
Einmaleins trainieren
Für Android und iOS0,99 €·Nutzerbewertung
App-Spezifikationen
- Version
- 1.3.2
- Aktualisiert am
- Lizenz
- 0,99 €
- Downloads
- 5.000+
- Entwickler
- Westermann GmbH & Co. KG
- Kategorien
- Lernen
- Plattform
- Android, iOS
4,2
Screenshots








Analyse von ViaAPK
Wenn es darum geht, Mathe zu üben, besonders das Einmaleins, kann das manchmal eine Herausforderung sein. Aber keine Sorge, die App „Einmaleins trainieren“ macht das Ganze nicht nur einfacher, sondern auch richtig unterhaltsam. Ich habe die App ausprobiert und möchte euch meine Eindrücke nicht vorenthalten.
Für wen sich das Üben im Alltag eignet
Am hilfreichsten finde ich ein klares, kleines Übungsziel statt einer langen Sitzung: Ein Kind kann sich zum Beispiel vor den Hausaufgaben ein paar Minuten mit Malaufgaben beschäftigen und danach wieder zum Heft zurückkehren. So wird die App nicht zum Ersatz für den Unterricht, sondern zu einer kurzen Wiederholung zwischen anderen Aufgaben. Gerade beim kleinen Einmaleins kann regelmäßiges Abrufen helfen, Antworten flüssiger parat zu haben.
Die Ausrichtung ist bewusst eng: Hier geht es um Multiplikation und Division im kleinen Einmaleins sowie um das Einmaleins mit Zehnerzahlen. Wer genau diese Grundlagen festigen möchte, bekommt damit ein passendes Übungsfeld. Für Geometrie, Textaufgaben oder eine breite Mathe-Lernumgebung würde ich dagegen eine andere Lösung wählen; diese App ist kein Rundumkurs für den Mathematikunterricht.
Ein realistischer Einsatz wäre etwa nach der Schule, wenn ein Kind bei bestimmten Reihen noch stockt. Ich würde dann nicht einfach möglichst viele Aufgaben hintereinander machen lassen, sondern darauf achten, bei welchen Aufgaben es zögert, und später genau diese noch einmal aufgreifen. Das macht die kurze Spielrunde zu einem Anlass für ein Gespräch: Welche Rechnung war schwierig, und wie lässt sie sich im Kopf zerlegen? Die App kann das Üben anstoßen, die Erklärung durch Erwachsene oder Lehrkräfte aber nicht ersetzen.
Lesbarkeit, Orientierung und unterschiedliche Lernstände
Die bunte Gestaltung kann für Kinder einladend sein, und die ursprüngliche Erfahrung mit der leicht verständlichen Navigation spricht dafür, dass der Einstieg nicht viel Erklärung verlangt. Trotzdem würde ich beim ersten Start dabeibleiben. So lässt sich feststellen, ob das Kind die Aufgaben selbstständig findet und ob die Darstellung auf dem konkreten Gerät angenehm zu lesen ist. Was für ein Kind übersichtlich wirkt, kann für ein anderes zu lebhaft oder zu dicht sein.
Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ist besonders dann nützlich, wenn ein Kind nicht bei allen Reihen gleich sicher ist. Ich würde nicht automatisch mit der schwierigsten Auswahl beginnen, nur weil einzelne Aufgaben schon klappen. Besser ist, erst einen Bereich zu wählen, in dem das Kind mitdenken muss, ohne ständig frustriert zu werden, und den Anspruch erst zu erhöhen, wenn die Antworten verlässlicher kommen. So bleibt die Übung herausfordernd, ohne dass Tempo mit Verständnis verwechselt wird.
Eine praktische Einschränkung gehört dazu: Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen sind nicht dasselbe wie ein individuell erstellter Lernplan. Wer eine genaue Übersicht darüber braucht, welche Rechenarten bereits sitzen, sollte die Ergebnisse zusätzlich im Gespräch oder auf Papier festhalten. Ich würde nach einer Runde beispielsweise notieren, ob eher das Abrufen einer Reihe oder das Verstehen von Division Schwierigkeiten macht. Das ist ein einfacher Weg, den nächsten Übungsschritt sinnvoll auszuwählen, ohne der App eine Diagnosefunktion zuzuschreiben.
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Bedienung, Tempo und sensorische Bedürfnisse
Ein Spielmodus gegen die Zeit kann Kinder anspornen, ist aber nicht für jeden Lernmoment die beste Wahl. Bei einem Kind, das unter Zeitdruck hastig wird oder Angst vor Fehlern bekommt, würde ich zunächst ohne Wettbewerb üben und erst später ausprobieren, ob das Tempo motiviert. Schnelle Antworten zeigen nicht automatisch, dass die Zusammenhänge verstanden sind. Für den Aufbau von Sicherheit ist es oft sinnvoller, eine Rechnung in Ruhe zu lösen und den Grund für die Antwort erklären zu lassen.
Auch bei der Bedienung lohnt sich ein kurzer Blick auf das einzelne Kind. Manche Kinder tippen gern selbstständig durch Aufgaben, andere brauchen mehr Zeit, eine Erklärung oder eine Pause zwischen den Runden. Wenn die Nutzung anstrengend wird, würde ich nicht versuchen, das mit längerer Bildschirmzeit zu lösen. Eine kurze Einheit mit anschließendem mündlichem Wiederholen kann geeigneter sein. Ob die App für ein Kind gut zugänglich ist, hängt deshalb nicht nur von der Oberfläche ab, sondern auch davon, wie es auf Farben, Bewegung, Tempo und die Bedienung am jeweiligen Gerät reagiert.
Für Familien ist zudem die Frage wichtig, ob das Kind allein üben soll oder Begleitung braucht. Jüngere Nutzer können von einer erwachsenen Person profitieren, die beim Einstieg hilft und darauf achtet, dass ein Fehler nicht als Scheitern verstanden wird. Wer selbstständig lernen möchte, sollte zuvor prüfen, ob die Navigation und die Aufgabenstellung ohne zusätzliche Erklärung verständlich sind. Das lässt sich am besten mit einer kurzen gemeinsamen Probe herausfinden, statt die App sofort als alleinige Lernhilfe einzuplanen.
Wo die App gegenüber anderen Lernwegen steht
Im Vergleich zu Arbeitsblättern bietet das spielerische Format einen anderen Zugang: Es kann die Hürde senken, überhaupt mit einer Wiederholung anzufangen, während ein Blatt Papier leichter erlaubt, Rechenwege aufzuschreiben und später nachzuvollziehen. Mündliches Abfragen wiederum eignet sich gut, wenn ein Kind kurz vom Bildschirm wegkommen soll oder Unterstützung beim Erklären braucht. Ich sehe die App deshalb eher als Ergänzung zu Heft, Unterricht und gemeinsamem Üben denn als Ersatz dafür.
Ein sinnvoller Wechsel kann so aussehen: erst eine kurze Runde mit Aufgaben, dann zwei oder drei schwierige Rechnungen auf Papier notieren und den Lösungsweg besprechen. Damit wird nicht nur die Antwort wiederholt, sondern auch sichtbar, ob das Kind eine Strategie verstanden hat. Umgekehrt kann die App gerade dann nützlich sein, wenn eine erwachsene Person nicht jede einzelne Aufgabe stellen kann und das Kind einen klar begrenzten Übungsanlass braucht. Welche Methode besser passt, hängt vom Ziel ab: Automatisieren, Rechenwege erklären oder gemeinsam Unsicherheit abbauen sind verschiedene Aufgaben.
Die Beschränkung auf einen klaren Themenbereich ist dabei zugleich Stärke und Grenze. Wer gezielt Mal- und Geteiltaufgaben wiederholen will, muss sich nicht durch viele andere Inhalte arbeiten. Wer jedoch eine Lernumgebung mit breitem Lehrplan, ausführlichen Erklärungen oder umfassender Rückmeldung sucht, sollte vor dem Kauf prüfen, ob eine andere Mathe-App oder das Material aus der Schule besser zu diesem Bedarf passt. Ich würde die Wahl also nicht allein davon abhängig machen, ob ein Kind gern spielt, sondern davon, welche Art von Unterstützung gerade fehlt.
Erster Eindruck und Benutzeroberfläche
Gleich beim ersten Öffnen der App fällt die kinderfreundliche und intuitive Benutzeroberfläche auf. Alles ist bunt gestaltet, ohne dabei überladen zu wirken. Die Navigation ist kinderleicht, was gerade für die jüngeren Nutzer sehr wichtig ist. Mit wenigen Klicks kann man direkt mit dem Üben beginnen.
Funktionen und Features
„Einmaleins trainieren“ bietet eine Vielzahl von Funktionen, die das Lernen wirklich erleichtern. Man kann zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen, was super ist, um sich langsam zu steigern. Es gibt auch einen Modus, in dem man gegen die Zeit spielt, was den Ehrgeiz anregt und das Gedächtnis trainiert.
Zudem gibt es motivierende Belohnungssysteme, bei denen die Kinder für ihre Fortschritte belohnt werden. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern motiviert auch, weiterzumachen und sich zu verbessern.
Lernen mit Spaß
Ein großes Highlight ist der spielerische Ansatz. Die Entwickler haben es geschafft, das Einmaleins in spannende Spiele zu integrieren. Da gibt es zum Beispiel kleine Rätsel oder Aufgaben, die man lösen muss, um ins nächste Level zu gelangen. Dadurch fühlen sich die Kinder nicht so, als würden sie lernen, sondern vielmehr, als würden sie spielen – und genau das ist der Trick, der diese App so effektiv macht.
Meine Erfahrung
Ich habe die App zusammen mit meinem kleinen Cousin getestet, und wir hatten eine Menge Spaß. Es war erstaunlich zu sehen, wie schnell er Fortschritte machte und dabei auch noch jede Menge Spaß hatte. Besonders gefallen hat mir, dass die App keinerlei Werbung enthält. Das ist heutzutage selten und ein riesiger Pluspunkt, gerade bei Kinder-Apps.
Ein kleiner Verbesserungsvorschlag wäre vielleicht, mehr personalisierte Lernpfade anzubieten, damit die Kinder noch gezielter üben können. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit.
Preis, Einsatz und mein Fazit
Die App stammt von Westermann GmbH & Co. KG und kostet 0,99 €. Sie ist als Lernspiel eingeordnet, trägt die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren und wurde am 10.07.2019 veröffentlicht. Version 1.3.2 setzt mindestens Android 4.4 voraus. Im Store kommt sie auf einen Durchschnitt von 4,2 aus 14 Bewertungen; 5K+ Installationen zeigen, dass sie bereits von vielen ausprobiert wurde. Diese Zahlen allein sagen mir allerdings nicht, ob sie zum eigenen Kind passt: Entscheidend ist, ob die eng umrissenen Rechenübungen zum aktuellen Lernbedarf passen.
Vor der Entscheidung würde ich daher zwei Dinge klären: Geht es tatsächlich um das kleine Einmaleins und Aufgaben mit Zehnerzahlen, und kann das Kind mit einer spielerischen, eher kurzen Wiederholung etwas anfangen? Wenn beides zutrifft, ist der geringe Kaufpreis eine überschaubare Ausgabe für ein gezieltes Übungsangebot. Wer hingegen umfangreiche Erklärungen, einen persönlichen Lernplan oder Übungen zu vielen Mathethemen erwartet, sollte lieber eine breiter angelegte Alternative ansehen. Auch bei sensiblen Reaktionen auf Zeitdruck würde ich den schnellen Modus nicht zum Maßstab für den Lernerfolg machen.
Alles in allem kann ich „Einmaleins trainieren“ wärmstens empfehlen. Es ist eine tolle Möglichkeit, das Einmaleins spielerisch zu lernen und dabei auch noch Spaß zu haben. Ein Muss für alle Eltern, die ihren Kindern einen kleinen Vorsprung in Mathe verschaffen wollen. Probiert es aus, ihr werdet es nicht bereuen!
Für einen passenden und inklusiven Einsatz
Mein positives Urteil gilt vor allem für Familien, die eine überschaubare Ergänzung zum Üben suchen und bereit sind, die Nutzung an das Kind anzupassen. Ich würde die erste Runde gemeinsam starten, auf verständliche Aufgaben achten und anschließend fragen, ob das Tempo angenehm war. Wird das Kind durch die bunte Darstellung abgelenkt, ermüdet es beim Tippen oder setzt es der Zeitmodus unter Druck, ist eine Pause oder eine andere Übungsform die bessere Wahl. Eine Altersfreigabe ab null Jahren bedeutet nicht automatisch, dass jede Bedienweise für jedes Kind gleichermaßen geeignet ist.
Gerade darin liegt für mich der wichtigste praktische Hinweis: Nicht die längste Sitzung, sondern der passende Rahmen macht die Übung nützlich. Ein Kind kann mit einer kurzen, begleiteten Runde anfangen und später selbst entscheiden, ob es weitere Aufgaben lösen möchte. Erwachsene können die App gezielt dann einsetzen, wenn Wiederholung gebraucht wird, und bei anhaltenden Verständnisproblemen wieder zum Erklären, Zeichnen oder Rechnen auf Papier wechseln. So bleibt das Spiel eine hilfreiche Möglichkeit zum Trainieren, ohne dass es zum einzigen Maßstab für mathematischen Fortschritt wird.
Vorteile
- Einfach zu bedienende Benutzeroberfläche.
- Vielfältige Übungsmodi verfügbar.
- Hilfreiche Fortschrittsberichte.
- Keine Werbung im kostenlosen Modus.
- Unterstützt mehrere Sprachen.
Nachteile
- Begrenzte kostenlose Funktionen.
- Keine Offline-Verfügbarkeit.
- Grafiken könnten ansprechender sein.
- Benötigt Registrierung für erweiterte Funktionen.
- Manchmal langsame Ladezeiten.
Häufig gestellte Fragen zu Einmaleins trainieren
Was ist Einmaleins trainieren und wie funktioniert es?
Einmaleins trainieren ist eine App, die entwickelt wurde, um Schülern zu helfen, ihre Fähigkeiten im Einmaleins zu verbessern. Die App bietet eine Vielzahl von Übungen und Tests, die auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden basieren. Benutzer können ihre Fortschritte verfolgen und Belohnungen für ihre Erfolge erhalten. Die App ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.
Welche Altersgruppe ist für die Nutzung der Einmaleins trainieren App geeignet?
Die Einmaleins trainieren App ist hauptsächlich für Kinder im Grundschulalter konzipiert, die das Einmaleins lernen oder ihre Fähigkeiten darin verbessern möchten. Sie kann jedoch auch von älteren Schülern oder sogar Erwachsenen genutzt werden, die ihre mathematischen Fähigkeiten auffrischen möchten. Die App passt sich dem Lernniveau des Benutzers an, sodass sie für eine breite Altersgruppe geeignet ist.
Welche besonderen Funktionen bietet die Einmaleins trainieren App?
Die App bietet mehrere besondere Funktionen, darunter personalisierte Lernpläne, interaktive Spiele, die das Lernen unterhaltsamer gestalten, und detaillierte Fortschrittsberichte. Außerdem gibt es Anpassungsoptionen, mit denen Benutzer die Übungen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können. Eine Offline-Nutzung ist ebenfalls möglich, sodass Kinder jederzeit und überall lernen können.
Ist die Einmaleins trainieren App kostenlos oder gibt es In-App-Käufe?
Die Einmaleins trainieren App kann kostenlos heruntergeladen werden und bietet eine Vielzahl von Funktionen ohne zusätzliche Kosten. Es gibt jedoch optionale In-App-Käufe, mit denen Benutzer zusätzliche Inhalte oder Funktionen freischalten können. Diese Käufe sind nicht notwendig, um die App effektiv zu nutzen, bieten aber zusätzliche Anreize für fortgeschrittene Benutzer.
Wie sicher ist die Einmaleins trainieren App für Kinder?
Die Sicherheit der Kinder ist bei der Nutzung der Einmaleins trainieren App von größter Bedeutung. Die App enthält keine Werbung von Drittanbietern und speichert keine persönlichen Daten ohne Zustimmung der Eltern. Außerdem gibt es Kindersicherungen und Einstellungen, die Eltern aktivieren können, um die Nutzung zu überwachen und zu kontrollieren. Die App entspricht den geltenden Datenschutzgesetzen und -richtlinien.


















