wirksam, weil sie die Aufmerksamkeit auf kleine Hinweise lenkt. Man sollte nicht jede Schwierigkeit als bloßen Reflex-Test behandeln. Wenn ein Abschnitt anders ausgeht als erwartet, lohnt es sich, die eigene Annahme zu überprüfen: War der Sprung zu früh, habe ich mich auf den falschen Weg verlassen oder bin ich einfach zu schnell weitergelaufen? Diese Haltung macht Niederlagen nützlicher, als sie zunächst wirken.
Warum das Tempo nicht nur von den Fingern abhängt
In einem gewöhnlichen Action-Jump-’n’-Run kann ein schneller Daumen oft viel ausrichten. In diesem Spiel bringt Geschwindigkeit allein wenig, wenn ich nicht verstanden habe, worauf ich mich gerade einlasse. Ich muss zwischen zügigem Reagieren und vorsichtigem Beobachten wechseln. Das sorgt für einen eigenen Takt: kurze, entschlossene Bewegungen wechseln sich mit Momenten ab, in denen ich lieber erst herausfinden möchte, ob meine nächste Annahme trägt.
Dadurch eignet sich das Spiel für Leute, die gern aus Fehlern lernen, aber weniger für alle, die nach einem langen Tag einfach ohne Überraschungen durch bekannte Muster laufen wollen. Wenn ich eine unerwartete Falle als Aufforderung zum Umdenken auffasse, bleibt der Ärger meist überschaubar. Wenn ich dagegen erwarte, dass ein sauberer erster Versuch belohnt wird, kann derselbe Moment schnell unfair erscheinen.
So gehe ich mit den Überraschungen um
Mein sinnvollster Umgang ist, nicht jeden Abschnitt mit derselben Geschwindigkeit anzugehen. Wo der Weg vertraut wirkt, kann ich selbstbewusst spielen; sobald etwas nicht zusammenpasst, nehme ich das Tempo zurück und teste lieber eine kleine Bewegung, statt mich sofort festzulegen. Das ist kein komplizierter Plan, aber ein hilfreicher Wechsel zwischen Erkunden und Ausführen. Er verhindert, dass ich wiederholt denselben Fehler mache, ohne überhaupt zu bemerken, welche Erwartung dahintersteckt.
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Ein weiterer praktischer Tipp: Nach einem Fehlschlag nicht sofort nur den Sprung wiederholen. Ich frage mich zuerst, ob die Situation selbst anders war, als ich angenommen hatte. Dieser kleine Perspektivwechsel passt besonders gut zu einem Spiel, das mit der Verlässlichkeit seiner Plattformwelt spielt. Wer nur die Reaktion beschleunigt, übersieht leicht den Teil, der den Versuch überhaupt schwierig gemacht hat.
Für kurze Spielpausen ist das eine passende Art von Herausforderung. Ich kann mich auf ein paar Versuche konzentrieren, ohne erst eine lange Spielroutine aufbauen zu müssen. Die Kehrseite: Ein Abschnitt, der mich überrascht, kann mehr Aufmerksamkeit verlangen, als ich gerade übrig habe. Das Spiel ist daher nicht automatisch die beste Wahl für nebenbei, wenn ich gleichzeitig einer Unterhaltung folgen oder mich auf etwas anderes konzentrieren möchte.
Der passende Moment für eine Runde
Ein realistischer Einsatz ist eine kurze Pause, in der ich bewusst etwas Kniffliges spielen will: etwa wenn ich auf den Beginn eines Termins warte oder eine freie Viertelstunde habe. Dann kann ich mich auf die nächste unerwartete Wendung einlassen und danach wieder aufhören. Für eine sehr entspannte Fahrt im öffentlichen Verkehr, bei der ich ständig abgelenkt werde, sehe ich es weniger geeignet. Wird meine Aufmerksamkeit regelmäßig unterbrochen, kostet es Mühe, den letzten Fehlversuch zu verstehen und wieder in den Abschnitt hineinzufinden.
Auch die Stimmung zählt. Wenn ich Lust darauf habe, dass ein Spiel meine Erwartungen auf die Probe stellt, ist die Überraschung der Grund weiterzumachen. Wenn ich dagegen nach einem verlässlichen Erfolgserlebnis suche, kann es sinnvoller sein, zu einem klassischen Plattformspiel mit klar erkennbaren Hindernissen zu greifen. Level Devil belohnt Neugier und Anpassungsfähigkeit stärker als einen perfekten Lauf beim ersten Anlauf.
Wo der Humor funktioniert – und wo Geduld nötig ist
Die unerwarteten Situationen verleihen dem Spiel seinen schelmischen Ton. Ich kann über einen Moment schmunzeln, wenn ich erkenne, dass ich mich auf eine vermeintlich sichere Situation verlassen habe. Doch derselbe Einfall verliert an Wirkung, wenn ich ihn nur als willkürliche Bestrafung erlebe. Ob der Humor trägt, hängt deshalb stark davon ab, wie gern ich mich von einem Spiel auf dem falschen Fuß erwischen lasse.
Das ist der zentrale Kompromiss gegenüber konventionelleren Jump-’n’-Runs. Dort kann ich meist lernen, welche Bewegungen ein Hindernis verlangt, und mit Übung einen stabilen Ablauf entwickeln. Hier bleibt das Beobachten und Hinterfragen wichtiger. Wer vor allem präzise Sprünge und eine stetige Verbesserung der eigenen Ausführung sucht, bekommt mit dieser Spielidee möglicherweise nicht das, was er erwartet. Wer hingegen gern auf den Moment wartet, in dem eine Annahme kippt, findet einen klaren eigenen Reiz.
Auch die Möglichkeit, es kostenlos auszuprobieren, senkt die Hürde für einen ersten Blick. In-App-Käufe sind vorhanden; ein Kauf ist aber kein notwendiger Teil meiner Empfehlung, denn der besondere Reiz liegt in der Grundidee des Spielens gegen die eigene Erwartung. Bei Abrechnung über Google Play ist ein In-App-Kauf mit 5,99 € angegeben. Ich würde vor einem Kauf prüfen, ob die Art von Herausforderung tatsächlich zu meinem Geschmack passt, statt allein wegen eines einzelnen frustrierenden Versuchs Geld auszugeben.
Für wen sich der Einstieg lohnt
Herausgegeben wird das Action-Spiel von WebVentures B.V. Es ist ab sechs Jahren freigegeben. Im App-Store kommt es auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,8 aus 316.000 Bewertungen; mehr als 50 Millionen Installationen zeigen ebenfalls, dass die Idee viele Spieler erreicht. Diese Zahlen sind ein nützlicher Eindruck von seiner breiten Anziehungskraft, aber keine Garantie, dass der überraschungsbetonte Stil jedem gefällt.
Für mich passt es am besten zu Spielern, die kurze Herausforderungen mögen, bei einem Fehlschlag gern die Ursache suchen und nicht erwarten, dass jede Plattform sich so verhält, wie sie aussieht. Auch wer Freunden gern von einem unerwarteten Spielmoment erzählt, dürfte einen persönlichen Anreiz finden. Weniger passend ist es für Menschen, die leicht die Geduld verlieren, eine ruhige Spielwelt bevorzugen oder bei einem Jump-’n’-Run vor allem saubere, vorhersehbare Steuerungsabläufe suchen.
Die aktuelle Ausgabe ist Version 1.4.2 und setzt Android 7.0 oder neuer voraus. Das hilft bei der Entscheidung, ob ein älteres Gerät grundsätzlich infrage kommt. Meine Empfehlung bleibt trotzdem geschmacksabhängig: Wer den Wechsel aus Beobachten, Ausprobieren und Reagieren reizvoll findet, sollte Level Devil eine Chance geben. Wer sich lieber auf sichtbare Hindernisse und stetig planbare Sprünge verlässt, fährt mit einem traditionelleren Plattformspiel wahrscheinlich besser.
Mein Fazit nach dem Abwägen
Die stärkste Qualität von Level Devil ist nicht einfach, dass es schwierig sein will, sondern dass es mich dazu bringt, meinen eigenen Blick auf den Abschnitt zu hinterfragen. Das sorgt für Momente, die sich von üblichen Sprungpassagen abheben, verlangt aber auch Geduld mit Überraschungen, die nicht jedem fair vorkommen werden. Ich würde es für eine konzentrierte kurze Runde empfehlen, besonders an Tagen, an denen ich Lust auf einen spielerischen Denkfehler statt auf einen sicheren Durchlauf habe.
Wenn du dir vor dem Start eine Sache merken willst, dann diese: Nicht jede scheinbar klare Situation verdient sofort Vertrauen. Beobachte, teste vorsichtig und nutze Rückschläge, um deine Annahme zu ändern. Mit dieser Einstellung wird aus dem Überraschungseffekt eher ein Teil des Vergnügens als ein Grund aufzuhören. Ohne sie kann das Spiel dagegen schnell anstrengender wirken, als ein leicht zugängliches Jump-’n’-Run sein sollte.
Vorteile
- Kurze Level eignen sich gut für schnelle Spielrunden.
- Unerwartete Fallen sorgen für überraschende Momente.
- Die Steuerung ist leicht zu verstehen.
- Der geringe Speicherbedarf schont den Gerätespeicher.
- Gemeinsames Spielen kann für unterhaltsame Herausforderungen sorgen.
Nachteile
- Plötzliche Fallen können sich unfair anfühlen.
- Viele Level erfordern wiederholte Versuche.
- Werbung kann den Spielfluss unterbrechen.
- Der Schwierigkeitsgrad steigt teils abrupt an.
- Das einfache Spielprinzip bietet wenig Abwechslung.
Häufig gestellte Fragen zu Level Devil - NOT A Troll Game
Was ist Level Devil - NOT A Troll Game?
Level Devil - NOT A Troll Game ist ein Plattformspiel, in dem du eine Figur durch kurze, gefährliche Level zum Ausgang steuerst. Auf den ersten Blick wirken die Wege oft vertraut, doch plötzlich können sich Böden bewegen, Stacheln auftauchen oder andere Hindernisse den geplanten Sprung vereiteln. Der Reiz liegt darin, Muster zu erkennen, aus Fehlversuchen zu lernen und sich nicht von unerwarteten Überraschungen aus der Ruhe bringen zu lassen.
Wie funktioniert die Steuerung in Level Devil - NOT A Troll Game?
Die Steuerung ist bewusst einfach gehalten und eignet sich für Touchscreens: Du bewegst deine Figur seitwärts und springst über Bildschirmtasten. Das macht den Einstieg leicht, verlangt in späteren Abschnitten aber präzises Timing und schnelle Reaktionen. Da manche Gefahren erst im entscheidenden Moment sichtbar werden, hilft es, kurze Bewegungen auszuprobieren und nicht ständig dieselbe Strategie zu wiederholen. Die genaue Bedienung kann je nach Version und Gerät leicht variieren.
Ist Level Devil - NOT A Troll Game schwierig und für wen eignet es sich?
Das Spiel kann deutlich anspruchsvoller sein, als sein schlichtes Erscheinungsbild vermuten lässt. Unerwartete Fallen sorgen dafür, dass man häufig scheitert und einen Abschnitt erneut versuchen muss; genau daraus entsteht ein großer Teil des Humors und der Herausforderung. Es passt besonders zu Spielern, die kurze, knifflige Plattformpassagen und überraschende Wendungen mögen. Wer hingegen faire, vorhersehbare Hindernisse oder einen entspannten Spielfluss bevorzugt, könnte sich von den zahlreichen Überraschungen frustriert fühlen.
Kann man Level Devil - NOT A Troll Game offline spielen?
Die grundlegenden Level lassen sich in der Regel ohne dauerhaft aktive Internetverbindung spielen, was das Spiel für kurze Runden unterwegs interessant macht. Eine Verbindung kann jedoch für Funktionen wie Werbung, Updates, Ranglisten oder andere Online-Angebote erforderlich sein; deren Verfügbarkeit hängt von der jeweiligen Version ab. Wenn du offline spielen möchtest, solltest du das Spiel vorab starten und prüfen, ob die gewünschten Inhalte auf deinem Gerät verfügbar sind.
Ist Level Devil - NOT A Troll Game kostenlos, und gibt es Werbung oder In-App-Käufe?
Die kostenlose Verfügbarkeit, mögliche Werbeeinblendungen und angebotene In-App-Käufe können sich je nach Plattform, Region und aktueller Version unterscheiden. Prüfe deshalb vor dem Download die Angaben im Google Play Store oder im App Store, insbesondere die Hinweise zu Werbung und Käufen. Falls Werbung enthalten ist, kann sie den Spielfluss zwischen Versuchen oder Leveln unterbrechen. Achte bei In-App-Käufen außerdem darauf, ob sie optional sind und welche Inhalte oder Vorteile sie bieten.


















